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rolandeven
rolandeven, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 102
Erfahrung:  Facharzt für Nuklearmedizin seit 1991. Schwerpunkte: Schilddrüsendiagnostik, Endokrinologie, Labormedizin, Autoimmunerkrankungen
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rolandeven ist jetzt online.

Welche Therapien gibt es bei einer Schrumpfblase H tte man

Beantwortete Frage:

Welche Therapien gibt es bei einer Schrumpfblase?
Hätte man diese verhindern können?
Was sin die Ursachen?

Herzlichen Dank für eine Antwort.
Gepostet: vor 9 Jahren.
Kategorie: Medizin
Experte:  rolandeven hat geantwortet vor 9 Jahren.

Hallo,

 

Eine Schrumpfblase entsteht häufig durch eine nicht ausgeheilte Blasenentzündun (Zystitis)
Hauptmerkmale einer Schrumpfblase sind vermindertes Fassungsvermögen. Dies bedeutet das sich die Aufnahmefähigkeit der Blase verringert.
Nicht selten ist das die Blase dann weniger als 50 ml Urin halten bzw. aufnehmen kann. Dies führt dazu das wesentlich öfter der Gang zur Toilette in kauf genommen werden muß.
Eine Schrumpfblase entsteht nicht nur durch eine chronische Blasenentzündung sondern kann auch als Ursache von vernarbtem Gewebe nach einer Op entstehen oder durch eine krebsbedingte Starre der Blasenwand.

 

Auch ein Zustand nach Strahlentherapie kann eine Schrumpfblase verursachen.

 

Bevor man also einen Therapievorschlag macht, müßte zunächst die Ursache abgeklärt werden, vor allem muss ein Tumorleiden ausgeschlossen werden.

 

Dies geschieht am besten durch eine urologische Untersuchung ( Zyszoskopie) mit Probebiopsie ( Einführung eines Blasenkatheters mit Entnahme meherer Gewebsproben.

 

Bei ausgepägter Schrumpfblase mit schweren Symptomen wie

ausgeprägter Drang-Inkontinenz. fehlender Nachtruhe durch häufigen

Harndrang bei geringen Miktionsvolumen sowie starke Schmerzen , die unter erheblicher Schmerzmedikation oft nur gedämpft aber nicht vollständig beseitigt werden können und bei Rückstau in die Nieren

sind u.Umständen operative Massnahmen erforderlich,

z.B. Anlage einer neuen Ersatzblase aus Darmanteilen.

Also: zunächst die Ursache abklären, dann die Therapie destlegen.

Letztlich kann die optimale Therapie für Sie persönlich nur ihr behandelnder Urologe festlegen .

Mit freundlichen Grüßen !

Dr. Roland Even

rolandeven und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Jahren.
Die Patientin ist 89 Jahre und hatte seit einem halben Jahr wiederholte Blasenentzündungen mit starken Schmerzen. Tagsüber und nachts waren häufige Blasenentleerungen notwendig.<br /> Gibt es außer der Möglichkeit einer OP mit Herstellung einer neuen Blase durch Darmbestandteile eine Möglichkeit, Erleichterung zu bekommen? Durch Medikamente, Blasenspülung oder Coating - eine Art der Blasenauskleidung von der ich gehört habe?<br /><br />EWelche Therapie gäbe es bei einer tumorartigen Veränderung? Entfernung der Blase? <br /><br />Was würde ein Katheder bewirken; wäre es eine Lösung bei dem permanenten Harndrang?
Experte:  rolandeven hat geantwortet vor 9 Jahren.

Konkrete individuelle Therapieentscheidungen sollten - wie bereits gesagt - dem behandelnden Urologen vor Ort vorbehalten bleiben..

 

Gerade in diesem Alter wird man natürlich auch das Allgemeinbefinden, Operabilität und mögliche Schädigung der Nieren durch einen Rückstau berücksichtigen müssen.

 

Die Therapie bei enem Malignom ( bösartigem Tumor ) wird von Art und Ausdehnung des Tumors sowie einer evtl. Fernmetastasierung abhängen und kann ebenfalls nicht pauschal festgelegt werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. med. Roland Even