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Dr.Scheufele
Dr.Scheufele, Arzt
Kategorie: Medizin
Zufriedene Kunden: 29703
Erfahrung:  praktischer Arzt, Gynäkologie u. Geburtshilfe, über 30-jährige Praxiserfahrung
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Dr.Scheufele ist jetzt online.

Ich habe eine 12,5 Jahre alte Tochter. Soll ich sie gegen Geb rmutterhalskrebs

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine 12,5 Jahre alte Tochter. Soll ich sie gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen? Wie stark wirkt nur 1 Teilimpfung? Wie stark sind die Nebenwirkungen?
Hallo,

wichtig ist, zu wissen, dass diese Impfung nicht in direktem Sinne Gebärmutterhalskrebs verhindert, sondern nur gegen HPV-Infektionen wirkt, die die Entstehung einer solchen Krebserkrankung fördern können. Bisher stehen zwei Impfstoffe zur Verfügung (Cervarix und Gardasil), in beiden Fällen ist eine dreimalige Injektion im Zeitraum von 6 Monaten nötig, um den Impfschutz zu gewährleisten, eine Teilimpfung ist daher nicht sinnvoll. Die anfängliche Euphorie über diese Impfung hat nachgelassen, nachdem doch eine ganze Reihe zum Teil nicht unerheblicher Nebenwirkungen aufgetreten sind. Zudem ist zu bedenken, dass es eine grosse Zahl verschiedener HP-Virusstämme gibt, die durch diese Impfung nicht alle abgedeckt werden, sodass ein deutliches Restrisiko bleibt.
Ich habe selbst zwei Töchter und habe mich nach reiflicher Überlegung entschieden, sie nicht impfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüssen,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 11 Jahren.

Sehr geehrter Herr Dr. Scheufele!

 

Danke für die rasche Antwort. Ich wollte allerdings noch meine Frage erweitern, war nur zu langsam.

Meine Tochter hat gestern bereits die erste Teilimpfung erhalten und heute geht es ihr nicht gut. Ich mache mir große Sorgen, dass ich eine falsche Entscheidung getroffen habe. Weiters kommt dazu, dass sie einen Tag zuvor auch eine fixe Zahnspange bekommen hat und große Schmerzen hatte. Deshalb hat sie gestern Vormittag ein Mexalen eingenommen und in der Nacht zuvor ein Parkemed. (Hab ich dem impfenden Arzt aber mitgeteilt, der mir versicherte das ist egal) Was soll ich nun machen, bitte können Sie mir noch weiterhelfen. Die weiteren Impfungen werde ich jetzt nicht mehr machen lassen, wenn dies möglich ist. Bitte können Sie mir noch witerhelfen, denn ich bin derzeit verzweifelt.

Vielen herzlichen Dank im Voraus

Martina Dussmann

Hallo Frau Dussmann,

machen Sie sich keine Sorgen, ich denke, dass das Unwohlsein Ihrer Tochter eher durch eine Schwächung aufgrund der vorherigen Zahnbehandlung und der Medikation bedingt ist, die Impfung kommt dann eben noch zusätzlich belastend hinzu. Von gravierenden Folgen ist dabei aber nicht auszugehen. Von den weiteren Impfungen würde ich in dem Fall aber auch eher absehen.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Kunde: hat geantwortet vor 11 Jahren.

Hallo Herr Dr. Scheufele,

 

vielen Dank für Ihre rasche und doch einigermaßen beruhigende Antwort. Können ich und mein Mann jetzt akut für meine Tochter etwas tun, oder sollen wir abwarten, bis eine Besserung eintritt. Wie lange sollen wir vorallem abwarten und was sollen wir unternehmen, wenn ihr Zustand nicht besser wird? Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre kompetente Hilfe und Antwort (ich bin jetzt schon etwas weniger nervös).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Martina Dussmann

Hallo Frau Dussmann,

wenn sich der Zustand Ihrer Tochter nicht akut verschlechtert (wovon ich nicht ausgehe), solllten Sie den weiteren Verlauf abwarten. Ich denke nicht, dass es da zu grösseren Problemen kommt.

MfG,
Dr. N. Scheufele
Dr.Scheufele und weitere Experten für Medizin sind bereit, Ihnen zu helfen.