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J.Steingrube
J.Steingrube, Ärztin
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 990
Erfahrung:  Jessica Kilonzo ist Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin sowie freie Autorin mit dem Schwerpunkt medizinische Texte.
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J.Steingrube ist jetzt online.

Guten Abend, Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend,
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 1, männlich, keine Medikamente
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Kinderarzt wissen sollte?
Fragesteller(in): wir waren heute über 2.500 Meter Höhe und uns wurde leider erst im Nachgang bewusst, dass das absolut nicht empfehlenswert ist mit Kleinkindern. Er war in der höhe quengeliger als sonst. Wir haben zunächst versucht ihn zu beruhigen und sind dann abgestiegen, haben den Schnuller geholt und sind dann wieder aufgestiegen. Wir waren schätzungsweise 2-3 h über 2500 m Höhe. Nachdem wir wieder in der Unterkunft waren, war sein Verhalten normal. Er hat normal gegessen, gespielt und schläft jetzt. Können Sie uns einen Rat geben, wie wir uns jetzt verhalten und worauf wir achten sollen?

Liebe Patienten und Eltern,

mein Name ist Steingrube, ich bin Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin und beantworte gerne Ihre Fragen.

Einen Moment bitte.

Die allgemeinen Empfehlungen geben an, erst mit Kindern ab 3 Jahren länger über 2500 Meter zu gehen.

Höhenmediziner sagen:

"Der kurzfristige Aufstieg in Höhen über 2500 m mittels Seilbahnen oder auf Bergstraßen ist für gesunde Kinder jeden Alters, also auch für Säuglinge, vertretbar. Mit jungen Säuglingen sollten aber mehrstündige Aufenthalte oder gar Übernachtungen oberhalb von 2500 m unterbleiben."

Hier finden Sie gut recherchierte Informationen: http://www.kinderaerzte-mannheim.de/Mit_Kindern_in_die_H%C3%B6he.pdf

Wie alt ist Ihr Sohn in Monaten?

Wahrscheinlich ist also nichts passiert, wenn Ihr Sohn außer Quengeln keine Symptome zeigt. Die Höhenkrankheit würde sich durch starke Kopfschmerzen, Erbrechen und weitere Magen-Darm-Symptome zeigen.

Achten Sie auf eine ruhige Atmung Ihres Sohnes. Zeigt er doch im Laufe der Nacht oder morgen Symptome, gehen Sie in eine Kinderklinik zur Abklaerung.

Haben Sie Rueckfragen?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Liebe Frau Steingrube,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort! Das reicht uns erstmal als Einschätzung. Dann warten wir erstmal ab und beobachten ihn weiter. Danke ***** ***** schönen Abend!

Sehr gerne. Alles Gute und noch einen schoenen Urlaub!

Über eine Bewertung mit 3 bis 5 Sternen oben rechts würde ich mich freuen. Dann kann das System automatisch abrechnen. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten.

J.Steingrube und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Die Bewertung nehmen wir gerne vor.
Eine Frage haben wir doch noch:
Können mögliche Folgen der Höhe (z.B. Höhenkrankheit mit Höhenlungenödem oder Höhenhirnödem) auch noch im Nachhinein auftreten? Also in den nächsten Tagen, auch wenn wir dann nicht mehr in der Höhe sind? Oder treten solche Folgen in der Regel unmittelbar und akut in der Höhe auf?

Lungenoedem und Hirnoedem sind erst ab 3,500 bzw. 4,000 Metern Hoehe zu erwarten.

Die Hoehenkrankheit tritt wenige Stunden nach Erreichen der kritischen Hoehe auf. Wenn Sie jetzt unter 2500 Metern bleiben, sind in den naechsten Tagen keine Symptome mehr zu erwarten.

Herzlichen Dank fuer die rasche positive Bewertung.