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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 916
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
105603447
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Kindermedizin hier ein
Manuel Metzger ist jetzt online.

Kind 10 j. ständig festsitzendee, zähflüssiger Schaumiger,

Diese Antwort wurde bewertet:

Kind*****#228;ndig festsitzendee, zähflüssiger Schaumiger, Schleim im Hals, kann diesen nicht schlucken, gewichtsverlust, allgemeine Schwäche
Fachassistent(in): Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Fragesteller(in): 20, männlich, keine
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Fragesteller(in): Gastroskopie Makroskopusch unauffällig
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Symptome bestehen seit ca. 3 Wochen
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Kein Infekt Hals reizlos, kein Fieber, kein Durchfalk
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitag von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Hallo beim Alter hat sich ein Fehler eingeschlichen. Der Patient ist 10 Jahre alt und männlich.

Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage bei JustAnswer. Mein Name ist Dr. Metzger und ich bin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit bereits mehr als 10jähriger Erfahrung. Gern werde ich mich mit Ihrem Anliegen beschäftigen. Bitte geben Sie mir etwas Zeit, während ich Ihre Antwort formuliere. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Sehr geehrte Fragesteller,
es tut mir leid, dass Ihr Sohn unter solchen unangenehmen Beschwerden leidet. Ich kann mir vorstellen, dass das sowohl für ihn selbst als auch für Sie als Eltern eine ziemliche Belastung ist. Jetzt habe ich einige Fragen an Sie, damit ich die Situation besser einordnen kann:

  • Wie groß und schwer ist Ihr Sohn aktuell? Wann wurde er geboren (Monat/Jahr)?
  • Haben Sie ein Vergleichsgewicht von vor ein paar Monaten, damit ich den Gewichtsverlust besser einschätzen kann? Bitte mit Messdatum.
  • Gibt es Auslöser für die Beschwerden? Haben Sie vielleicht einen Auslöser im Verdacht?
  • Was hilft, was macht die Beschwerden besser? Wann oder womit wird es schlimmer?
  • Welche Diagnostik wurde außer der Gastroskopie bereits durchgeführt? Welche Untersuchungsergebnisse stehen noch aus? Wurden z.B. Proben bei der Gastroskopie genommen, die noch mikroskopisch untersucht werden?
  • Wie klappt es mit dem Essen, kann Ihr Sohn normale Nahrung gut schlucken?
  • Wie sieht es mit Getränken aus?
  • wie klappt es mit dem Stuhlgang?
  • Hatte Ihr Sohn in den letzten Wochen einen Infekt oder andere Erkrankungen?
  • Hat Ihr Sohn das Gefühl etwas steckt ihm im Hals (Fremdkörpergefühl)?

Ihre Angaben helfen mir, Sie besser zu beraten.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Er ist 143 cm und wiegt 34,5 kg, er wurde am 18.04.2011 geboren
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Anfang August wog er 37 kg, als Auslöser haben wir aktuell die hpv impfung in Verdacht, die zusammen mit der Tetanus, Keuchhusten, Diphtherie Impfung am 24.06.21 verabreicht wurde. Seine Beschwerden begannen ca. 2 Monate später.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Seine Beschwerden werden gegen Abend stärker und nach dem Essen, teils auch bei Anstrengung, Ruhe verbessert die Beschwerden
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Die Ergebnisse der bei der Gastroskopue entnommen Proben stehen aus. Weitere Diagnostik wurde bisher nicht durchgeführt.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Das Schlucken klappt zeitweise sehr gut, dann ist und trinkt er beinahe normal und dann geht es phasenweise gar nicht, da schafft er es nicht mal seinen Speichel zu schlucken
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Ja er kann in guten Phasen normalerweise Nahrung schlucken, Stuhlgang erscheint normal regelmäßig ca. 1 mal pro tag
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Nein kein Infekt außer einer leichten Hals-und Gehörgangsentzündung, die nach wenigen Tagen Abklang ohne Fieber
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Nein ein Fremdkörpergefühl ist es nicht, er beschreibt es als Rülps der ihm unterhalb der Kehle feststeckt und schmerzt. Ich denke es handelt sich dabei um eine Art Krampf, weil diese Schmerzen anfslksartig in hoher Intensität auftreten

Vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Eine Frage hätte ich noch: wurde mit Ihnen schon ein weiterer Plan für die Diagnostik besprochen? Wann haben Sie den nächsten Termin bei Ihrem Kinderarzt oder im Krankenhaus?

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Wir haben keine weiteren Termine im Krankenhaus, der Biopsiebefund wird schriftlich übetmittelt.Ich versuche derzeit bei unserem Kinderarzt einen Termin zur Blutabnahme zu bekommen

Ich verstehe. Bei einer Schluckstörung ist ein schrittweises Vorgehen mit einem guten Diagnostikplan sehr sinnvoll. Es gibt eine Menge möglicher Ursachen, die man bedenken muss. Ich werde mal alles gründlich durchgehen und melde mich dann bis spätestens morgen früh mit einigen Ideen dazu.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Sehr geehrte Fragesteller,
vielen Dank für Ihre Geduld. Ich kann gut verstehen, dass Sie sehr besorgt um Ihren Sohn sind. Eine Gewichtsabnahme um 2,5 kg innerhalb eines Monats ist schon eine ganze Menge, auch wenn er insgesamt mit seinem Gewicht noch im Normalbereich liegt.

Mit der Gastroskopie wurde bereits ein wichtiger Schritt in der Diagnostik unternommen. Dadurch, dass makroskopisch keine Auffälligkeiten zu sehen sind, können schon einige mögliche Ursachen ausgeschlossen werden:

  • Verletzungen
  • verschluckte Fremdkörper oder Essensreste
  • Aussackungen der Speiseröhre
  • eine schwere Entzündung der Speiseröhre, z.B. durch Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre

Es bleibt allerdings noch einiges zu untersuchen:

  • eine genaue neurologische Untersuchung: es sollte genau nachgesehen werden, ob Zeichen für Nervenausfälle im Gesichts oder Rachenbereich gibt
  • die Ergebnisse der mikroskopischen Untersuchung können vielleicht Zeichen für eine Entzündung zeigen, die man nicht mit bloßem Auge sehen konnte
  • es sollte auch an Autoimmunerkrankungen gedacht werden, also Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis, die manchmal zu Schluckstörungen führen können. Ein möglicher Hinweis könnten hier zum Beispiel erhöhte Antinukleäre Antikörper (ANA) oder andere Autoantikörper sein.
  • eine Röntgenuntersuchung des Schluckvorgangs (Barium-Breischluck) kann hilfreich in der Diagnostik sein, gerade wenn das Schlucken von Flüssigkeit und fester Nahrung als schwierig empfunden wird.
  • Auch die Schilddrüse sollte genau angesehen werden. Eine Vergrößerung der Schilddrüse kann zu Schluckproblemen führen. Eine Übersichtsuntersuchung wäre hier z.B. das TSH im Blut, um einen schnellen Überblick über die Schilddrüsenfunktion zu erhalten.
  • Nicht zu vergessen sind auch funktionelle Störungen, bei denen sich trotz intensiver Suche keine organischen Auffälligkeiten finden lassen. Das heißt nicht, dass die Beschwerden eingebildet sind. Funktionelle Störungen haben vielfältige Ursachen und reagieren gut auf symptomatische Maßnahmen. Die Langzeitprognose ist gut: in den meisten Fällen bessern sich die Beschwerden mit der Zeit und verschwinden sogar ganz.

An welchen Arzt sollten Sie sich wenden? Einige Diagnostik wird gut über Ihren Kinderarzt zu organisieren sein. Je nachdem, wie sich die Situation entwickelt, wäre aber auch eine Überweisung an ein Zentrum mit Erfahrung in Kinder-Gastroenterologie eine Überlegung wert. Kinder-Gastroenterologen sind die Experten, wenn es um den Bereich von Mund - Speiseröhre - Magen - Darm bis zum Darmausgang geht. Schluckstörungen gehören genau in diesen Fachbereich.
Ich hoffe, diese Übersicht hilft Ihnen schon etwas weiter. Wenn Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, können Sie mir natürlich weiter gerne schreiben.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Eine Frage hätte ich noch: Könnte es sich wie von uns vermutet die Impfung ursächlich sein?

Sehr geehrte Fragesteller,
ich kann verstehen, dass Sie überlegen, ob die Impfung irgendwie mit den Beschwerden zusammenhängen könnte. Dysphagie oder Schluckstörungen wurden bisher nicht in Zusammenhang mit der HPV-Impfung beobachtet. Der zeitliche Abstand spricht auch gegen einen ursächlichen Zusammenhang, Nebenwirkungen treten in aller Regel in kürzerem Abstand nach der Impfung auf (z.B. innerhalb von 30 Tagen). Ich halte es hier tatsächlich für eher unwahrscheinlich, dass ein echter Zusammenhang zur Impfung besteht.
In jedem Fall haben sowohl Ihr Arzt als auch Sie als Eltern die Möglichkeit selbst eine nur vermutete Impfnebenwirkung beim Paul-Ehrlich-Institut (PEI) zu melden. Hier ein Link zu diesen Meldeformularen: https://www.pei.de/DE/arzneimittelsicherheit/pharmakovigilanz/meldeformulare-online-meldung/meldeformulare-online-meldung-node.html

Ich hoffe, diese Informationen sind für Sie hilfreich. Weitere Fragen zum Thema beantworte ich Ihnen natürlich gerne.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 916
Erfahrung: FA für Kinder- und Jugendmedizin
Manuel Metzger und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Danke!

Herzlichen Dank für die gute Bewertung! Ich freue mich sehr, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte. Wenn sich neue Informationen ergeben, können Sie mir weiter gerne schreiben.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger