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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 922
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Hallo Herr Dr. Vermutlich werde ich sie die kommenden Tage

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Herr Dr. Vermutlich werde ich sie die kommenden Tage noch öfter anfragen müssen. Wir waren heute beim Arzt, da das Fieber nicht verschwindet und auch die paracetamol nicht ausreichen.
Erfebnis:alles unauffällig. Auch Urin wurde kontrolliert. Nun haben wir neben paracetamol auch Fiebersaft bekommen (ibu ratiopharm 20 mg/ml) und den er laut Tabelle 3 mal am tag nehmen kann, im Wechsel mit paracetamol. Nun hat er vorhin halb 5 die letzte para direkt nach 10 min ausgekotet und jetzt hat er 39.2 Fieber. Er ist auch ganz schlecht drauf. Allerdings ist dieser Saft laut Packungsbeilage ja teufelszeug.die Nebenwirkungen sind furchtbar. Ich traue mich nicht es ihm zu geben. Können Sie mir da etwas die Angst nehmen?
Muss ich dabei eigentlich Abstand zu Mahlzeitem einhalten? 15 er hat 20
30 eine Flasche pre getrunken

Sehr geehrte Fragestellerin,
gerne helfe ich Ihnen mit diesen Fragen. Ich melde mich gleich!
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Danke. Ich nehme an die letzte paracetamol hat nicht wirken können, da er sie nicht genug drin behalten hat. Ich habe ihm aber keine weitere gegeben.
Er ist gerade eingeschlafen aber ist ganz unruhig. Die nächste paracetamol dürfte er erst wieder halb 11 bekommen. Deshalb frage ich wegen dem saft
Ich habe Bedenken, dass ihn das dauernde Fieber zu sehr schwächt

Sehr geehrte Fragestellerin,

es tut mir leid, dass Ihr Kleiner weiter Fieber hat, das ist für Sie als Eltern sicher ein Grund zur Sorge. Auf der anderen Seite sind es gute Nachrichten, dass die Untersuchung beim Kinderarzt heute keine Anzeichen für eine gefährlichere Infektion ergeben hat. In den allermeisten Fällen handelt es sich bei Kindern in diesem Alter um recht harmlose, unkomplizierte Virusinfekte.
Ibuprofen ist ein gut wirksames Medikament, das die Beschwerden solcher Virusinfekte lindern kann. Die Kinder haben ja oft Kopf- oder Gliederschmerzen und fühlen sich schlapp durch das Fieber. Diese Beschwerden bessern sich deutlich mit der Gabe von Ibuprofen oder Paracetamol. Auch wenn diese Medikamente nicht zur Heilung beitragen, helfen sie doch etwas das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. Die Körpertemperatur muss allerdings nicht mit Medikamenten kontrolliert werden, das regelt der Körper von ganz alleine. Fieber ist ja immer eine geregelte, relativ geringe Körpertemperaturerhöhung um 2-4°C, die dem Körper klare Vorteile in der Infektabwehr bringt. Einige Tage Fieber bei einem ansonsten unkomplizierten Virusinfekt sind für ansonsten gesunde Kinder kein Problem von der körperlichen Belastung her. Sie müssen keine Bedenken haben, dass er dadurch zu sehr geschwächt wird.
Ibuprofen ist sehr gut verträglich und hat insgesamt sogar ein besseres Nebenwirkungsprofil als Paracetamol. Es gibt bei Kindern sehr viele und gute Erfahrungen mit dem Einsatz dieses Medikaments. Die Einnahme kann ohne Berücksichtigung der Mahlzeiten erfolgen.
Ich hoffe, diese Informationen helfen Ihnen etwas weiter. Wenn noch Fragen offen geblieben sind, können Sie mir natürlich gerne weiter schreiben.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Vielen Dank. Das beruhigt mich sehr. Ich bin kein Freund von Medikamenten, lieber weniger als zu viel. Das Problem ist, dass Kinder in dem Alter ja nicht sagen können, was los ist. Es ist schon mal gut zu wissen, dass es den Körper nicht zu sehr schwächt, wenn er Fieber über einige Stunden "unbehandelt" hat. Der Konflikt besteht natürlich darin, dass das Kind so quengelig ist, das heißt ja es fühlt sich schlecht und es nicht schlafen kann etc. Die Beschwerden lindert man ja nur mit Medikamenten. Wenn sie sagen ibuprofen ist ok, dann glaube ich ihnen das. Magenbluten, magendurchbruch Ausschlag, der tödlich sein kann, anaphylaktischer Schock usw schocken in einem Beipackzettel für Kinder-Fiebersaft allerdings total. Die Liste war bei Paracetamol deutlich kürzer. Deshalb war ich so verunsichert.
Die Ärztin vermutet übrigens das 3 Tage Fieber. Montag sollen wir erneut schauen lassen (ob sich was im Hals oder den Ohren entwickelt) falls es nicht besser wird.
Bis auf Fieber und viele tastbare Lymphknoten am Kopf (unterm Kinn, Hinterkopf und Nacken) war nix.

Es freut mich, dass Ihnen meine Informationen etwas weiterhelfen. Die Untersuchungsergebnisse der Kinderärztin klingen sehr positiv, das würde gut zu einem unkomplizierten Virusinfekt passen (wie z.B. dem „Drei-Tage-Fieber“ oder Exanthema subitum, das durch bestimmte Arten humaner Herpesviren ausgelöst wird).
Das Risiko für Magenblutungen gilt bei Ibuprofen für hochdosierte Langzeitbehandlungen (also mehr als 10 Tage in hoher Dosis). Bei einer kurzzeitigen Behandlung wie z.B. bei einem Virusinfekt zur Symptomlinderung sind solche Nebenwirkungen nicht zu befürchten. Anaphylaktische Reaktionen sind grundsätzlich bei allen Medikamenten möglich, zum Glück aber äußerst selten.

Ich wünsche auf jeden Fall gute und schnelle Besserung für Ihren Kleinen!
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Vielen Dank. Ich hoffe, ich muss sie am Wochenende nicht mehr zu häufig behelligen. Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Ach, ich habe dich noch eine Frage. Wenn das nächste zäpfchen wieder nur so kurz drin bleibt und ich ihm aber etwas gg das Fieber geben möchte, wie viel zeitlichen Abstand muss ich zwischen paracetamol und ibuprofen einhalten?

Sehr geehrte Fragestellerin,
Sie können mir immer gerne schreiben, dafür bin ich ja da. Der zeitliche Abstand sollte jeweils bei den Gaben des gleichen Medikaments eingehalten werden. Die jeweiligen Medikamente können aber grundsätzlich unabhängig voneinander gegeben werden, es ist zwischen Paracetamol und Ibuprofen kein zeitlicher Mindestabstand nötig. Da es sich aber nur um "Wohlfühlmedikamente" handelt, wäre meine Empfehlung, sich für eins der beiden zu entscheiden und dann bei diesem Medikament zu bleiben.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Danke ***** ***** Ärztin meinte, wir können die abwechselnd geben, das eine drei das andere viermal am Tag. Das hatte ich aber nicht vor. Nur eben wenn er das zäpfchen wieder nicht drin behält,so wie heute nachmittag schon. Da ich ihm ja dann wegen möglicher uberdosierung kein zweites gebe, würde ich dann etwas zeitversetzt eben mal den fiebersaft geben. Ist das in Ordnung?
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Mit wenig Abstand, so 30 Minuten etwa. Aber wenn er sich wirklich "quält", wäre es mir schon wichtig
Ja, das wäre kein Problem.
Manuel Metzger und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.