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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 636
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Hallo Herr Dr. Die verrückte Mutter ist da. Wir haben wieder

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Herr Dr. Die verrückte Mutter ist da. Wir haben wieder paar Probleme. Wir haben letzte wo U7 gehabt. Und war erstmal alles ok. Wir müssen ausfüllen wie viel wörte meine Tochter sagen kam und noch ein Bogen. Die Ärztin meint die kann super sprechen. Die wollte erstmal nix machen und dann als ich sie etwas berühr habe hat sie angefangen im Buch Sache zu zeigen. Die war überrascht dass meine Tochter nur noch Windel zu nacht hat. Dann habe ich die video wo meine Tochter Starrt gezeigt dann hat sie den Neurologe dazu gerufen und er meinte wir machen EEG aber er glaubt nicht dass die Epilepsie hat aber was konnte dann sein? Die meinte ist schon beeindruckend. Das hat mir sofort Angst gemacht und wir haben jetzt am Montag ternin zu EEG. Dann am Samstag hat meine Tochter Fieber entwickelt hat Durchfall und einmal erbrochen. Nächste Tag im Kindergarten hat sie schutelfrost und fügst 39,8. sie hat seit September rezidivirende husten ständig stark paar mal schon Rez Fiebe am Montag waren wir wieder bei Hausarzt ich wollte Blut abnehmen dann sagte mir Ärztin nein es ist normal dass die Kinder im Kindergarten einmal pro Monat Fieber bekommen und husten auch. Ich finde nicht. Es ist schon mehr als 8 wo husten. Jetzt hat sie noch Mundgeruch entwickelt. Die hat nur getrunken aber wenig gegessen. Sein heute hat sie kein Fieber mehr. Was ist ihre Meinung. Ist es notnal zu Beispiel wenn ich zu Hause bin mit ihr mein Mann kommt nach Hause meine Tochter läuft zu ihm aber will ihm nicht umarmen sonder bleibt wieder bei mir oder umgekehrt Oder jetzt die Frau die aus meine Tochter aufpasst wir kommen nach Hause die freut sich aber will nicht uns sonder bei diese Frau. Das alles macht mir Angst.
Sehr geehrte Fragestellerin, ich freue mich von Ihnen zu hören. Ich sehe mir alles genau an und melde mich später mit einigen Gedanken dazu.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank für Ihr Vertrauen. Ich kann gut verstehen, dass Sie sich Gedanken um Ihre Tochter machen. Wenn die Kleinen akut krank werden und hohes Fieber haben, leiden die Eltern oft mehr als die Kinder. Ich kann Sie aber auch beruhigen: in der Regel handelt es sich dabei um recht harmlose Infekte, die sich die Kleinen im Kindergarten eingefangen haben. Hier muss ich Ihrer Kinderärztin zustimmen: bis zu 12 Bagatellinfektionen pro Jahr sind für Kinder im Kleinkindalter noch normal. Das wäre im Durchschnitt eine pro Monat. Zum Glück sind die meisten Kinder nicht ganz so oft krank. Wenn kein Verdacht auf eine schwerwiegendere Infektion besteht, muss auch nicht unbedingt gleich eine Blutuntersuchung veranlasst werden.
Zum Thema Husten: viele Kleinkinder im Kindergarten husten die ersten Monate mehr oder weniger ununterbrochen. Grund sind hierfür in der Regel serielle Infektionen mit harmlosen Erkältungsviren. Das kindliche Immunsystem muss ja erst mal lernen, mit diesen ganzen Krankheitserregern umzugehen und sich zu wehren. Husten ist ein wichtiger Bestandteil unserer körpereigenen Abwehr. Dadurch wird wirkungsvoll verhindert, dass Viren und Bakterien tiefer in die Lunge vordringen können. Genauer untersucht werden sollte der Husten bei folgenden Beobachtungen:

  • Atembeschwerden, z.B. erhöhter Atemanstrengung
  • verminderter Belastbarkeit
  • ungewöhnlichen Atemgeräuschen (z.B. Giemen oder Brummen)
  • ungewöhnlich starker Husten, besonders in Verbindung mit Fieber
  • Hustenanfälle, die den Tagesablauf behindern oder sehr heftig wirken

Da Ihre Ärztin eher beruhigt war, gehe ich davon aus, dass bei der letzten körperlichen Untersuchung die Lunge ganz normal klang. Wenn Sie wegen des Hustens besorgt sind, er ungewöhnlich klingt oder einer der obigen Punkte zutrifft, können Sie natürlich auch nochmal zu Ihrem Kinderarzt wegen einer Untersuchung gehen.
Wie geht es Ihrer Kleinen denn aktuell? Hat sie sich wieder gut erholt?

Jetzt noch zum Thema Epilepsie: erst mal klasse, dass Sie eine Videoaufnahme dabei hatten, das hilft sehr bei der Einschätzung. Beim Thema "starren" denkt man zuerst an sogenannte Absencen im Rahmen einer Absencen-Epilepsie. Solche Anfälle zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • die Kinder unterbrechen plötzlich ihre Tätigkeit und blicken ins Leere
  • während des Anfalls sind die Kinder nicht ansprechbar, reagieren nicht auf Ansprache oder körperlichen Kontakt
  • nach 5-10 Sekunden wird die normale Tätigkeit wieder aufgenommen als ob nichts passiert wäre

Wir hatten uns ja schon einmal darüber unterhalten und ich meine mich zu erinnern, dass Sie nicht den Eindruck hatten, Ihre Tochter reagiere nicht auf Ansprache. Das würde eine solche Form der Epilepsie eher unwahrscheinlich machen. Ganz sicher weiß man Bescheid, wenn man sich im EEG die Hirnströme ansieht. Da kann man feststellen, ob es typische Zeichen in den Hirnströmen für eine solche Form der Epilepsie gibt. Aber ich sehe das wie der Neurologe und Ihre Kinderärztin: es klingt eher nicht danach und ich denke, das EEG wird auch bestätigen, dass mit Ihrer Tochter alles in Ordnung ist.

Zu Ihrer letzten Frage noch: die Situationen, die Sie beschreiben, klingen ganz normal für ein Kind im Alter Ihrer Tochter.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen etwas beantworten. Falls noch etwas unklar geblieben ist, können Sie mir natürlich gerne schreiben.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Danke. Ja ich hoffe es ist ok. Aber ich habe auch termin in Januar und werde mit Dr wegen Autismus Diagnostik fragen. Ich kann wirklich nicht mehr. Sie hat gesagt ihre Tochter ist super entwickelt u d die hat kein Autismus aber das kann kein Kinderarzt beurteilen. Ich bin noch nicht super zufrieden mit Augenkontakt und mit starren dass macht sie nicht ständig aber das mach mich Angst weil die anderen Kinder machen das nicht. Und das ist wirklich normal wenn Mutter na h Hause kommt und Kind will sie nicht umarmen sonder bleibt bei Papa oder Person die sie den ganzen Tag gekümmert hat. Im Kindergarten ist anders die kommt sofort zu uns und will na h Hause.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Meine Tochter hat kein Fieber aber was ist mit Mundgeruch. Was soll ich machen jetzt um das weg zu gehen. Welche Bedeutung hat?

Sehr geehrte Fragestellerin,

das Verhalten, das Sie beschreiben zeigt, dass Ihre Tochter auch eine Bindung zur Tagesmutter aufbaut. Das ist völlig normal und kein krankhaftes Verhalten. Ich kann natürlich verstehen, dass es für Sie als Eltern unangenehm ist, wenn Ihre Tochter mit Ihnen "fremdelt". Besorgniserregend ist dieses Verhalten aber nicht, auf eine Krankheit weist es auch nicht hin.
Mundgeruch bei Kindern kann viele mögliche Ursachen haben. In der Regel sind die Ursachen meist harmlos und der Mundgeruch verschwindet nach wenigen Tagen wieder. Wenn sie in den letzten Tagen nicht so gut gegessen hat, könnte die Beobachtung auch damit zusammenhängen. Genauer untersucht werden müsste Ihre Tochter bei folgenden Beobachtungen:

  • fauliger Mundgeruch (das könnte auf Karies hindeuten)
  • wenn Allgemeinbeschwerden dazu kommen, z.B. verminderte körperliche Belastbarkeit, schlechter Allgemeinzustand, anhaltend großer Durst und häufiger Harndrang oder andere Beschwerden, die Ihnen Sorgen machen
  • bei ausbleibender Besserung innerhalb von ca. einer Woche

Wenn Ihre Tochter gerade auf dem Weg der Besserung ist, würde ich noch abwarten bis sich der Appetit wieder normalisiert, dann dürfte auch der Mundgeruch wieder verschwinden.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Manuel Metzger und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Sie braucht dann 10 min u d kommt wider zu uns. Ich danke ihnen

Herzlichen Dank für die gute Bewertung! Alles Gutes für Sie und Ihre Familie!