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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 597
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Unser Sohn 3 Jahre geht seit ca 1 Jahr in die Kita! Er ist

Diese Antwort wurde bewertet:

Unser Sohn 3 Jahre geht seit ca 1 Jahr in die Kita ! Er ist im Kindergarten ein Einzelgänger spielt mit keinen und beobachtet die meiste Zeit nur und spricht dort kaum mit jemanden ! Zu Hause ist er ein sehr aufgeweckter Fröhlicher junge der von morgens bis abends spricht ! Er isst normal schläft normal und verhält sich keinesfalls unnormal
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 3 Jahre männlich keine Medikamente
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Kinderarzt wissen sollte?
Customer: Nein

Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage bei JustAnswer. Mein Name ist Dr. Metzger und ich bin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit bereits 10jähriger Erfahrung. Gern werde ich mich mit Ihrem Anliegen beschäftigen. Bitte geben Sie mir etwas Zeit, während ich Ihre Antwort formuliere. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Sehr geehrte Fragesteller,

ich kann gut verstehen, dass Sie sich Gedanken um Ihren Sohn machen. Schließlich möchten Sie als Eltern nicht, dass Ihr Sohn ein unglücklicher Außenseiter ist. Ich kann Sie aber auch beruhigen: bis zum Alter von drei Jahren wissen viele Kinder noch nicht so viel mit Altersgenossen anzufangen und spielen lieber alleine. Temperament und Charakter spielen auch eine große Rolle. Manche Kinder sind von Ihrem Wesen her eher Einzelgänger und suchen weniger Kontakt zu anderen. Solche Kinder brauchen keine anderen Kinder um sich sinnvoll zu beschäftigen und spannende Spiele zu erfinden. Das Verhalten Ihres Sohnes könnte also ein ganz normaler Teil seiner Entwicklung sein.

Jetzt habe ich einige Fragen an Sie, um die Situation besser einzuordnen:

  • wie groß und schwer ist ihr Sohn aktuell? Wann wurde er geboren? (Monat/Jahr)
  • geht er gerne in die Kita?
  • kann er sich gut alleine beschäftigen? Spielt er gerne für sich alleine?
  • hat er noch Geschwister?
  • welche Eindruck haben die Erzieher von ihm?
  • wie hat er sich bisher entwickelt? War der Kinderarzt bei den Vorsorgeuntersuchungen immer zufrieden?
  • wie sieht es mit der sprachlichen Entwicklung aus?
  • welche Spiele und Beschäftigungen machen ihm Spaß? Womit spielt er am liebsten?

Ihre Antworten helfen mir, Sie besser zu beraten.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Erstmal danke für ihre Antwort
-Unser Sohn ist 96 cm und 14.5 kg schwer !Er wurde im September 2017 Geboren- er sagt zwar morgens immer er habe keine Lust geht , lässt sich aber ohne weinen abgeben und weint dort auch nicht- die Eingewöhnung hat verhältnismäßig lange gedauert aber irgendwann hat das auch geklappt- er spielt zu Hause gemeinsam mit kann sich aber auch länger alleine beschäftigen ( malt , puzzelt mit Duplo im Sandkasten )Er ist EinzelkindDie Erzieher sehen seinen Verhalten als ungewöhnlich an da er da dort zb malt wie ein einjähriges Kind, zu Hause aber breites richtige Bilder malt , zu Hause ist er weitendes trocken in der Kita klappt das nicht da er nicht Bescheid sagtKörperlich ist der Kinderarzt zufrieden und sieht keine Erklärung für das Verhalten im Kindergarten- sprachlich ist er super entwickelt , spricht teilweise 7 Wortsatz kann fast sehr viele Farben richtig bennen und erzählt teilweise schon kurze GeschichtenEr liebt Bücher und malen , spielt gerne Lego , , spielt mit Auto s, spielt im Sandkasten und fährt sehr gerne Laufrad und schaukelt gerne ( außer mit Autos spielt er aber im Kindergarten nicht )Anzumerken ist auch das er im privaten Umfeld mit seinem besten Freunde,enen Jungen aus der Nachbarschaft und auch einen Kindergarten Kind aus seiner Gruppe spielt allerdings nicht im KindergartenWenn man ihm nach dem Kindergarten fragt redet er allerdings so als wenn er mit 2-3 Kinder gespielt hat !Es wurde geraten zum Psychologen zu gehen , was unser Meinung aufgrund der Entwicklung zu Hause nicht sinnvoll wäre
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
VG

Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Ihr Sohn hat ein gutes Gewicht und eine gute Größe für sein Alter. Er ist noch sehr jung, in seinem Alter sind viele Kinder noch sehr schüchtern und können wenig mit Altersgenossen anfangen. Eine dringliche psychologische Vorstellung sehe ich also auch nicht angeraten, gerade weil er insgesamt eine sehr gute Entwicklung zeigt.

Über ein psychologische Beratung würde ich bei folgenden Beobachtungen nachdenken:

  • Anzeichen dafür, dass er von anderen Kindern aktiv ausgeschlossen oder gemieden wird. Besonders bedenklich wäre hier, wenn er das Ziel von Spott und Häme würde, also aktiv gemobbt würde
  • Sie den Eindruck haben, er leidet sehr unter der Situation oder wirkt unglücklich
  • er Angst oder Unbehagen in der Kita
  • eine Verschlechterung der Situation, sie also den Eindruck haben, er zieht sich immer weiter zurück, statt sich langsam zu öffnen
  • eine Veränderung in Alltagsbereichen auftritt, die vorher unbeeinträchtigt waren, er also z. B. auch zu Hause still und zurückgezogen wirkt.

Falls Sie keine solchen Beobachtungen machen, kann aus meiner Sicht auch zunächst abgewartet werden. Sehr wahrscheinlich wird er mit zunehmendem Alter auch sozial aktiver. War er eigentlich schon zur U7a?

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich danke ***** ***** für ihre Tipps ! Dann werden wir das ganze weiter beobachten
Die u7a hatten wir vor wenigen Tagen ! Der Kinderarzt ist ja soweit zufrieden ! Kann die Bedenken der Kita nicht ganz nach vollziehen ! Kann uns aber auch nicht wirklich weiter helfen .Am Montag steht noch ein elterngespräch , aber so kann ich dort schon weit aus vorbereiteter rein gehen!
Eine Frage die sich uns noch stellt :Ist er einfach schüchtern und sollte vielleicht etwas animiert werden das er auf die Kinder zu geht oder sollte man abwarten bis er sich von selbst öffnet !?
Wenn die U7a vor kurzem war und der Kinderarzt mit der Entwicklung zufrieden war, klingt das ja erst mal sehr beruhigend. Bei Kindern, die noch jünger als 3 Jahre sind, ist die Schüchternheit wie gesagt ganz normal. Für die Entwicklung sozialer Kompetenz brauchen die Kinder ganz individuell mehr oder weniger Zeit. Das Bemühen, diese Prozesse zu beschleunigen, kann sogar gegenteilige Folgen haben, die Kinder ziehen sich dann noch mehr zurück. Deshalb wäre mein Rat, die Situation im Auge zu behalten und ihm noch etwas Zeit zu geben. Hören Sie sich aber auch die fachkundige Meinung des Kita-Personals an, sie kennen Ihren Sohn ja jetzt schon ein Jahr und konnten sein Verhalten gut beobachten, auch im Vergleich zu anderen Kindern. Gerne können wir nach Ihrem Gespräch nochmal schreiben.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Können sie mir noch ihre Meinung zu einer Frühförderung sagen ?Vor der Corona Schließung war aus Sicht der Kita alles soweit in Ordnung nach dem er jetzt fast 4 Monate zu Hause ist und seit 4 Wochen wieder im Kindergarten ist kommen erst diese Bedenken.

Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Geduld. Frühförderung ist ein ganzheitliches Konzept, das Kindern mit einer Entwicklungsstörung sehr helfen kann. Ob eine Frühförderung nötig oder empfehlenswert ist, entscheidet in der Regel ein Kinderarzt nach einer eingehenden Entwicklungsdiagnostik.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Sehr geehrte Fragesteller,
jetzt wollte ich nochmal nachfragen, wie heute das Elterngespräch in der Kita gelaufen ist? Über eine kurze Nachricht dazu freue ich mich sehr!
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Manuel Metzger und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.