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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 526
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Hallo, aus gegebenem Anlass habe ich hierzu eine Rückfrage:

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,aus gegebenem Anlass habe ich hierzu eine Rückfrage:
https://my-secure.justanswer.de/question/index/5768205da49b41fc8a85efd69bde534e?continueTheConversation=False&comingFromAdservEmail=False&ratedThroughEmail=False&rating=0&paymentType=UnknownMein Sohn geht ab nächsten Monat in die Kita und trinkt derzeit nachts wieder ca. 600 ml Pre-Milch. Es geht nur sehr schlecht ohne, und um etwas Schlaf zu kriegen, lassen wir ihm das durchgehen.Kann/soll er bei diesen Pre-Konsum trotzdem tagsüber die gleiche Menge an Milch/Milchprodukten essen wie andere Kinder?
Ich gebe ihm nämlich momentan zuhause tagsüber eher Sachen mit Kokos- oder Hafermilch, da ich denke, sein Milchbedarf wird in der Nacht mehr als gedeckt?
Liege ich da richtig?
Danke!
Sehr geehrte Fragestellerin,
vielen Dank ***** ***** Anfrage, ich helfe Ihnen gerne. Ich schreibe Ihnen gleich etwas dazu. Herzliche Grüße, Ihr Dr. med. M. Metzger

Sehr geehrte Fragestellerin,
ich kann Ihre Überlegung verstehen, Sie wollen Ihrem Sohn nicht zu viel Milch und Milchprodukte geben. In der Kita liegt die Ernährung ja nicht in Ihrer Hand und dieser Unsicherheitsfaktor gibt Ihnen zu denken. Ich kann Sie aber auch beruhigen: Kinder können Milch und Milchprodukte sehr gut verdauen und verwerten, so dass ein "zuviel" an diesen Nahrungsmitteln schwer vorstellbar ist. Selbst, wenn die Kita also hauptsächlich Milchprodukte für die Kinder vorbereiten würde, wäre das kein Schaden für Ihren Sohn. Natürlich dürfen Sie davon ausgehen, dass das Nahrungsangebot in der Kita gut variiert wird und auch reichlich Obst und Gemüse enthält. Ihr Sohn darf tagsüber die gleiche Menge an Milchprodukten essen, wie andere Kinder auch.
Natürlich wäre es weiter wünschenswert (im Interesse Ihres ungestörten Schlafes), ihm langsam die nächtlichen Mahlzeiten abzugewöhnen. Allerdings sind Umstellungsphasen wie die Kita-Eingewöhnung dafür in der Regel schlecht geeignet. Warten Sie lieber einen ruhigeren Moment ab, um diese Sache noch einmal anzugehen.
Ich hoffe, diese Überlegungen helfen Ihnen schon etwas weiter. Wenn noch etwas unklar ist, können Sie mir natürlich wie immer sehr gerne schreiben.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
auch wenn das thema oft schon durchgekaut ist, lese ich immer wieder von dieser obergrenze von 200-300 ml milch/milchprodukte täglich. nur noch mal zum verständnis, da ich dort verschiedene aussagen gefunden habe: die pre-milch ist davon abzuziehen, oder?

Sehr geehrte Fragestellerin,
es ist richtig, Experten empfehlen im ersten Lebensjahr eine Menge von täglich ca. 300 ml Milch als Richtwert für die Ernährung. Welche Hintergründe hat diese Empfehlung?

  • Milch ist ein recht energiehaltiges Lebensmittel. Milch sollte daher nicht als Durstlöscher verstanden werden, sondern als flüssige Mahlzeit. Pre-Nahrung ist sogar noch etwas energiereicher als Kuhmilch.
  • Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass Kinder die gewohnheitsmäßig sehr viel Milch trinken, eher zu einem höheren Körpergewicht und später auch Fettleibigkeit neigen
  • Kuhmilch hat einen recht hohen Eiweißgehalt, manche befürchten auch eine Überlastung der Nieren bei Aufnahme von zu viel Eiweiß. Pre-Nahrung hat allerdings nur ca. einen Drittel des Eiweißgehalts von Kuhmilch, ist in dieser Beziehung also nicht mit Kuhmilch gleichzusetzen. Für die Vorstellung, dass die Nieren mit der Eiweißmenge aus einer normalen und verhältnismäßig abwechslungsreichen Ernährung zu überlasten wären, gibt es zudem keine Beweise. Wenn die Nieren nicht durch eine Erkrankung vorgeschädigt sind, kommen sie mit der Eiweißmenge, die ein Kleinkind im Laufe eines Tages (freiwillig) aufnehmen kann ohne Probleme zurecht.

Ich hoffe, diese Überlegungen sorgen für etwas mehr Klarheit und können eventuelle Sorgen auflösen.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Liebe Fragestellerin,

ich hoffe Sie und Ihre Familie sind wohlauf. Jetzt wollte ich nochmal kurz nachfragen, ob bei diesem Thema noch etwas unklar geblieben ist. War alles gut verständlich? Sind noch Fragen dazu offen?
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Entschuldigen Sie, wir hatten viel um die Ohren...Also dann darf er weiterhin nachts seine 3-4 Flaschen Pre bekommen + eine "normale" Milchzufuhr tagsüber, weil Pre eiweißmäßig nicht mit normaler Milch gleichzusetzen ist, korrekt?

Kein Problem.
Die allgemeine Ernährungsempfehlung ist, den Milchkonsum auf ca. 300 ml zu beschränken. Grund dafür ist vor allem die Beobachtung, dass Milch ein sehr energiereiches Lebensmittel ist und Kinder mit hohem Milchkonsum überproportional an Gewicht zulegen. Das ist natürlich kein Effekt, der von heute auf morgen auftritt, also muss die Umgewöhnung auch nicht von heute auf morgen stattfinden. Mittelfristig sollten Sie aber schon im Auge behalten, dass er sich die nächtlichen Mahlzeiten abgewöhnt, das wird auch seinen Appetit tagsüber verbessern.
Von der "Eiweißbelastung" her hätte ich dagegen keine Bedenken mit der aktuellen Milchmenge.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Manuel Metzger und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
okay, danke! wir verdünnen es jetzt immer weiter, und wenn er in der kita eingewöhnt ist, versuchen wir es mit etwas mehr nachdruck.