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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 492
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Hallo, mein Sohn ist fast 16 Monate und isst oft noch nicht

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
mein Sohn ist fast 16 Monate und isst oft noch nicht so viel wie er sollte. Dennoch sind wir auf einem guten Weg, wobei das einzige „Problem“ die vielen Milchflaschen sind.
Tagsüber haben wir sie ihm weitestgehend abgewöhnt, aber nachts (von ca. 19 Uhr bis 7 Uhr früh) verlangt er schon noch lautstark seine 3-4 Flaschen Pre-Milch, d.h. ca. 500-900 ml. Nun habe ich gelesen, dass Kinder in diesem Alter nur etwa 300 ml/Tag „Milchartiges“ zu sich nehmen sollen, wozu auch die Pre-Nahrung zähle... Er isst ja auch am Abend seinen Milchbrei und ab und an mal ein Joghurt oder Müsli mit Kuhmilch. Das wäre dann ja bei uns dramatisch zu viel, und das schon seit Monaten!
Muss ich mir Sorgen um eine zu hohe Eiweißaufnahme und Nierenbelastung machen?Danke für eine ehrliche Einschätzung.

Sehr geehrte Fragestellerin,

Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Gerne helfe ich Ihnen bei dieser Frage weiter. Bitte geben Sie mir einen Moment Zeit mit der Antwort.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. Metzger

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Umstellung von Milchnahrung auf feste Nahrung ist eine große Herausforderung im Kindesalter. Gerade nachts fällt es vielen Kindern etwas schwerer, von den Milchmahlzeiten los zu kommen. Ich kann sie aber auch beruhigen: eine Überbelastung mit Eiweiß oder Nierenprobleme werden dadurch nicht verursacht. Probleme bestehen eher beim elterlichen Schlaf, der natürlich durch die nächtlichen Mahlzeiten beeinträchtigt wird.

Folgende Tipps helfen vielleicht, dass die nächtlichen Wachphasen seltener werden:

  • Achten Sie darauf, dass er satt ins Bett geht. Sie dürfen auch nochmal ein Fläschchen vor dem Einschlafen geben, wenn er nicht so viel gegessen hat.
  • Halten Sie den nächtlichen Kontakt möglichst kurz und unaufgeregt. Lassen Sie das Licht soweit es geht ausgeschaltet oder gedimmt. Statt Ihren Kleinen gleich aus dem Bett zu heben, versuchen Sie sie ein paar Minuten lang durch Ihre Stimme und Liebkosungen wieder zu beruhigen.
  • Statt Milch dürfen Sie in seinem Alter gerne nachts auch Wasser anbieten. So kann er seinen Durst stillen, sein Körper gewöhnt sich aber daran, dass es nachts keine Mahlzeiten gibt. Je nachdem, wie er dieses Vorgehen toleriert, können Sie ihm zunächst auch kleinere Mengen anbieten.

Ich hoffe, diese Tipps helfen Ihnen etwas weiter. Wenn noch Fragen offen sind, können Sie mir wie immer gerne schreiben.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Danke! Und diese Milchmenge ist nicht schädlich, wenn man auch ca. 200 gr Milchbrei und diverse Milchprodukte (Käse, Joghurt usw.) mit einrechnet.
Wir fangen jetzt mal an die Milch mit Wasser zu „strecken“. Wasser kann er in diesem Alter aber „ohne Limit“ trinken, oder?
Danke ***** ***** Grüße

Sehr geehrte Fragestellerin,

Kinder dürfen im zweiten Lebensjahr Wasser ganz nach Lust und Durst trinken. Die Nieren sind zu diesem Zeitpunkt schon so weit ausgereift, dass das kein Problem mehr darstellt. Durch die zunehmende Menge an fester oder breiförmiger Nahrung steigt auch der Flüssigkeitsbedarf, der am besten durch Wasser gedeckt wird. Milchprodukte sind hochwertige Nahrungsmittel und Sie müssen keine Schäden befürchten, wenn ihr Kleiner sich noch zu einem großen Teil davon ernährt.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Manuel Metzger und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Danke!