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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 492
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Stillprobleme Baby spuckt Zuviel milch, 32 Jahre, weiblich,

Kundenfrage

Stillprobleme Baby spuckt Zuviel milch
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 32 Jahre, weiblich, femibion, Vitamin d
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Baby ist 5 Wochen
Gepostet: vor 18 Tagen.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 18 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage bei JustAnswer. Mein Name ist Dr. Metzger und ich bin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit bereits 10jähriger Erfahrung. Gern werde ich mich mit Ihrem Anliegen beschäftigen. Bitte geben Sie mir etwas Zeit, während ich Ihre Antwort formuliere. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 18 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich kann gut verstehen, dass Sie besorgt um Ihr Baby sind. Wenn nach den Mahlzeiten sehr viel Nahrung wieder hochzukommen scheint, stellt sich natürlich die Frage, ob Ihr Kleines genügend zu sich nimmt. Hier habe ich einige Fragen für Sie, damit ich die Lage besser einschätzen kann:

  • Wie groß und schwer ist Ihr Baby? Wann wurde es geboren? Ist es ein Junge oder ein Mädchen?
  • Wie groß und schwer war es zur Geburt?
  • Was für einen Eindruck haben Sie insgesamt von Ihrem Baby? Sieht es gesund aus oder wirkt es krank?
  • Wie häufig stillen Sie ungefähr pro Tag? Meldet sich Ihr Baby, wenn es Hunger hat?
  • Kommt die Nahrung in einem Schwall heraus, also wie eine Fontäne? Oder schwappt eher ein bisschen was heraus, wenn Sie es nach dem Stillen aufstoßen lassen?
  • Hat Ihr Baby dabei Beschwerden, weint es zum Beispiel oder wirkt es so, als ob es Schmerzen hat?
  • Haben Sie sonst irgendwelche Beschwerden oder Beeinträchtigungen bemerkt?
  • Wie häufig hat es Stuhlgang? Ist die Windel regelmäßig feucht von Urin (normalerweise ca. 4 x oder mehr pro Tag)?

Ihre Antworten helfen mir, Sie besser zu beraten.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Sie wurde am 08.04.2020 mit 3430g und 53cm geboren. Mittlerweile hat sie ca.4,5 kg und 56 cm. Es ist ein Mädchen. Hat täglich viele volle Windeln (mindestens 5 nasse und 2-3 mal Stuhlgang) und sieht gesund aus, bis auf Hautausschlag (Neugeborenenakne?).
Sie wird ca. alle 2 Stunden gestillt, allerdings nicht länger als 5 Minuten und auch nur auf einer Seite! Oft hat sie ein Problem dass die Milch (milchspendereflex) zu schnell rauskommt.
Danach schwappt etwas der
Milch einfach raus und später nochmal
In einem Schwall! Sie wirkt fit und gesund weint aber sehr oft vermutlich wegen schmerzen. Sie wird oft aus dem Schlaf gerissen weil sie verdauungprobleme hat.
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 18 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

herzlichen Dank für die zusätzlichen Informationen. Das klingt ja insgesamt sehr beruhigend. Ihre Kleine macht Ihnen einen gesunden Eindruck, wirkt fit und gesund. Außerdem hat sie sehr gute Werte für Gewicht und Größe, sie hat seit der Geburt wirklich gut zugelegt. Das spricht dann auch dafür, dass sie insgesamt trotz des regelmäßigen Spuckens genügend Nahrung zu sich nimmt.

Man muss sagen, dass Spucken bei nahezu allen Babys vorkommt. Babys sind unten und oben „undicht“. Daher ist das Spucken an sich in der Regel kein Zeichen für eine Erkrankung. Woher können Sie wissen, dass alles in Ordnung ist? Gesunde „Spuckkinder“ erkennt man an diesen Merkmalen:

  • Sie machen insgesamt einen fitten und gesunden Eindruck
  • sie nehmen weiter sehr gut an Gewicht und Größe zu
  • Sie haben normalen Stuhlgang und Urinausscheidung
  • Es kommt niemals zu galligem oder blutigen Erbrechen
  • Die Nahrung wird eher selten im Schwall erbrochen

Dieser natürliche Rückfluss aus dem Magen in die Speiseröhre, der bei allen Babys in stärker oder weniger starker Ausprägung vorkommt ist nur selten mit Schmerzen verbunden. Meistens hat das Weinen und Aufwachen aus dem Schlaf andere Gründe. Hier noch einige Fragen zu diesem Themenkomplex:

  • Weint Ihre Tochter, wenn Sie aufstoßen oder spucken muss?
  • Wie häufig und wie lange weint Ihre Tochter pro Tag?
  • Gibt es Tageszeiten, zu denen sie mehr weint?
  • Überstreckt sich Ihre Tochter und beugt den Rücken durch oder verdreht sie den Kopf wenn sie spucken muss?
  • Sind allergische Erkrankungen in der Familie bekannt?

Mit diesen Fragen kann ich besser einschätzen, ob das Weinen Ihrer Tochter mit dem Spucken zu tun hat.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Beim aufstoßen oder spucken weint sie normal nicht! Sie weint 2x am Tag exzessiv und sonst wie ein Baby ein meckern. Oft sind die Anfälle abends aber nicht ausschließlich. Sie überstreckt sich dann und steigert sich rein bis sie fast keine Luft mehr bekommt! Ansonsten wacht sie oft auf weil sie stark drücken muss vor dem Stuhlgang und manchmal schreit sie dann auch laut auf!
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 18 Tagen.

Vielen Dank für die weiteren Details. Es ist ein gutes Zeichen, dass Ihre Kleine beim Aufstoßen oder Spucken nicht weinen muss. Sie hat also dadurch keine weiteren Beschwerden und sie dürfen davon ausgehen, dass das Spucken bei Ihrer Tochter im normalen Bereich liegt.

Was die Schreianfälle angeht, liegt Ihre Tochter auch in dem Bereich, der für Babys in ihrem Alter normal ist. Solche Anfälle werden zwar häufig auf den Bauch geschoben (Stichwort „Koliken“), wissenschaftlich konnte aber bisher kein klarer Zusammenhang dazu bewiesen werden. Wahrscheinlicher ist es, dass solche Schreizeiten, vor allem abends mit Eindrücken im Verlauf des Tages zusammenhängen, die dann verarbeitet werden. Bedenken Sie auch, dass ein Baby wenig Möglichkeiten hat, gezielt Kontakt aufzunehmen und Schreien in diesem Sinne eine häufige „Kommunikationsmethode“ von Babys ist. Lässt sie sich denn gut von Ihnen beruhigen?

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Schwierig sie dann zu beruhigen, am einfachsten mit dem Schnuller und eng festhalten!
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 18 Tagen.

Liebe Fragestellerin,

mein Kompliment, Sie machen das sehr gut. Der Schnuller beruhigt, weil sie damit ihren natürlichen Saugreiz stillen kann und auch die körperliche Nähe zusammen mit einer Einschränkung der Beweglichkeit empfinden viele Babys als sehr beruhigend. Es braucht viel Geduld ein schreiendes Kind zu beruhigen, ich hoffe, Sie haben einen Partner, der Ihnen in solchen Momenten zur Seite stehen oder Sie vielleicht auch mal ablösen kann.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Bauchprobleme eine Rolle spielen, wie zum Beispiel Blähungen oder ein festsitzender Stuhlgang können Tricks wie der Fliegergriff, eine entspannende Bauchmassage oder ein warmes Bad helfen.

In jedem Falle gehören solche Phasen mit vermehrten Schreien zur normalen frühkindlichen Entwicklung und werden auch wieder von ruhigeren Zeiten abgelöst. Solange Ihre Kleine insgesamt fit und gesund wirkt und sich von Ihnen nach einiger Zeit beruhigen lässt, ist rein medizinisch gesehen, alles im grünen Bereich.

Ich hoffe diese Einschätzung und Tipps helfen Ihnen schon etwas weiter. Falls Sie noch Fragen zum Thema haben, können Sie mir gerne ohne weitere Kosten hier schreiben.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Gibt es vielleicht noch ein Tipp wie man Zuviel Milch lindern kann! Z.b. Pfefferminztee? Oder kann es dann sein dass sie ganz zurück geht!
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 17 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

dazu kann ich Ihnen gerne etwas schreiben. Wenn der Milchspendereflex sehr aktiv ist, können die Kinder viel Luft verschlucken, was später zu Blähungen führen kann. An sich ist es natürlich gut, dass Sie viel Milch haben und Ihre Kleine so gut stillen können. Sie ist ja auch bisher sehr gut gewachsen, was zeigt, dass grundsätzlich alles gut läuft. Folgende Tipps können vielleicht etwas helfen:

  • Bevor Sie Ihre Kleine an die Brust anliegen, können Sie etwas Milch ausfließen lassen: Entleeren Sie den Bereich um die Brustwarze von Hand, damit Ihre Tochter genügend Brustgewebe in den Mund nehmen kann (und nicht nur die Brustwarze)
  • Lassen Sie Ihre Kleine häufig aufstoßen
  • Achten Sie auf korrektes Anlegen (Ihre Hebamme kann Sie dabei unterstützen). Geräusche wie Schmatzen, Klicken oder Schnalzen entstehen bei unvollständigem Saugschluss und können anzeigen, dass zuviel Luft verschluckt wird
  • Lehnen Sie sich beim Stillen zurück, so muss Ihre Kleine gegen die Schwerkraft ziehen
  • Pfefferminz oder Salbeitee können die Milchproduktion etwas bremsen. Sie können den Effekt auf Ihren Körper mit einer Tasse Tee ausprobieren und selbst entscheiden, welche Menge Tee die gewünschte Wirkung hat. Üblicherweise werden 2-3 Tassen täglich empfohlen wenn man die Milchbildung stärker bremsen oder Abstillen möchte

Insgesamt ist eine starke Milchproduktion sicher eher ein Vor- als ein Nachteil. Ich hoffe, Sie finden diese Tipps hilfreich und können sie gut anwenden. Wenn noch Fragen zum Thema offen sind, können Sie mir weiter gerne schreiben.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 16 Tagen.

Liebe Fragestellerin,

jetzt habe ich gar nichts mehr von Ihnen gehört. Wie geht es Ihnen und Ihrer Tochter? Haben Ihnen meine Tipps etwas weitergeholfen? War alles gut verständlich? Ich freue mich sehr über eine kurze Nachricht.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 2 Tag.

Sehr geehrte Fragestellerin,

jetzt wollte ich mich doch nochmal erkundigen, wie es Ihnen geht und wie es mit dem Stillen klappt. Haben Ihnen die Tipps etwas weitergeholfen? Ich freue mich sehr über eine kurze Nachricht!

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger