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Johann Schweißgut
Johann Schweißgut,
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 2307
Erfahrung:  dasdasd
75300426
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Johann Schweißgut ist jetzt online.

Wir haben uns als Eltern letzten Jahres getrennt und ich

Kundenfrage

wir haben uns als Eltern im Oktober letzten Jahres getrennt und ich suche eine Beratung um die Situation so eifach wie möglich für unseren 3 jährigen Sohn zu gestalten (wohl wissend, dass eine Trennung nie einfach für ein Kind ist). Ich als Vater sehe meinen Sohn jede Woche und die Betreuung ist ebenfalls das wichtigste für mich. Dennoch habe ich eine unterschiedliche SIcht wie die Mutter des Kindes. Ich sehe eine klare Trennung der Lebensbereiche als sinnvoll (ich hole den Kleinen vor der Wohnung ab und bringe ihn auch bis zur Wohnung - wenn er bei mir ist, ist meine Wohnung der Lebensraum und wenn er bei der Mutter ist gibt es hier auch den Lebensraum)

Die Mutter will die Lebensräume eher fließend gestalten d.h. dass ich mit in ihre Wohnung komme und Sie auch bei mir in der Wohnung ist. der Sohn ist 3 Jahre - er nimmt keine Medikamente ich suche eine fachmännischen Rat, welche Variante (siehe oben) für das Kind am besten und am einfachsten ist.

Ich persönlich möchte eigentlich die Lebensräume nicht fließend gestalten, weil ich mich in der Gegenwart meiner ehemaligen Lebensgefährten nicht wohl fühle und das unser Sohn auch spüren wird.

Gepostet: vor 15 Tagen.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 15 Tagen.

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, vielen Dank, ***** ***** sich mit Ihrer Frage justanswer anvertrauen. Mein Name ist Johann Schweißgut

Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 15 Tagen.

Guten Tag,

Sie suchen die unter den gegebenen Umständen die beste Lösung für Ihren Sohn.

Zu dem Lebensraum "Wohnung": Für den Jungen ist es unerheblich, ob Sie mit in die Wohnung der Kindesmutter gehen und sie zu Ihnen. Wichtig ist, dass er zu beiden Kontakt haben kann. Ein Problem ist allerdings, dass Sie sich in Gegenwart Ihrer ehem. Partnerin nicht wohl fühlen. Das ist ein klarer Grund, die Lebensräume getrennt zu halten wie Sie selbst es wünschen. Die Begründung nicht der Sohn, sondern Ihr Unwohlsein, das sich sicher - wie Sie schon vermuten - auf den Sohn übertragen würde.

Darf ich noch nachfragen?

Wie viel Zeit verbringen Sie jede Woche mit Ihrem Sohn? Wie oft treffen Sie ihn in der Woche?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Das wechselt immer wöchentlich . Eine Wiche habe ich ihn von Freitag Bis Dienstag früh und in der Folgewoche habe ich ihn von Sonntag bis Dienstag früh. Dann fängt es wieder von neuem an.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Was ist ihre Meinung hierzu?
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Hätte noch eine Frage. Manchmal kommt es vor, dass er die Mama vermisst (jetzt am Wochenende 1 mal) ...wie geht man am besten hier vor ?
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Wir haben die Abmachung, dass wir nie schlecht übereinander vor dem kleinen sprechen - wir halten alle Differenzen, welche wir haben von dem kleinen fern)....das gelingt uns beiden auch! Der Kleine steht im Vordergrund
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sind Sie kinderpsychologe?
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 15 Tagen.

Ja, ich bin Kinderpsychologe.

Die Regelung Ihrer Kontakte mit dem Kleinen ist optimal, weil Sie als Eltern sich die Woche ungefähr hälftig geteilt haben. So kann der Junge zu beiden seine Beziehung weiter führen.

Es kommt vor, dass das Kind sich zwischendurch an das abwesende Elternteil erinnert oder sich an Zeiten erinnert, an denen beide Eltern zugleich bei ihm waren. Es ist ganz natürlich, dass er das dann vermisst. Das zeigt vor allem, dass er sich sowohl Papa als auch Mama zugehörig fühlt. Sie können dann kurz noch einmal mit ihm darüber sprechen, dass Sie und die Mama nicht mehr zusammen wohnenn und sich das so aufgeteilt haben, dass er manchmal bei Mama und manchmal bei Papa sein kann.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank!
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 15 Tagen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem kleinen Sohn alles Gute.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank! Ich hätte da doch noch eine Frage - Aber ich weiß nicht ob Sie diese Beantworten können, da es hierbei um die Mutter geht. Die Mutter stellt es oft so da, dass es dem Kleinen nicht gut geht, weil ich zum Beispiel nicht mit ihn die Wohnung von ihr komme. Ich habe jedoch das Gefühl, dass es die Mutter traurig macht und Sie diese Traurigkeit auf den Kleinen wiederspiegelt. "Wenn es der Mutter nicht gut geht - merkt der Kleine das natürlich auch" - Ich bin der Meinung, dass die Mutter hier an sich arbeiten muss - mit dieser Situation klar zu kommen und nicht mehr traurig zu sein (auch wenn das schwierig ist). Aber ich sehe nicht, dass ich hier für die Mutter nachgeben muss und mich deshalb wieder in Situationen begebe in denen ich mich unwohl fühle
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sehen Sie das auch so oder haben SIe noch eine andere Perspektive?
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sorry, dass ich jetzt noch eine Frage hinterher schicke
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 15 Tagen.

Wer von Ihnen beiden hat die Trennung angestoßen?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sie hat die Trennung angestoßen (Sie hat diese zum 3. mal ausgesprochen und dann habe ich gesagt - jetzt machen wir es auch. Wir haben uns während der Beziehung schon so weit entfernt, dass es keine sehr emotiponale Trennung für uns beide war. Es wird nur immer Emotional wenn es um den kleinen geht.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ich vermute, dass Sie eine Ausprägen vom Asberger Syndrom hat (aber nur eine Vermutung). Sie tut sich sehr schwer mit der Eigen- und Aussenwahrnehmung und sieht Dinge komplett anders als Aussenstehende das wahrnehmen (Ein Elephant im Porzelanladen, welcher sehr schwer mit den Scherben klar kommt - und sieht sich selber aber nicht als Elephant sondern komplett anders)
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Sie kann andere Meinungen nur sehr schwer akzeptieren und geht sofort auf die emotionale Ebene einer konversation
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Jetzt tut Sie sich natürlich sehr schwer mit meiner Einstellung und Meinung, dass ich die Lebensräume getrennt halten möchte .
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Dazu macht Sie es glaube ich sehr traurig wie sie sich teilweise verhalten hat und diese Traurigkeit trägt Sie in sich und strahlt diese auch aus
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Aber natürlich ist es einfacher mich dafür verantwortlich zu machen, da ich diese Einstellung habe (welche sie nicht akzeptiert)
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
das war jetzt viel text - aber ich wollte ein vollumfängliches Bild geben
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 15 Tagen.

Vielen Dank,

Ihre Ex hat die Trennung wohl noch nicht verarbeitet. Jetzt schiebt sie das Kind vor, um wieder eine Annäherung zu Ihnen zu bekommen. Der Kleine spürt diese Stimmung nimmt wohl auch mal etwas davon an.

Umso wichtiger ist es für ihn, dass er Sie als Alternative und Gegengewicht hat. Das hält ihn gesund.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Das werde ich für ihn sein! DANKE
Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 15 Tagen.

Alles Gute.

Experte:  Johann Schweißgut hat geantwortet vor 13 Tagen.

Darf ich Sie noch bitten, diesen Chat mit einer positiven Bewertung (3-5 Sterne) zu beenden, damit der Bezahlvorgang abgeschlossen werden kann? Falls Sie dann doch noch Rückfragen haben, werde ich diesevselbstverständlich beantworten.

Vielen Dank ***** ***** Grüße