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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 260
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
105603447
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Geht um Einfluss des Vaters .. die Mutter und uns Großeltern

Diese Antwort wurde bewertet:

Geht um Einfluss des Vaters .. die Mutter und uns Großeltern als böse hinzustellen
JA: Ich verstehe. Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: es geht nicht um mich
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Kinderarzt wissen sollte?
Customer: ich möchte nur wissen , wie man sich Hilfe holen kann .. um den Vater in die Schranken zu weisen .. das Kind ist 3 ... Eltern liegen in Scheidung
Sehr geehrte Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Anfrage bei JustAnswer. Mein Name ist Dr. Metzger und ich bin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit bereits 10jähriger Erfahrung. Gern werde ich mich mit Ihrem Anliegen beschäftigen. Bitte geben Sie mir etwas Zeit, während ich Ihre Antwort formuliere. Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Es ist immer eine sehr traurige Situation, wenn eine Beziehung im Streit auseinander geht. Noch trauriger ist es, wenn Kinder zwischen den Fronten stehen.
Können Sie mir noch einige zusätzliche Informationen geben?
- Wie ist das Sorgerecht geregelt?
- Wieviel Umgang hat der Vater mit Ihrem Enkel/Ihrer Enkelin?
- Gibt es konkrete Vorwürfe oder Streitpunkte?
- Welche Auswirkungen haben die Streitigkeiten auf Ihre Enkelin/Ihren Enkel?
Ihre Antworten helfen mir, Sie besser zu beraten.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Guten Morgen,
das Sorgerecht habe beide Eltern
der Vater sieht sein Kind aller 14 Tage , die Entfernung beträgt 400 km ( von Thüringen nach BAWÜ ) das ist auf Dauer auch kein Zustand für das Kind !! Er ist auch nicht gewillt das Kind eher zu nehmen ... so wie morgen wo ein Brückentag ist , er besteht auf sein WE!! Ihn interessiert auch nicht wie sich sein Kind im Kindergarten entwickelt.. sein Thema ist besonders ausgebildet, er hat nur im Monat 170€ zu Leben . Die ganze Situation ist extrem Nervenaufreibend für die Mutter und uns ..
Zum Fahren des Kindes muss ich noch dazu sagen , das man sich auf halber Strecke zur Übergabe trifft . Das wird sich aber ändern im. November da meine Tochter im 2 Schichten arbeiten wird , und er das Kind am Wohnort holen und zurück bringen muss . Er wird seine Zustimmung dafür nicht geben , das es am Ende vor dem Familiengeschicht enden wird . Die Eltern können NICHT miteinander reden .. es endet immer im Streit .. ich finde das auch total unmöglichObwohl beide ein vom Gericht erlernten Umgang der Eltern in Richtung Kommunikation besuchen mussten , mein noch Schwiegersohn fand das lachhaft und hat nach 5 Sitzungen alles abgebrochen ( er will einfach nicht ! )

Das ist wirklich eine verfahrene Situation. Ich kann verstehen, dass das alles extrem nervenaufreibend für alle Beteiligten ist. Wie lange ist die Trennung jetzt her?

Leider kommt es bei vielen (ich möchte fast sagen den meisten) Trennungen dazu, dass sich beide Parteien gegenseitig verleumden. Im schlimmsten Fall werden die Streitigkeiten so offen ausgetragen, dass die Kinder mit in die Sache hineingezogen werden. Das kann tiefe emotionale Wunden bei den betroffenen Kindern hinterlassen, die ja in der Regel eine gute Beziehung zu beiden Elternteilen haben (oder haben möchten).

Was wurde denn bisher schon versucht, um die Kommunikation der Elternteile zu verbessern? Sie schrieben z.B. von einem Kommunikationsseminar, wie sah das genau aus? Gab es noch andere Maßnahmen?

Jetzt bahnt sich ja mit der Änderung des Arbeitsverhältnisses Ihrer Tochter ein neuer Konflikt an. Gut wäre hier im Vorfeld schon aktiv zu werden und gemeinsam eine Lösung zu finden, damit die Situation im November nicht eskaliert. Hat Ihre Tochter mal darüber nachgedacht, eine professionelle Mediation in Anspruch zu nehmen?

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Die Trennung ist 1.5 Jahre her und die Scheidung ist gerade
Mit meinem noch Schwiegersohn ist kein Reden , er legt es an das es die Gerichte regeln sollen. Keine Einsicht und 0 EinlenkenVor 2 Jahren lief auch schon ein Gewaltschutzverfahren weil er zum Teil sehr aggressiv werden kann.Er drohte unter anderem auch an meiner Tochter das Leben zur Hölle zu machen , bis seine Tochter 18 Jahre alt istWas soll das für eine Kindererziehung werden wenn die Eltern nicht miteinander reden können .. und einer auch nicht willUnser Anwalt hat schon mitgeteilt das auf ihn eine neue Situation zukommen wird , die er ablehnen wird . Es kann doch nicht sein .. das hier nur Gerichte entscheiden müssen wie was läuft
Mit 36 Jahren kann ich doch von einem Mann was anderes erwarten als das er sein gekränktes Ego pflegt

Es tut mir leid, dass Ihre Tochter und Ihre Enkelin eine so traurige Situation erleben müssen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch für Sie als Großeltern echt belastend ist. Ich sehe es ganz so wie Sie: von einem erwachsenen Mann sollte man mehr erwarten können. Gerade wo auch das Wohlergehen seiner Tochter auf dem Spiel steht.

Im wesentlichen gibt es drei Ebenen auf den hier agiert werden kann:

  • die persönliche Ebene: leider scheint die Situation hier ganz desolat. Ein vernünftiges, ruhiges Gespräch ist so wie Sie es beschreiben gar nicht möglich. Jedes Gespräch endet im Streit, es können keine tragfähigen Vereinbarungen und Kompromisse geschlossen werden.
  • die rechtliche Ebene: Anwälte und Gerichte sind ja mittlerweile auch schon eingeschaltet. Die Entscheidungen, die hier getroffen werden, sind für beide Parteien verbindlich. Das Verfahren kostet aber Zeit und Geld und die Durchsetzung der Ansprüche und Pflichten kann wiederum Zeit und Geld kosten.
  • Professionelle Mediation/Streitschlichtung: das wäre eine Zwischenebene zwischen persönlicher und juristischer Ebene. Voraussetzung wäre, dass beide Parteien sich auf eine Schlichtung/Mediation einigen können. Wurde so ein Versuch schon unternommen? Manche Familiengerichte ordnen auch eine Mediation für die Streitparteien an. Positiv werte ich, dass Sie Ihre Tochter offenbar als gesprächsbereit einschätzen. Das wäre eine gute Voraussetzung für eine Mediation.

Mit etwas mehr Details zu bisherigen Kommunikations- und Einigungsversuchen kann ich Ihnen vielleicht noch konkretere Vorschläge machen.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall weiter viel Geduld und Kraft für diese schwierige Situation.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Guten Morgen,
ja es wurde unternommen das die Eltern wieder den Umgang zu einander finden sollten , alles nur einseitige, er lehnt alles ab und findet das nicht nötig
Heute findet wieder die Übergabe statt , bin auf sein Verhalten gespannt.
Es kann nicht angehen das nur Gerichte alles klären müssen und man sich als Eltern nicht zusammen in der Lage sieht .
Seine Argumente die kommen sind für mich nicht nachvollziehbar
Werde diese Wochenende abwarten bis einschließlich Sonntag wenn das Kind meiner Tochter wieder übergeben wird
Werde mich die Tage hinsetzen und dem Mitarbeiter vom JA eine Mail schreiben .. mit ihm ist schon Kontakt seit 2 Jahren
Bei dem neuen Umgangsverfahren beim Familiengericht ist das JA mit vor OrtSchade das man in so eine Situation reingezogene wird .. wir tun alles das die kleine Maus in Ruhe und Frieden aufwachsen kann , hier ist ein tolles Familien / Freundeskreis -Umfeld das zählt für uns

Sehr geehrte Fragestellerin,

es ist sehr schade, dass der Vater alle Versuche die Kommunikation zu verbessern abblockt. Eine mögliche Ursache könnte sein, dass der Vater mit der aktuellen Situation recht zufrieden ist. Tatsächlich ist die Lage für ihn zur Zeit noch recht angenehm:

  • Man trifft sich auf halber Strecke zur Übergabe
  • Er sieht seine Tochter in Abständen, die gut in seinen Plan passen
  • Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er zur Zeit auch keine finanziellen Verpflichtungen gegen seine Tochter oder die Mutter, da er nicht genug verdient.

Da ist es nachvollziehbar, dass der Vater eine Kommunikation für unnötig hält. Er hat ja schon alles, was er will oder hat sich zumindest gut mit der Situation arrangiert. Natürlich wird er nicht ohne Kampf irgendwelche Zugeständnisse machen. Dazu gehört auch, der Wunsch Ihrer Tochter, dass die Übergabe ab November bei ihr zuhause stattfindet. Welchen Vorteil bringt es ihm, hier einzulenken?

Die JA-Mitarbeiter sind gute Ansprechpartner, weil sie die Situation der Familie gut kennen. Auch liegt ihnen vor allem das Kindeswohl am Herzen. Allerdings können sich die JA-Mitarbeiter auch nicht einfach über Beschlüsse des Familiengerichts hinwegsetzen. Handhabe hat das JA vor allem, wenn das Kindeswohl akut gefährdet ist. Ich rate aber zur Vorsicht, ehe Sie versuchen, den Vater beim JA als eine Gefährdung für das Kind darzustellen. Ich habe auch Situationen erlebt, in denen diese Taktik nach hinten losgegangen ist und das JA und das Familiengericht die Seite des Vaters ergriffen haben. Das kann schlecht für die Mutter ausgehen.

Mehr Erfolg hat es aus meiner Sicht an einem Kompromiss zu arbeiten. Hier können Zugeständnisse nicht nur einseitig erfolgen. Für jeden Nachteil, den der Vater in Kauf nimmt, muss auch ein Vorteil für ihn verhandelt werden. Wenn er also künftig 400 km fahren muss, um seine Tochter zu sehen, muss es auch irgendein Zugeständnis an ihn geben, sonst wird er sich nicht darauf einlassen. Dann bleibt keine andere Möglichkeit, als die Sache wieder vor Gericht entscheiden zu lassen.

Bevor die Sache wieder vor Gericht geht, lege ich Ihnen nochmal die professionelle Mediation nahe. Das kann sehr dabei helfen, dass die Kommunikation verbessert wird und nicht alles vor Gericht ausgetragen werden muss. Wenn Interesse besteht, kann ich Ihnen Adressen von Mediatoren in Familienangelegenheiten in Ihrer Nähe heraussuchen. Ich bin mir aber auch sicher, dass das JA hier einige Mediatoren benennen könnte, mit denen es gute Erfahrungen gemacht hat.

Ich hoffe, diese Tipps helfen Ihnen etwas weiter. Natürlich liegt die letzte Entscheidung hier bei Ihrer Tochter, aber vielleicht können Sie sie ja günstig beeinflussen.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Manuel Metzger und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ich habe nicht vor den Vater beim JA anzuzählen werde mich auch hütenNur denke ich , es kann nur per Gericht gehen , sein Ziel alles zu blockieren..Aber mal ganz ehrlich .. hier geht es am Ende nur um die Kindesmutter .. ihr das Leben zur Hölle machen , wie er es auch geäußert hat .. bis die Tochter 18 Jahre alt ist , laut seiner Meinung ist meine Tochter es ihm schuldig. Wir hatten ihm vor 2 Jahren auch Hilfe angeboten, lehnt er ab
Er will nicht , lieber pflegt er sein EGO .. nur jeder normale Mensch kommt mal wieder runter .. und versucht eine gute Regelung zu finden , er will aber die harte Schiene , Anwalt

Ja, so wie die Lage aussieht, läuft wohl alles auf erneute gerichtliche Verfahren hinaus. Es tut mir sehr leid, dass Sie das alles durchmachen müssen, besonders auch für Ihre Tochter und Enkeltochter. Ich hoffe, der Vater hat doch irgendwann noch ein Einsehen und erkennt, dass das Wohl seiner Enkeltochter vor den eigenen verletzten Gefühlen stehen sollte.

Vielen Dank für die gute Bewertung, ich hoffe, meine Vorschläge konnten etwas weiterhelfen. Für weitere Fragen diesbezüglich stehe ich natürlich gerne hier zu Ihrer Verfügung.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Guten Morgen,
die Übergabe verlief gestern wieder unmöglich.. nach der Mitteilung das die Enkeltochter eine Blasenentzündung hat .. verdrehte der Vater nur die Augen .. meine Tochter sollte ihm dann eine SMS schicken wie die Kleine das Antibiotika nehmen muss
Das ist doch keine Art wie er hier agieren tut . Mir kommt das langsam vor , das es ihm alles zu viel wird ..
Trotzdem ein Dankeschön Herr Dr. Metzger

Sehr gern geschehen, auch wenn ich nicht viel helfen konnte. Es tut mir sehr leid, dass der Vater so unkooperativ ist. Es ist wirklich keine Art mit einer Erkrankung seiner Tochter umzugehen... das gehört nun mal zum Elternsein dazu. Ich hoffe nur, dass er die Medikamente dann auch wie angeordnet geben kann.

Ich wünsche Ihnen weiter viel Ausdauer und Geduld, und: stärken Sie Ihrer Tochter weiter den Rücken, so wie es klingt, hat sie das sehr nötig.

Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger