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Manuel Metzger
Manuel Metzger, Dr. med.
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 386
Erfahrung:  FA für Kinder- und Jugendmedizin
105603447
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Manuel Metzger ist jetzt online.

Mein Baby (6 Monate) trinkt die Milch nur im schlafenden

Kundenfrage

Mein Baby (6 Monate) trinkt die Milch nur im schlafenden Zustand
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Kindermedizin
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrte Fragestellerin,
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** Anfrage bei JustAnswer. Ich bin Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin und werde Ihnen helfen. Sie sprechen da ein gar nicht so seltenes Problem an. Ich kann mir vorstellen, dass es Ihnen einiges an Nerven kostet, damit Ihr Baby ausreichend trinkt.
Zunächst habe ich noch ein paar Fragen an Sie, um Ihre Situation besser einschätzen zu können:
- Können Sie mir Geburtsdatum, sowie aktuelle Größe und Gewicht schicken?
- welche Milch bekommt Ihr Baby?
- Wieviel trinkt es ca. pro Tag?
- Wie lange dauert eine Mahlzeit?
- Wie lange gibt es schon Probleme beim Füttern?
- Schläft es während dem Trinken ein oder müssen Sie warten, bis es eingeschlafen ist, um zu füttern?
- war Ihr Kinderarzt bisher mit der Entwicklung zufrieden?
- was haben Sie schon alles unternommen, um die Situation zu verbessern?
Ihre Antworten helfen mir, Sie besser zu beraten.
Herzliche Grüße,
Ihr Dr. med. M. Metzger
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo Dr. Metzger,
besten Dank für die schnelle Rückmeldung.
Genauso ist es; insbesondere möchte ich als Mutter meine Pflicht getan haben und dafür für mein Gewissen das aktuelle Problem bzw. die aktuelle Herausforderung durch Experten prüfen lassen.
Die Antworten auf Ihre Fragen:
- Können Sie mir Geburtsdatum, sowie aktuelle Größe und Gewicht schicken?
Am 16.12.18 geboren. Heute wiegt er 7235g und ist 63cm groß.
Geburtsgewicht 3070g bei 48cm.
- welche Milch bekommt Ihr Baby?
Bis 1,5 Wochen nach Geburt hat er Muttermilch bekommen, jedoch konnte ich aufgrund einer Brustentzündung und damit einhergehendem Milchrückgang mein Baby nicht mehr weiterstillen, wir haben dann mit Hipp Pre Combiotik zufüttern müssen. In dieser Phase begann er die Brust zu verweigern, hat aber super getrunken. Ich habe 3 Monate lang abgepumpt und ihm die Muttermilch mit der Flasche gegeben und dann zusätzlich Hipp, da ja meine Milchmenge nicht ausgereicht hat. In dieser Phase habe ich versucht ihn immer wieder anzulegen, weil ich die Hoffnung hatte irgendwann ganz normal mein Baby an der Brust vollstillen zu können. Hat aber nicht geklappt. Ich habe aber mein Baby nie gezwungen.
Zwischendurch hatte ich 2 Tage lang Aptamil ausgetestet, war keine Veränderung festzustellen.
Vor Kurzem nochmal Bebivita und milupa. Leider unverändert.
- Wieviel trinkt es ca. pro Tag?
Ca. 500ml, wenn es mal gut läuft mit Brei (ich rechne jetzt einfach 1g=1ml) zusammen 600-700ml.
- Wie lange dauert eine Mahlzeit?
Nicht länger als 2 Minuten, er trinkt auch immer maximal 60ml. Nie mehr. Als er 0-3 Monate war hat er immer 120ml getrunken, manchmal sogar 150.
- Wie lange gibt es schon Probleme beim Füttern?
Seit dem er 3 Monate alt ist. Das Problem hat sich kontinuierlich verschärft. 0-3 Monate konnte ich ihn überall füttern. Mit 3 Monaten musste ich schon mich immer zurückziehen. Mit 4 Monaten musste ich immer eine Schlafatmosphäre kreieren. Mit 4-5 Monaten trank er nur vor dem Schlaf, und anschließend trank er nur noch während er sich in den Schlaf findet und heute ist es so er trinkt nur, wenn die Augen komplett zu sind und er wirklich sich gar nicht mehr bewegt... Ich komme mir schon bekloppt vor, als würde ich meinem Baby die Milch eindrängen. Da er auch schläft, haben wir ein Bäucherchen Problem. Wenn er aufwacht, ist er sehr quengelig und jammert, bis die Luft raus ist. Generell hat er auch beim Stuhlgang Probleme, sodass ich sehr oft auf der Toilette abhalten muss. Kaum ist der Stuhl da, ist er wie ein anderer Mensch. Total glücklich.
- Schläft es während dem Trinken ein oder müssen Sie warten, bis es eingeschlafen ist, um zu füttern?
Mittlerweile muss ich warten, bis er richtig eingeschlafen ist (ca. 2-3 Min. nach dem die Augen zu sind).
- war Ihr Kinderarzt bisher mit der Entwicklung zufrieden?
Ja, meine Kinderärztin war zufrieden und hat gesagt, ich soll ihn nicht "anfüttern". Es war aber nie so. Ich habe immer gewartet bis er mir ein Zeichen gibt. Aber grundsätzlich hat mein Baby nie Hunger gemeldet. Er meldet sich nur, wenn er müde ist. Ich habe auch das Gefühl, weil er nicht ausreichend trinkt ist er sehr oft müde. Ich muss ihn vormittags 2 mal zum Schlafen bringen und nachmittags 2 mal. Und abends 1x.
Heute war ich bei einem anderen Kinderarzt, welcher mit seiner Gewichtskurve zufrieden war. ist. Als ich ihn auf Kuhmilcheiweißallergie angesprochen habe, hat er das für unwahrscheinlich gehalten, da er keinen Hautausschlag hat. Allerdings habe ich mit einer Mutter gesprochen, bei der Tochter waren überhaupt keine Symptome außer dass diese auch nur im Schlaf getrunken hat und es stellte sich erst als die Kleine 9 Monate alt war heraus, dass sie diese Allergie hatte.
Der Kinderarzt hat gesagt, dass vielleicht einfach allgemein die Milch meinem Baby nicht schmeckt.
- was haben Sie schon alles unternommen, um die Situation zu verbessern?
-- Andere Saugergröße
-- Andere Flaschenmarken
-- Obstbrei mit in die Milch
-- Beikost (hier hat er noch nie ein ganzes Glas leergemacht, aber zwischendurch biete ich ihm Milchbrei und Obstbrei an, hier ist er schon mal 70g, aber Wasser in jeglicher Form wird verweigert)
-- Kalte Milch (wegen Zahnen) (hatte das Gefühl, da trinkt er was mehr)
-- Andere Marken Pre
-- Andere Positionen
-- Osteopathie (hier wurde eine Blockade festgestellt und wurde behandelt, es hat sich aber nichts geändert, hier wurde noch gesagt, dass er viel Adrenalin hat)
-- Futterabstände vergrößern (da trinkt er trotzdem nur max. 60ml auch wenn er 5 Std. davor nichts getrunken hat)
-- andere Person füttert ihnWas mir manchmal auffällt: Wenn er doch mal im wachen Zustand trinken sollte (absolute Ausnahme) drückt er mit seinen Fingern in den Sauger und lässt die Milch so in den Mund fließen. Weiß nicht, ob das Spielerei ist...Grundsätzlich sehr aktives Baby, hatte die 3 Monatskoliken. In den ersten Wochen schlagartiges Erbrechen.Ich hoffe sehr, Sie können mir weiterhelfen.Viele Grüße
Melek C
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

das klingt ja nach einem komplexen Problem bei Ihnen. Ich höre aus Ihrer Beschreibung heraus, dass Sie schon sehr viel versucht haben, um die Situation zu verbessern. Sie nehmen Ihre Verantwortung als Mutter sehr ernst und lassen nichts unversucht, um Ihrem Kleinen zu helfen.

Die wichtigste Frage für mich wäre zunächst einmal wie es mit seinem Wachstum aussieht. Bei den beiden Werten, die Sie mir gegeben haben, fällt auf, dass Ihr Kleiner zwar ein ganz passables Gewicht hat, aber recht klein für sein Alter ist. Im Vergleich zu anderen männlichen Säuglingen sind 99% größer als er. Noch knapp normal wären 64 cm. Haben Sie mir auch die richtigen Werte für Geschlecht, Alter und Größe gegeben? Wann genau und von wem wurden die Messwerte erhoben? Gerade die Größe ist gar nicht leicht zu messen. Wenn es die richtigen Werte sind, würde mich als nächstes der Wachstumsverlauf interessieren. Dazu bräuchte ich alle Messwerte aus dem gelben Heft, je mehr desto besser.

Eine Kuhmilchproteinallergie bei Säuglingen erkennt man an den folgenden Symptomen (es muss natürlich nicht alles gleichzeitig auftreten):

  • Gewichtsverlust
  • Erbrechen
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Blutige Stühle
  • Bauchschmerzen, Koliken
  • Hautausschlag oder Schwellungen (z.B. Schwellungen der Mundschleimhaut, Nesselsucht)
  • Anaphylaktische Reaktion

Zeigt Ihr Kleiner denn irgendwelche Symptome in diese Richtung?

Die Therapie bei Kuhmilchallergie ist die Gabe einer Hydrolysatnahrung. Die schmeckt nicht gerade gut, aber verursacht den Kindern keine Beschwerden mehr.

Zunächst einmal würde ich gerne die Frage nach dem Wachstum klären, von da aus können wir uns dann langsam vorarbeiten.

Liebe Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo Herr Dr. Metzger,
die Daten wären korrekt. Gestern beim Arzt habe ich auch beim Messen gesehen, dass das nicht so genau sein kann. Eben habe ich ihn versucht selber zu messen, ich komme auch auf 63 bis 64cm.
Im Folgendem nochmal die Daten, um Missverständnise zu vermeiden:
Junge, 63cm, 7235g
Bei Geburt: 3070g bei 48cmIch hänge Ihnen die entsprechenden U Heft Seiten an.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Anbei
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Zu den möglichen Symptomen:
Vor 2 Monaten hatte er über Wochen Durchfall. Dann war es aber wieder gut. Stuhlgangprobe war in Ordnung.
Vor 1 Monat hatte er richtig harten Stuhl wie Knete.
Jetzt ist eigentlich alles ok, ausser dass er beim Stuhlgang immer quengelt abgehalten werden muss, meistens ist dieser 2 farbig, einmal ein etwas fester Bereich der zuerst kommt, dann ein weicherer.Erbrechen war nur einmal nach dem Fliegen und einmal nach einer Autofahrt, an diesem Tag stellte sich nachher mit Fieber heraus dass er eine Nierenbeckenentzündung hatte. 1 Woche Krankenhausaufenthalt mit Antibiotika...
Bauchschmerzen Koliken hatte er in den ersten 4 Monaten. Ist aber jetzt besser geworden.Kann man Kuhmilchallergie denn auch selbst herausfinden? Also auf die Haut tun, und schauen ob ein Ausschlag sich auf der Haut bildet?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Manchmal her er kleinen roten Fleck auf dem Körper, aber meistens verschwindet er und taucht woanders später auf
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Eben war es so, dass er gezeigt hat, dass er müde ist. Und beim Schlafenbringrn war er fast wie immer sehr unruhig und wenn ich merke dass er so zappelig wird, biete ich ihm die Flasche an. Diesmal hat er sie im halbwachen Zustand angenommen und 3 Schlücke gemacht und dann verweigert. Nach weiteren 3 Beruhigungsminuten wurde er wieder zappelig und ich bot ihm die Flasche an und er hat 90ml getrunken.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Das war auch sehr oft so als er 3 - 4 monate war
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Und wenn ich versuche ein bäuerchen rauszuholen, höre ich nur Geräusche von seiner speiseröhre aber die Luft kommt nie raus. Deshalb wacht er schreiend auf nachdem er 45 min geschlafen hat und wenn ich ihn dann hochnehme kommt erst die Luft raus
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Manchmal schmatz er auch rum nachdem er wach geworden ist, hat aber kein hunger. Meinen sie er hat vielleicht Reflux?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Als er 3 Wochen alt war musste er sich schwallartig erbrechen. Laut Arzt war das nur luftproblem. Das verschwand auch nach einer Zeit
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich habe mir mal das Wachstum genauer angesehen, es sieht so aus, als ob Ihr Kleiner bereits seit Januar auf dieser niedrigen Perzentile wächst. In der Zwischenzeit hat er einen guten proportionalen Größenzuwachs gezeigt, er wuchs also genauso schnell wie andere Kinder. Das spricht dafür, dass er immer ausreichend Nahrung erhalten hat. Anbei die Wachstumskurven, die ich für ihn erstellt habe.

Jetzt schreibe ich gleich noch mehr zu den Beobachtungen, die Sie bisher gemacht haben.

Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Könnten Sie mir interessehalber mal die Größe von Vater und Mutter schicken? Das könnte helfen seine Körpergröße etwas besser einzuordnen.

Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Es gibt einige Beschwerden, die klar einer akuten Erkrankung zugeordnet werden können, die haben sicher nichts mit einer Kuhmilchallergie zu tun:

  • Erbrechen nach dem Fliegen und im Zusammenhang mit einer Nierenbeckenentzündung
  • 3-Monats-Koliken
  • Kurzzeitige Änderung der Stuhlkonsistenz (Durchfall, Verstopfung) -- bei einer echten Kuhmilchallergie treten die Beschwerden immer wieder auf, nicht nur vorübergehend
  • Auch ein kleiner roter Fleck auf dem Körper an wechselnden Stellen klingt eher nicht nach einem bedenklichen Hautausschlag. Haben Sie dazu vielleicht ein Foto, damit ich mir besser vorstellen kann, was es sein könnte?

Eine Kuhmilchallergie wird anhand der typischen Beschwerden diagnostiziert. Falls immer mal wieder auffällig schleimige Stühle ohne sichtbares Blut abgesetzt werden, kann man auch einen Test auf okkultes (also nicht sichtbares) Blut im Stuhl durchführen. Wenn das Kind blass oder krank aussieht lohnt sich eine Untersuchung des Blutbilds.

Ein Hauttest zeigt bei Kuhmilchproteinallergie keine Reaktion, da die Allergie nicht über IgE sondern über andere Mechanismen vermittelt wird.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hier habe ich ein Foto, leider kann man nicht viel erkennen.
Heute hatte er so einen roten Fleck auf dem Rücken. Letzte Woche hatte er auch einen auf dem Rücken.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich bin 1.60 und der Vater ist 1.83.
Ich hatte während der Schwangerschaft auch einen recht kleinen Bauch, habe komplett auf Zucker verzichtet.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich bin zwar keine Pessimisten, aber ist denn nicht leicht eine Tendenz nach unten zu erkennen in den Kurven?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Der letzte Punkt fällt im Vergleich zu den ersteren Punkten etwas nach unten.
Ich habe das Gefühl, dass, wenn die Trinkverweigerung so weitergeht, die Entwicklung nicht mehr normal sein wird..
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Insbesondere da er weniger Schlaf benötigen wird, und deshalb kann ich ihm die milch nicht "unterjubelb", und er robbt nun schon, da verbraucht er soviel Energie und trinkt trotzdem nicht, selbst bei der Hitze nicht.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sorry der vater ist doch 187cm
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Ich kann Sie beruhigen, die letzten Messungen waren alle auf der genau gleichen Perzentile/Kurve. Es ist keine Tendenz nach unten zu erkennen (sowohl für die Messung vom Januar, als auch für die Messung vom Juni liegt Ihr Sohn genau 2.34 Standardabweichungen unter der Norm).

Anhand Ihrer Größen kann man eine ungefähre Schätzung der zukünftigen Größe Ihres Kindes abschätzen. Die errechnete Zielgröße ist 179 cm (166 - 191 cm, alle Berechnungen auf Basis von WHO-Daten). Mit der aktuellen Entwicklung liegt Ihr Sohn genau in diesem Bereich. So, wie es aussieht, ist also sein Wachstum normal und seine relativ geringe Größe einfach genetisch bedingt. Dafür spricht auch sein normales Gewicht. Bei Ernährungsproblemen verliert man für gewöhnlich zuerst an Gewicht, bevor das Längenwachstum zurückgeht.

Aus Ihren Beschreibungen sehe ich, dass Ihr Kleiner anscheinend ganz genaue Vorstellungen hat, wie er gerne trinken möchte. Er ist bei weitem nicht das einzige Kind, das "schwierig" zu füttern ist. Wenn sie etwas im Internet suchen, werden Sie auf viele Mütter stoßen, die über ganz ähnliche Erlebnisse und Verhaltensweisen berichten. Hier ein paar Beispiele:

So, wie es aussieht, liegt bei Ihrem Kleinen eine Fütterstörung vor. Dabei steht bei Ihnen der unangemessene Kontext im Vordergrund, also, dass er nur im Halbschlaf trinken möchte und dann auch nur relativ wenig. Das führt bei Ihnen zu nicht unerheblicher Sorge, die Füttersituation ist nicht unbeschwert sondern als sehr belastend wahrgenommen. Es ist eine außerordentliche Leistung von Ihnen, dass Sie trotz der Schwierigkeiten es bisher geschafft haben, Ihrem Kleinen genügend Nahrung zukommen zu lassen. Dazu gehört eine Mutter mit sehr viel Geduld, Ausdauer und Liebe zu ihrem Kind.

Pauschale Empfehlungen ("Füttern Sie Ihr Kind nicht an!", "Warten Sie einfach bis er sich von selbst meldet!") haben in der Vergangenheit ja schon keinen Erfolg gezeigt und werden meines Erachtens auch der Komplexität des Problems nicht gerecht. Ich denke, dass eine spezialisierte Sprechstunde für Kinder mit Fütterstörungen für Sie die richtige Anlaufstelle wäre. Für die Gegend um Aachen habe ich in diesem Übersichtartikel einige Angebote gefunden:

https://kingkalli.de/schreibaby-regulationsstoerung-was-ist-das/

Eine Liste mit Beratungsstellen finden Sie auch unter dieser Adresse nach Postleitzahlen sortiert:

http://www.trostreich.de/Service/Adressen/adressen.html

Vielleicht können Sie in diesen Anlaufstellen mal nachfragen, ob Sie zeitnah einen Termin vereinbaren können.

Mit großer Sicherheit werden sich die Probleme in den nächsten Monaten deutlich bessern. Fütterstörungen gibt es häufig um Nahrungsumstellungen herum. Da hatten Sie zunächst die Umstellung von Brust auf Flasche und jetzt auch die Umstellung von Milchnahrung auf Beikost. Ich hoffe, Sie finden für die nächsten Monate einfühlsame und professionelle Hilfe, damit Sie diese Übergangsphase gut überstehen.

Für weitere Fragen diesbezüglich stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo,
ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine Fütterstörung vorliegt. Von brust auf Flasche war bereits in der 1,5. Woche. 3 monate lang hat er super von der Flasche getruken.
Die Einführung von Beikost kann es auch nicht sein, da wir beikost im 5. Monat aus dem Grund eingeführt haben, dass er Monat 3 bis 4 nicht gut getrunken hat...
Das ergibt meines Erachtens keinen Sinn
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Ich fasse nochmal zusammen, was Sie mir bisher zur Symptomatik geschrieben haben:

  • Umstellung von Muttermilch auf Pre-Nahrung ab 1,5 Wochen, bis zum 3. Monat gutes Trinkverhalten, 120 - 150 ml pro Flasche getrunken. Koliken.
  • Ab dem dritten Monat zunehmende Auffälligkeiten, zunächst musste die Umgebung ruhiger sein, ab dem 4. Monat konnte nur noch in Schlafatmosphäre gefüttert werden. Hier auch über Wochen Durchfall.
  • Einführung von Beikost im 5. Monat, weiter Auffälligkeiten

Sie haben recht, die Nahrungsumstellung war hier wohl nicht der Auslöser, da die Probleme bereits vorher aufgetreten sind.

Als ich nochmal alles durchgegangen bin, sind mir noch ein paar Unklarheiten aufgefallen:

  • Stuhlgangsprobleme: Sie schreiben, dass Sie Ihren Sohn häufig auf Toilette "abhalten". Was meinen Sie damit? Wie häufig hat Ihr Sohn Stuhlgang?
  • Wann genau und wie lange hatte er die längere Phase mit Durchfall? Welche Tests wurden gemacht?
  • Wie lange hatte er die Phase mit der Verstopfung? Wie häufig hatte er in dieser Phase Stuhlgang?
  • Wann genau wurde er wegen der Nierenbeckenentzündung im Krankenhaus behandelt?
  • Wie lang dauert eine übliche Trinkmahlzeit? (vorbereitendes Ritual mit eingeschlossen)
  • Wie lange dauert eine Breimahlzeit?
  • Welche Abstände liegen zwischen den Mahlzeiten? Wie häufig füttern Sie pro Tag (Brei- und Trinkmahlzeiten)?
  • Gibt es Breie oder Lebensmittel, die Ihrem Sohn gut schmecken?
  • Vor ein paar Tagen haben Sie mir geschrieben, dass er abends zappelig wurde, als er die Flasche wollte. Kommt so etwas häufiger vor, wenn er Hunger hat? Dass er zu zappelig und unruhig ist, um die Flasche vernünftig zu trinken?

Mal sehen, ob wir dem Problem gemeinsam auf den Grund kommen.

Herzliche Grüße,

Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo,
im Folgenden meine Antworten zu Ihren Fragen:
- Stuhlgangsprobleme: Sie schreiben, dass Sie Ihren Sohn häufig auf Toilette "abhalten". Was meinen Sie damit? Wie häufig hat Ihr Sohn Stuhlgang?
-> Wenn er morgens aufwacht, quengelt er meistens bereits nach einer Stunde und reibt sich an den Augen... Meine Versuche aus der Vergangenheit ihn zum Schlafen zu bringen, war nie erfolgreich, er hat ständig gezappelt und wollte auch nicht schlafen. Auch kein Hunger. Dann bin ich mit ihm auf Toilette und habe in einer bestimmten Position ("Abhalteposition") ihn gehalten, damit er leichter seinen Stuhlgang machen kann :-) Danach ist er wie ein anderer Mensch, sehr glücklich und befreit. Ich habe gelesen, dass manche Babys das im Instinkt haben können, den Schlafplatz / Spielplatz / oder die Bezugsperson nicht verunreinigen zu wollen und deshalb nicht gerne überall Stuhlgang haben.
Häufigkeit: 1-3 mal am Tag. Meistens 2 Mal. Morgens und spätem Nachmittag. Allerdings kommt auch 3 mal vor, da habe ich den Eindruck, dass er sich den Stuhlgang verkniffen hat und dieser nicht "komplett" rauskommt.
Insbesondere ist seit der Beikosteinführung der Stuhlgang sehr fest, wie Knete. I- Wann genau und wie lange hatte er die längere Phase mit Durchfall? Welche Tests wurden gemacht?
-> Mitte März, ca. 3-4 Wochen lang. Hier wurde der Stuhlgang untersucht, dieser war unauffällig. Aussage von KiÄ war, es kann trotzdem irgendein Infekt sein. In der Stuhlgangsprobe würde man das nicht feststellen können.- Wie lange hatte er die Phase mit der Verstopfung? Wie häufig hatte er in dieser Phase Stuhlgang?
-> Seit der Beikosteinführung (Anfang seines 5. Monats) hat er immer mal wieder sehr knittrigen Stuhlgang, ich weiß nicht, ob das als "Verstopfung" gilt, ich merke manchmal bei seinem Stuhlgang, dass am Anfang der harte Stuhl kommt und dann der weichere Teil.
Manchmal ist es so, dass er, wenn er morgens um 08:00 Uhr den Stuhlgang hat, um 10:30 nochmal einen Stuhlgang hat, der nicht wenig ist.- Wann genau wurde er wegen der Nierenbeckenentzündung im Krankenhaus behandelt?
Vom 21. Mai bis 27. Mai, er hatte einen Darmkeim Ecoli in der Niere.- Wie lang dauert eine übliche Trinkmahlzeit? (vorbereitendes Ritual mit eingeschlossen)
-> Vorbereitendes Ritual ist ja leider aktuell nur das zum Schlafenbringen (wenn er müde ist), dauert ca. 10-15 Min. bis er die Augen zu macht, dann nimmt er im Schlaf die Flasche und trinkt ca. 2-3 Min. lang (bin mir nicht sicher, wie lang genau) 60ml.- Wie lange dauert eine Breimahlzeit?
-> Aktuell schafft er höchstens 80g. Zum Ende hin etwas mit Ablenkung, wenn er mit der Hand den Löffel wegdrückt und den Mund nicht mehr aufmacht, mache ich auf nicht mehr weiter.
Würde sagen 6-7 Min.- Welche Abstände liegen zwischen den Mahlzeiten? Wie häufig füttern Sie pro Tag (Brei- und Trinkmahlzeiten)?
-> Ich habe für mich den Tagesverlauf heute mal protokolliert, da ich mir das angucken wollte, was ich verbessern kann...
06:30 wach
07:00 Etwas unruhig, schmatzt ein bisschen, 80g Brei gegessen
07:30 Quengelig
08:15 Stuhlgang durch Abhalten
08:35 Da ggf. die Mahlzeit vorhin durch den Stuhlgang unterbrochen wurde, habe noch den Restbrei gegeben -> 40g
08:45 müde
09:00 eingeschlafen 80ml Pre getrunken
10:10 wach geworden und dabei etwas quengelig, nach 5 Min. alles ok
11:10 Quengelig / aber sehr zappelig beim Schlafversuch, m.E. nicht müde
11:40 Habe versucht ihn abzuhalten, kam tatsächlich wieder Stuhlgang
12:00 müde, entspannter beim Schlafengehen, 70ml getrunken und eingeschlafen
12:50 wach geworden und dabei etwas quengelig, hatte noch Luft im Bauch, welche ich nicht "rausbekommen" hatte, macht weiterhin müden Eindruck, habe versucht nochmal Milch anzubieten hat 50ml getrunken im halbwachen Zustand. Ist danach doch wach geworden und wollte nicht mehr schlafen
13:15 immernoch quengelig, habe noch Brei angeboten, nur 10g gegessen, irgendwann war es gut und er hat gespielt
14:20 40g Brei
16:45 müde, beim Schlafen 100ml getrunken
So, meistens trinkt er in der Nacht nochmal 2x je 60ml.- Gibt es Breie oder Lebensmittel, die Ihrem Sohn gut schmecken?
-> Am Anfang ein Abendbrei mit Keksgeschmack, mittlerweile isst er mehr Obstsorten. Ich weiß aber auch nicht, ob ich mir das einbilde... Obstsorten haben meistens auch weniger Kalorien, und wird deshalb vielleicht mehr gegessen?
Aktuell klappt es mit Waldbeeren und Birne sehr gut.
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Vielen Dank für die detaillierten Aufzeichnungen. Jetzt verstehe ich das mit dem "abhalten" besser. Das mit dem Stuhlgang scheint sich so bei Ihnen ganz gut eingespielt zu haben. Sie können seine Zeichen gut deuten und er kann regelmäßig Stuhlgang absetzen. Die Häufigkeit liegt im Normalbereich. Solange er den knetigen Stuhlgang ohne größere Probleme regelmäßig absetzen kann, würde ich das auch noch als normal ansehen.

Wie lief es eigentlich mit dem Füttern im Krankenhaus? Wenn ich es richtig verstanden habe, war der Aufenthalt ja schon mitten in der "schwierigen" Phase. Wurden Ihre Probleme beim Füttern bemerkt oder von Ärzten oder Pflegepersonal kommentiert?

Aus Ihrem Protokoll entnehme ich folgende Daten:

  • Die Mahlzeiten 7:00, 8:35, 9:00, 12:00, 12:50, 13:15, 14:20, 16:45, Nachts 2 x
  • Die Mengen (Brei): 80 g + 40 g + 10 g + 40 g = 170 g
  • Die Mengen (Flüssigkeit): 80 ml + 70 ml + 50 ml + 100 ml + 60 ml + 60 ml = 420 ml

Entspricht das so einem durchschnittlichen Tagesablauf?

Ich versuche mal einzugrenzen, welche Probleme hier im Vordergrund stehen:

  • Ihr Kind bricht die Breimahlzeiten schnell ab, verliert schnell das Interesse an der Nahrung
  • Ihr Sohn verweigert Trinkmahlzeiten, nur in der Schlafsituation nach einem speziellen Ritual kann die Flasche gegeben werden. Die Trinkmahlzeit wird ebenfalls schnell abgebrochen.
  • Sie haben Sorge, dass Ihr Sohn so nicht genügend Nahrung zu sich nehmen kann

Welche Aspekte belasten Sie besonders? Wie geht es Ihnen, wenn Ihr Sohn wieder eine Mahlzeit schnell abbricht?

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Er hatte bereits ab dem 1. Tag, als er nachmittags aufgrund der Nierenbeckenentzündung Fieber bekommen hatte, sehr schlecht getrunken. Insgesamt hatte er schon immer so schlecht getrunken und an dem Tag war es von morgens bis spätem Nachmittag 17:00 Uhr nur 150ml.
Und im Krankenhaus hat er Infusion bekommen, und es wurde gesagt, dass er krank ist und deshalb kein Appetit hat.
Im Krankenhaus hatte ich immer gesagt, dass er eh nie der große Trinker war, aber er hatte davor noch im wachen Zustand schon getrunken.Für "mich" ist es aktuell keine Belastung, ich kann so weitermachen, wie jetzt. Ich habe nur das Gefühl, dass er ein Problem mit der Milch hat und ich will es herausfinden. Ich will herausfinden, ob er ggf. Schmerzen durch die Milch hat und deshalb nur im Schlaf trinkt.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ja die Angaben entsprechen so ungefähr einer durchschnitt. Tagesmenge
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

verstehe, im Krankenhaus ist es gar nicht so aufgefallen, weil er da akut krank war und Kinder dabei sowieso schlecht Nahrung zu sich nehmen. Es ist gut zu wissen, dass Sie durch die spezielle Füttersituation nicht als Belastung wahrnehmen. Dass er insgesamt ein gutes Wachstum zeigt, haben Ihnen ja außer mir schon einige andere Kinderärzte bestätigt. Es gäbe also kein Problem einfach so weiter zu machen und mit zunehmendem Alter wird sich die Situation sicher verbessern.

Jetzt wäre herauszufinden, warum Sie das Gefühl haben, er habe ein Problem mit der Milch. Welche Faktoren lassen Sie das denken?

  • Er trinkt Milch nur im (Halb-)Schlaf: wenn er aber durch die Milch Schmerzen hätte, würde das ihn nicht am Einschlafen hindern?
  • Er wacht ca. 50-60 min. nach der Mahlzeit auf und ist quengelig. Hier haben Sie schon das Problem der verschluckten Luft identifiziert. Verbessern sich die Beschwerden zuverlässig, wenn er hier dann aufstoßen kann?
  • Stuhlgang: er hat regelmäßig Stuhlgang, seit Einführung der Beikost manchmal ein bisschen hart. Eine Zeitlang sehr dünn. So, wie es klingt gibt es hier keine größeren Auffälligkeiten (also zum Beispiel blutigen oder sehr schleimigen Stuhl)

Wenn Sie gerne möchten, dass Ihr Kinderarzt mehr Diagnostik macht, müssten Sie irgendeines dieser Warnzeichen bemerkt haben:

  • Gewichtsverlust
  • häufiges, wiederkehrendes und starkes Erbrechen
  • anhaltende Verstopfung trotz adäquater Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr
  • anhaltender oder immer wiederkehrender Durchfall
  • Blutige Stühle
  • häufige Bauchschmerzen, Koliken
  • Hautausschlag oder Schwellungen (z.B. Schwellungen der Mundschleimhaut, Nesselsucht)

Sie können auch direkt nach speziellen Untersuchungen fragen: an erster Stelle wären bei begründetem Verdacht auf Kuhmilcheiweiß-Allergie ohne sichtbares Blut im Stuhl eine Untersuchung auf verborgenes (occultes) Blut im Stuhl. Ein großes Blutbild kann auch hilfreich sein, wenn der Verdacht auf eine Kuhmilchprotein-Allergie besteht (Zeichen für Anämie oder Eosinophilie). Mehr Ausschlussdiagnostik macht aus meiner Sicht hier keinen Sinn.

Bleiben Sie für die Möglichkeit offen, dass es sich bei den Auffälligkeiten einfach um eine Regulations- oder Verhaltensstörung handelt, also Ihr Kleiner sich diese Besonderheiten einfach angewöhnt hat. Anlaufstellen für Hilfe bei solchen Problemen hatte ich Ihnen ja oben schon genannt.

Ich hoffe, diese Tipps helfen beim weiteren Vorgehen und ich wünsche Ihnen, dass Ihr Kleiner weiter gut gedeiht und sich entwickelt.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Kann es denn nicht Reflux sein?
Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 7 Monaten.

Liebe Fragestellerin,

gelegentlicher Reflux (üblicherweise als "Spucken" bezeichnet) ist im Alter Ihres Babys noch normal. Säuglinge sind oben und unten "undicht", das ist einfach so. Sehr selten nimmt der Reflux ("Spucken") pathologische Ausmaße an oder es gibt andere Gründe für häufiges Erbrechen. Welche Zeichen würden dafür sprechen?

  • Sehr heftiges Erbrechen, bei dem regelmäßig ganze Mahlzeiten im Schwall erbrochen werden
  • Galliges oder blutiges Erbrechen
  • hartnäckige Verstopfung oder Durchfall
  • Wachstumsverzögerung
  • Allgemeinsymptome wie Fieber oder Verschlechterung des Allgemeinzustands
  • Quengeln und Weinen in Verbindung mit Nahrungsaufnahme oder Reflux (also z.B. beim Aufstoßen oder Spucken)

ist Ihnen etwas von diesen Zeichen aufgefallen?

Was ich gerade noch überlege: Sie könnten in Absprache mit Ihrem Kinderarzt einen Versuch mit Hydrolysatnahrung starten. Das wäre zwar eine kleine Investition, da Sie die Nahrung selbst kaufen müssten, aber ein Versuch würde auf keinen Fall schaden und für den unwahrscheinlichen Fall, dass doch eine Kuhmilchproteinallergie vorliegt vielleicht sogar etwas bringen. Wenn es nach einer Eingewöhnungsphase keine Besserung gibt, kann man diesen Versuch ja auch nach 1-2 Wochen wieder abbrechen und normale Nahrung weiter füttern. Nachteile gäbe es außer Kosten (30-40€ für 400 g Milchpulver) und schlechterem Geschmack der Milch aus meiner Sicht keine.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger

Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 6 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

jetzt habe ich gar nichts mehr von Ihnen gehört. Hat Ihnen meine Beratung geholfen? Dann freue ich mich über eine freundliche Bewertung. Nur in diesem Fall wird mir ein Teil Ihres angezahlten Betrags als Honorar ausgezahlt. Für Sie entstehen keine weiteren Kosten. Sind noch Fragen zum Thema offen? Dann können Sie hier gerne auch nach Bewertung der Antwort ohne zusätzliche Kosten weiterfragen. Lassen Sie mich wissen, wie ich Ihnen am besten helfen kann!

Liebe Grüße,

Dr. med. M. Metzger

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Experte:  Manuel Metzger hat geantwortet vor 6 Monaten.

Liebe Fragestellerin,

wie geht es Ihrem Kleinen aktuell? Wie haben sich die Probleme beim Füttern entwickelt? Ich freue mich sehr über eine kurze Rückmeldung von Ihnen.

Herzliche Grüße,

Ihr Dr. med. M. Metzger