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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 26348
Erfahrung:  20 Jahre Erfahrung in Kinder- und Familienmedizin ( Landkreis), Geburtshilfe in Afrika.
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Meine Enkelin hat Konzentrationsschwierigkeiten und beim

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Enkelin hat Konzentrationsschwierigkeiten und beim Lesen haben wir arge Probleme.Ich merke sie kann es, aber sie kann sich nicht lange konzentrieren.Wie soll ich mich verhalten? nach ein paar Minuten aufhören zum lesen? Oder daauf bestehen, dass sie sich konzentriert.Gibt es spezielle Unterstützung von Förderungen, die das Konzentrieren lehrt? Ich merke, wenn ich bestehe, dass sie sich konzentriert, mache ich es nur ärger und sie tut mir manchmal schon leid, wenn ich sie zwinge dazu?
Zweites Problem ist, sie neigt zu Übergewicht.Ist es richtig, wenn man ihr das Essen vorteilt und bei Süssigkeiten sie extrem bremst? Oder ist es besser, nicht so streng zu sein.Ich merke auch, dass sie, wenn ihr langweilig ist, sie eher was essen will, als wenn sie abgelenkt ist z.B.Beim Spazierengehen.Sobald sie heimkommt, denkt sie wieder ans Essen. Vielleicht können Sie uns einen Tipp geben, wie wir uns verhalten sollen.

Guten Tag,

Es ist schon wichtig, die Konzentration zu fördern, das geht z. B, auch mit Mikado oder Memory, und auch beim Lesen sollte man nicht schon nach ein paar Minuten aufhören. Sie können allerdings unterbrechen, mal nach draußen schauen, wie das Wetter ist, und dann weiterlesen. Vorm Lesen ein erreichbares Ziel (diese Seite, diesen Absatz) vereinbaren, damit sie ein Erfolgserlebnis hat und auch eher geneigt ist, durchzuhalten. Sie würde sehr von Ergotherapie profitieren, die verschreibt der Kinderarzt.

Man sollte generell nur einmal am Tag Süßes planen, am besten nach dem Essen oder nachmittags. Wenn sie immer nascht, wenn sie Lust darauf oder Langeweile hat, wird sie schnell dicker und letztlich unglücklicher. geben Sie ihr ruhig Aufgaben, lassen Sie sich beim Haushalt helfen,eine eigene Pflanze pflegen,damit sie sich wichtig fühlt. Vielleicht würde ihr irgend ein sportliches Hobby gefallen, das würde gleichzeitig für Selbstbewusstsein und weniger Langeweile sorgen.

Viel Erfolg!

Dr. Gehring und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Von mir bekommt z.B., wenn sie ihre Schulaufgabe, ohne Stress, den wir manchmal haben wg. der Konzentration, gemacht hat, eine Belohnung in Form von Süsses.Ist es aber richtig, dem Kind Süsses vorzuenthalten? Werden sie dann nicht immer gieriger danach? Auch gibt es zu Hause ein Problem. Der Vater (mein Sohn) hat dieErfahrung wegen dem Gewicht schon als Kind mitgemacht. Er war, durch seine Oma immer zum Aufessen gezwungen worden und daher als Kind dick. Er hat heute noch immer mit Gewichtsproblemen zu kämpfen, ständiges auf und ab und weiß, wovon er spricht, wenn er aufpasst was das Kind isst. Seine Frau und ihre Familie hingegen, die sind schlank und hatten nie das Problem wg. dem Gewicht. Also von der einen Seite heißt es, macht nichts, es wird sich schon auswachsen und von seiner Seite aus, hat er die Angst, dass es bleibt.Wegen der Konzentration, sie geht auch zum Pädagogisch reiten. (Bringt aber nicht viel, hängt aber auch vom Reitstall ab. Sie hat aber auch noch einen zweiten Reitstall, wo ich mir in Zukunft mehr verspreche). Die Frage ist, wie soll man sich verhalten und dass man nichts falsch macht!

Nein, man soll einem Kind keine Süßigkeiten vorenthalten, aber es ist eben auch nicht gut, das mehrfach am Tag zu geben. Wenn man gar nichts gibt, wird die Gier tatsächlich immer größer, gibt man zu viel, hat man zu viele leere Kalorien. Auch kann man mit neun Jahren lernen, dass das Fertigstellen einer Hausaufgabe etwas ist, das an sich einen Wert darstellt, auf den man stolz sein kann, und für das man keine Belohnung braucht, Erst recht dann, wenn Essen bei Ihrer Enkelin sowieso schon einen hohen Wert hat.

Ihr Sohn hat seine Neigung zur Gewichtszunahme anscheinend an seine Tochter vererbt. Es ist leider so, dass Menschen, die dazu neigen, oft deutlich weniger essen dürfen als jene, denen die Genetik eine schlanke Natur gegeben hat. Ihr Sohn wurde also nicht nur wegen des Aufessen- Müssens dick, sondern auch wegen seiner genetischen Disposition.

Ich schrieb Ihnen schon, dass Ergotherapie, Sorgen für Pflanzen oder Tiere und Spiele wie Mikado der Konzentration helfen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich hab noch vergessen zu erwähnen,dass meine Enkelin in Ihrer Entwicklung in manchen Sachen ca. 1/2 1 bis 2 Jahre zurück ist und auch die Motorik nicht gut ist und daher auch noch eine Belohnung für gewisse Dinge braucht.

Pardon, das ist der falsche Weg. Auch für eine Siebenjährige sollte eine erfolgreich bewältigte Aufgabe einen Wert an sich darstellen. Auch gibt es Belohnungen, die nichts mit Essen zu tun haben, Vorlesen, spielen, etc.

Schon wegen der Motorik sind Ergotherapie und Turnverein o.Ä. dann umso mehr geraten.