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Kategorie: Kindermedizin
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Guten Abend, ich habe eine frage. Ich habe vier Kinder.

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, ich habe eine frage.
Ich habe vier Kinder. 10 Jahre, 6 Jahre, 3 Jahre, un 10 Monate. Es geht um meine drei Jährige Tochter. Sie war ein Kaiserschnitt, die Schwangerschaft war von Blutungen geprägt, ich war zweimal im Krankenhaus in der Schwangerschaft. Am 09.2 wurde sie wegen einer Plazenta Preavia geholt. Als sie geboren wurde, war alles so anders, daheim heulte ich erst mal und die Tage mit ihr waren schon immer sehr schwer. Sie war ein schreikind, sie schrie ständig wegen jedem Mist auf Deutsch gesagt. Was mir fehlte, das man sie mir nach der Geburt nicht auf den Bauch gelegt hatte, man hat sie nur kurz gezeigt und ist dann gleich weg....ich konnte nicht wirklich was zu ihr aufbauen, das kam erst später. Heute ist ist sie drei Jahre alt, sie ist mega zickig, wir geraten jeden Tag aneinander weil sie eine Art hat mit der ich nicht klar komme. Wenn man von ihr was fordert dreht sie gleich durch, Schuhe anziehen, oder irgendwas sie tobt gleich wird zickig, hat immer das letzte Wort. Die älteste ist Autistin und hat einen Chromosomen fehler, und lebt bei einer Heilpädagogischen Pflegemutter, auch hat sie eine geistige Behinderung. Nun habe ich versucht mein Kind trocken zu bekommen, es ist die Hölle... die will nicht aufs Klo sagt sie, sie will eine Windel und so ging das immer wieder... Also beschloss ich weil ich merkte das es nicht am können sondern am nicht wollen liegt, einfach die Windel weg zu lassen.... so habe ichdas auch gemacht 10 tagelang. das Bett war eigentlich trocken, sie hat es gehalten und ging zwei mal aufs klo. SO mein Mann meinte das sie ein armes Kind ist und man das nicht machen kann, er hat ihr einfach die Windel wieder angezogen seither macht sie wieder in die Hose ständig... Ich weiß nicht mehr weiter, bin ich zu streng?? SOll ich wirklich warten bis sie selbst bereit ist zum trocken werden?? Bei der 6 JÄhrigen ging das einwandfrei... auch mit 3 Jahren..
Was soll ich nur tun??
Hallo und guten Abend,

gerade habe ich Ihre Frage mit ihrem Gewichtsproblem beantwortet und kümmere mich auch gerne um diese Frage.
Ich kann verstehen, dass sie extrem unter Druck stehen und ich sehe ,,dass sie Entlastung brauchen.
Sauberkeitserziehung ist nicht nur an das Alter des Kindes gebunden, sondern auch an seinen psychischen Zustand. Offenbar ist ihr Verhältnis zu Ihre Tochter durch den schwierigen Umgang von Beginn an sehr belastet, was natürlich auch zu Nervosität und Ungeduld führt.
Dennoch haben sie schon richtig gehandelt, dass sie ihrer Tochter einfach versuchsweise die Windel weg genommen haben und dass das auch von Erfolg gekrönt war. Damit haben sie dem Kind ja nicht geschadet und es ist bedauerlich, dass ihr Mann das wieder zerstört hat.
Gerade in solchen Dingen ist es wichtig als Elternpaar Einigkeit zu demonstrieren .
Was können sie nun tun? Messen sie die Entwicklung der 3 jährigen nicht an den vorangegangenen Kindern.
Wie schnell sich Kinder entwickeln, ist individuell sehr unterschiedlich – dies gilt für die Blasen- und Darmkontrolle ebenso wie für andere Bereiche der kindlichen Entwicklung: Beispielsweise laufen manche Kinder bereits mit zehn Monaten, andere erst mit eineinhalb Jahren oder später. Immer bestehen Unterschiede.

Gehen sie mit Schema vor:

Machen Sie Ihr Kind zunächst mit einem Töpfchen oder einem Toilettenaufsatz vertraut und erklären Sie ihm, wofür man diese Dinge benutzt. Dabei kann es hilfreich sein, beim Töpfchen eine Verbindung zur Erwachsenentoilette herzustellen, damit das Kind seinen Zweck versteht.

Setzen Sie Ihr Kind regelmäßig bekleidet aufs Töpfchen oder die Toilette, zum Beispiel wenn Sie selbst die Toilette benutzen oder sich im Bad aufhalten – aber zwingen Sie es nicht dazu.

Wenn das Kind beim nächsten Mal in die Windel macht, können Sie das Kind zur Toilette bringen und die Windel dort entleeren. Erklären Sie dem Kind dabei die Funktion der Toilette oder des Töpfchens. Wenn das Kind dies verstanden hat, können Sie damit beginnen, es mehrmals am Tag aufs Töpfchen zu setzen.

Loben Sie Ihr Kind, wenn es das Töpfchen erfolgreich benutzt hat, aber zeigen Sie sich nicht enttäuscht und bestrafen Sie es nicht dafür, wenn dies nicht gelingt oder einmal ein Malheur passiert.
Wenn keinerlei Reaktionen auf Ihre Bemühungen stattfindet, ist die Sache schon sehr eingefahren und sie solten profesionelle Hilfe in Anspruch nehmen und somit sollten sie sich vertrauensvoll an einen Kinderpsychologen wenden, mit dem sie erstmal alleine beratschlagen können, wie sie weiter vorgehen sollten.
Auch ein Gespräch mit dem Kinderarzt kann vielelicht hilfreich sein. Sie müssen sich auf jeden Fall Unterstützung besorgen, damit sie nicht alleine mit dem Problem dastehen.
Dennoch sollten sie zunächst noch einen Versuch starten, die Kleine mit den oben gannten Ratschlägen doch noch zur Sauberkeit zu bewegen.

Ich wünsche Ihnen dazu alles Gute und raschen Erfolg, sowei die notwendigen Nerven und Kraft.

Und vergessen sie über all dem nicht sich selbst. Geben sie Aufgaben ab und nehmen sich bewusst Zeit für sich selbst und Ihre Bedürfnisse.

MFG

Dr. Garcia

Drwebhelp und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Guten Tag,


 


ich habe das Problem das sie ständig nur weint, egal was ich tue oder von ihr verlange sie schreit wie am Spieß und sag, ich kann das nicht, obwohl sie es aber kann. Heute morgen ist es wieder das gleiche, si weint und weint und weint. Ich habe das langsam das Gefühl das mit ihrem Kopf was nicht stimmt. Mein Mann meinte das sie vielleicht an Autismus leidet??? Wie die große??
Mit dem Baden ist es das gleiche, wenn ich sie baden will dann schreit sie als ob man ihr was tun würde. Sie schreit solange bis sie erbricht.
Ich habe das mit dem Töpfchen schon versucht, mit Kleidung setzt sie sich drauf, aber wenn ich von ihr verlange das sie es ohne macht dann setz sie sich manchmal drauf, aber meistens tobt sie wie eine Verrückte. Ich habe da mal ein Video gemacht das würde ich ihnen zu gerne zu kommen lassen. Ich bin nicht direkt Überfordert, ich bin eher genervt ich bin gerade froh wenn sie im Kindi ist. Ich kann das gar nicht beschreiben, das klingt so das ich das Kind nicht lieben würde, das ist nicht so. Aber sie bockt ständig nur rum wenn ich was von ihr will. Ich habe das Gefühl das mit ihr was nicht stimmt. Da ist noch was, wenn ich zu ihr sage:" Lilli gehe mal in die Küche und hole dir ein Becher. Dann tobt sie gleich und schreit und sagt sie hat Angst und traut sich nicht alleine in einen anderen Raum. Ich weiß nicht ob es damit zu tun hat das die große ihr schon mal Angst machte und meinte es sind Monster in Bad oder so... jedenfalls scheint mir das unnormal. Vielleicht tue ich ihr auch unrecht??

Hallo noch einmal,

wenn sie mir ein Video zukommen lassen möchten, können sie das gerne tun. Meine Mailadresse finden sie unter meinem Profil.
Wenn die Sache so ist, dass das Kind nicht oder kaum zu beruhigen ist, sollten sie sich doch lieber recht zeitnah mit einem Kinderpsychiater auseinandersetzen, der das Kind untersuchen und die Situation beurteilen kann. Das sollten sie auch dem Kind zuliebe, nicht auf die lange Bank schieben,denn das Kind leidet ja offenbar auch sehr unter dem Druck den es in seiner Seele hat, sonst würde sie nicht so sehr weinen und schreien.

Hier finden sie die ersten Symptome von Austismus sehr gut erklärt:

http://www.melodycenter.ch/german/links/autismus/eava/

Bitte folgen sie daher meinem Rat.

Alles Gute,
MFG

Dr. Gatrcia
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Meinen Sie es wäre nicht besser Aufgrund der Vorgeschichte ihrer großen Schwester, erst mal die Chromosomen Testen zu lassen??

Hallo,

das könnne sie natürlich veranlassen. Dazu sollten sie aber ein Gespräch mit dem Kinderazt suchen, wie ich schon oben angeraten hatte. Dieser wird aufgrund der Symptomatik und ihren Schilderungen entsprechende Massanhmen in die Wege leiten können.

MFG

Dr. Garcia
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Okay das würde ich dann machen. Kann sich sowas den weiter vererben?? Vom Kopf her ist sie aber ganz normal also ich meine nicht Behindert,und normal Enwickelt.

Hallo,

Es ist natürlich möglich, wenn ein Kind einen solchen Chromosomenfehler aufweisst, dass auch ein Geschwisterkind betroffen sein kann. Es muss aber nicht sein und vielelicht liegen hier wirklich andere Gründe vor. ich wünsche es Ihnen und dem Kind von Herzen!

Vielen Dank für die gute Bewertung meiner Beratung und alles Gute,

MFG

Dr. Garcia
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


okay , dann wird mein nächster gang der Arzt. Vielleicht bin auch ich Schuld.

Hallo,

sie sollten zunächst einmal von jeglichen Schuldzuweiungen sie selbst gegenüber Abstand nehmen. Das schadet ihrer Psyche und so können sie nicht die Kraft aufbringen, die notwendigen Schritte zu unetnehmen! Schauen sie positiv in eine Klärung der Beschwerden, auch dem Kijnd zuliebe, dass sie nun sehr braucht!

Sie werden das schaffen.

Alles Gute,

MFG

Dr. Garcia
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.


Ja das werde ich tun. Danke.

Bitte sehr, ;-)