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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin
Kategorie: Kindermedizin
Zufriedene Kunden: 27830
Erfahrung:  20 Jahre Erfahrung in Kinder- und Familienmedizin ( Landkreis), Geburtshilfe in Afrika.
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Dr. Gehring ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe gerade große Sorgen wegen meiner Tochter,

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,

ich habe gerade große Sorgen wegen meiner Tochter, 4 Jahre und 4 Monate. Sie hatte schon immer Probleme mit dem Hüpfen und hat dieses sehr spät, erst kurz vor 3 Jahren erlernt. Allerdings ist sie sehr früh gelaufen mit 10 Monaten, gekrabbelt erst mit 15 Monaten! Der Kinderarzt meinte immer das Hüpfen kommt schon noch. Sie fuhr mit 2,5 Jahren Laufrad ohne Probleme und seit sie 3 Jahre alt ist auch gut Roller. Treppe läuft sie auch im Wechselschritt. Sie kam mit 3 Jahren in den Kindergarten, doch dann fingen die Probleme an. Sie war 4 Wochen dort und dann insgesamt fast 6 Monate nicht mehr, wegen diversen Erkrankungen. U.a. 6 Mittelohrentzündungen, bis endlich Paukenröhrchen drin waren. Sie kam dann mit 3,5 Jahren wieder in den Kindergarten. Aber ich hatte ein anderes Kind. Sie wollte nicht mehr sprechen,nicht mehr dort bleiben usw. seit letzten Sommer haben wir das aber im Griff. Sie geht sehr gerne hin, bastelt und malt gerne hat allerdings kaum Freude, weil sie so wenig spricht. Bei der U8 ist dann dem Kinderarzt aufgefallen, dass sie nicht auf einem Bein hüpfen kann und er hat mir empfohlen zu einer Psychomotorikgruppe zu gehen. Dort sind wir nun seit 3 Monaten. Meine Tochter geht gerne hin und ich dachte es nütze ihr. Ich dachte sie hat sehr viel aufgeholt im letzten Jahr, kann sich endlich alleine anziehen, kann endlich klettern, ist nicht mehr ganz so schüchtern, hüpft auf einem Bein... Außerdem malt sie mittleweile ganz schöne Sachen und kann alle Buchstaben und Zahlen schreiben. Außerdem geht sie sehr gerne zum Englisch... Zum Kinderturnen gehen wir auch seit 6 Monaten, auch das macht Spaß. Im Dezember fingen die Probleme mit den Ohren wieder an, sie hatte wieder 4 Mittelohrentzündungen, hörte kaum mehr was, bis endlich die mittlerweile schon 3. ! Paukenröhrchen drin sind. Mir ist auch klar, dass sie Probleme im Bewegungsablauf hat und sich beim Hüpfen, Balancieren usw. schwer tut. Ich versuche aber alles sie zu fördern und ich dachte es wird langsam besser. Auch der Kindergarten hat mir nichts weiter auffälliges mitgeteilt. Es war vereinbart, dass wir im April ein Gespräch führen und dann schauen wie es weiter geht. Ach ja, Übergewicht hatte sie auch, auch das ist jetzt weg und seit Oktober hat sie eine Brille, weil sie total schlecht gesehen hat. Diesbezüglich sind wir bei der Sehschule und konnten die Sehfähigkeit von 10 %!! auf 60 % steigern. Dachte wir sind auf einem guten Weg, aber es dauert und wir schaffen das.

Jetzt rief mich letzte Woche die Leiterin der Psychomotorikgruppe an und sagte mir,dass mein Kind in allen dort durchgeführten Übungen Probleme hat und man sie testen will was los ist. Ich bin seit dem völlig durch den Wind, kXXXXX XXXXXm noch schlafen und mache mir riesige Vorwürfe. Mit dem Kindergarten habe ich auch gesprochen. Die sehen die Sachen nicht so dramatisch. Die Leiterin der Psychomotorikgruppe hat jetzt mit dem Kindergarten telefoniert und will meine Tochter bei der nächsten Stunde nochmals beobachten. Dann soll ein Gespräch mit dem Kindergarten und mir stattfinden wie es weitergeht. Der Test wurde zurückgestellt.
Ich bin völlig verwirrt und weiß gar nicht mehr weiter. Ich will meinem Kind helfen und habe große Bedenken vor irgendwelchen Tests. Wäre es aus Ihrer Sicht nicht sinnvoller, die ganze Psychomotorik zu beenden und über den Kinderarzt Ergotherapie zu beantragen ? Laut der Psychomotorikkursleiterin hat sie einen großen Entwicklungsrückstand- das hat mir noch gar keiner so deutlich gesagt- Was soll ich nur tun ? Wie müsste eigentlich nächstes Jahr im September eingeschult werden, ist das überhaupt realistisch ? Muss ich an eine Rückstellung oder gar eine Sonderschule denken ? Vielleicht können Sie mir einfach einen Tipp geben, wie ich mich verhalten soll, ich bin völlig verwirrt und mag für mein Kind das Beste tun !

Danke.

Dr. Höllering :

Guten Tag,


 


bitte machen Sie sich nicht allzu viel Sorgen auf Grund der Aussage Ihrer Kursleiterin! Sie ist deutlich schlechter ausgebildet und hat weit weniger Ahnung von der Entwicklung, als Ihr Kinderarzt das hat; darum würde ich nur seiner Einschätzung vertrauen.


Fakt ist doch, dass jedes Kind eine andere Entwicklung nimmt. Ihres war durch die Ohrprobleme und Sehschwäche daran gehindert, sich sicher im Raum zu bewegen, und konnte daher nicht die gewöhnlichen Entwicklungsschritte machen. Dann aber hat sie rasend schnell aufgeholt; das ist wichtig, um die Zukunft einzuschätzen!


Sie malt, sie bastelt, sie bewegt sich wieder und hat abgenommen… Auf die Fortschritte kommt es an und nicht darauf, ob jemand anders besser Bälle fängt als sie (es gibt Erwachsene, die damit noch Probleme haben, und dennoch in Schule und Beruf erfolgreich waren, währen kleine Bewegungskünstler manchmal sogar die Hauptschule abbrechen). Da die Leiterin der Psychomotorikgruppe hier offensichtlich nicht ganz im Thema und voreingenommen ist, halte ich eine Ergotherapie für deutlich zielführender; auch in der Hinsicht, dass Ihre Tochter da individuell gefördert und betreut wird.


Die Frage der Einschulung würde ich getrost dem Kinderarzt überlassen; wenn sie gern malt und zeichnet und sich konzentrieren kann, sind das gute Zeichen der Reife! Ich wünsche ihr von Herzen das Beste und antworte Ihnen gern, wenn Sie noch eine Frage haben sollten

Customer:

Herzlichen Dank für Ihre Antwort und Ihre Einschätzung. Es freut mich, dass Sie in die gleiche Richtung tendieren wie ich. Manchmal sollte man sich einfach eher auf das Bauchgefühl als Mutter verlassen. Dieses hat mich die letzten 3 Jahre selten getäuscht. Dann werde ich jetzt wohl das gemeinsame Gespräch abwarten, keinem Test zustimmen und auf Ergotherapie drängen. Ich habe mich sowieso gefragt, in wie fern die Leiterin der Psychomotoikgruppe moniert meine Tochter würde sich nicht trauen zu hüpfen... Genau deshalb ist sie doch dort um das zu Lernen. Wenn das dort nicht gefördert wird und als Problem angesehen wird, dann ist doch Ergotherapie viel sinnvoller, aber das kann sie mir doch einfach sagen !

Customer:

Vielen Dank für Ihre Antwort. Es freut mich, dass Sie in die gleiche Richtung tendieren wie ich. Man sollte einfach mehr auf sein Bauchgefühl als Mutter verlassen und das hat mich bisher selten getäuscht. Dann werde ich wohl das Gespräch abwarten und auf Ergotherapie drängen, damit man die konkreten Schwierigkeiten angehen kann und es nicht als Problem angesehen wird, wenn sie manche Sachen nicht nachmachen kann, dazu ist sie doch eigentlich dort !

Customer:

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Es freut mich, dass Sie in die gleiche Richtung tendieren wie ich. Man sollte sich einfach mehr auf sein Bauchgefühl als Mutter verlassen. Dieses hat mich in den letzten Jahren selten getäuscht. Dann werde ich wohl das Gespräch abwarten und auf Ergotherapie hoffen, damit man auf die Probleme und Schwierigkeiten meiner Tochter gezielt eingehen kann ohne sie abzustempeln weil sie etwas nicht kann was dort gefördert werden soll. Viele Grüße und nochmals herzlichen Dank.

Dr. Höllering :

Es freut mich, dass ich Sie bestärken konnte! Ihnen weiterhin alles Gute.

Dr. Höllering :

Für eine freundliche Bewertung danke ich!

Dr. Höllering :

Wenn Sie aber noch Fragen an mich haben, stellen Sie sie gern.

Dr. Höllering :

Guten Abend,


 


Ich habe mich freundlich und fachgerecht um Ihre Sorgen gekümmert, und Sie haben mit für meine Antworten herzlich gedankt. Darum gehe ich davon aus, dass sie für Sie hilfreich waren. Falls Sie noch etwas wissen möchten, fragen Sie mich gern mit dem Antwort- Button.


Sonst wäre es nett, wenn Sie meine Beratung nun auch mit einer freundlichen Bewertung honorieren würden, denn nur so erreicht mich das von Ihnen angezahlte Honorar.


 


Herzlichen Dank und alles Gute für Sie und Ihre Tochter!




Dr. Gehring und weitere Experten für Kindermedizin sind bereit, Ihnen zu helfen.