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Dr. Gehring
Dr. Gehring, Fachärztin Innere- und Allgemeinmedizin
Kategorie: Kardiologie
Zufriedene Kunden: 27217
Erfahrung:  Langjährige Notarzterfahrung
61885400
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Dr. Gehring ist jetzt online.

ich bin 30 Jahre alt und betreibe regelmäßig Sport.

Kundenfrage

ich bin 30 Jahre alt und betreibe regelmäßig Sport. Weiterhin leide ich an Panikattacken, die jedoch zwischenzeitlich einige Jahre nicht auftraten, jetzt eventuell jedoch wieder kamen.

Mir wurde vor einigen Tagen im Auto etwas komisch. Es war ein eher unruhiges Gefühl, nach einem Tiefen einatmen. Bei so einem Gefühl scheint sich mein Geist sofort an Panikattacken aus alten Tagen zu erinnern und die Symptome verschlimmerten sich, sodass ich anhielt und etwas ging. Nachdem es etwas besser wurde, fuhr ich weiter, jedoch kam der Schwindel (Gefühl das Bewusstsein zu verlieren, extreme Blässe, Zittern) sofort zurück, sodass ich sogar auf dem Standstreifen mit Warnblink halten musste und nach 2 Min. langsam zum nächsten Parkplatz rollen konnte. Das gleiche wiederholte sich dann nochmal.

Jedesmal wenn ich aus dem Auto aussteige und gehe, zittere ich zwar noch, aber mein Kreislauf scheint dann wieder stabiler zu werden. Als es das Dritte mal passiert ist, habe ich sogar begonnen leicht zu joggen, wodurch die Symptome nahezu verschwanden und obwohl man natürlich Angst hat einen Herzinfarkt etc. zu haben.

Diese schwere eventuelle Panikattacke macht mir natürlich nun Sorge und jedesmal, sobald ich im Auto sitze, beginnt es mehr oder weniger. Vorallem wenn ich diese Strecke fahre.

Ich muss dazu sagen dass ich zwar nicht rauche, jedoch E-Zigarette konsumiere, dies jedoch aufgrund dessen nun seit Tagen drastisch reduziert habe, und diese Gelegenheit nutzen möchte, es ganz sein zu lassen.

Beim Sport (Rennrad etc.) arbeite ich mit einem Computerprogramm, welches meine Leistungsdaten aufzeichnet. Diese Computersimulation beinhaltet virtuelle Strecken, wobei ich gerne Bergpässe fahre. Ich konnte mich beim höchsten Berg, der an die Alp d´Huez angepasst ist, die letzten Male jeweils um 2 Minuten verbessern, was bedeutet, dass ich dort Wattleistungen von 280W über 20 Min. und 305W über 5 Min. erzeuge. Ich fühle mich dort sehr wohl, das Herz schlägt kräftig und der Puls scheint sehr regelmäßig schnell zu sein. Ich konnte sogar den Puls mit einer Wattminderung ( auf 250W) bei 7% Steigung senken, sodass ich nach einigen Minuten wieder beschleunigen konnte.
Auch nach dem Training fühle ich mich sehr wohl und vital.

Seitdem die Panikattacken wieder aufgetaucht sind, gibt es für mein Gehirn aber eben nur ein Thema. Alles ist sensibel. Jeder Schmerz, Druck oder auch Schwindel/Zittern wird erfasst und wenn es dumm läuft zu einer Panikattacke erweitert.

Ich messe ca. 20 mal am Tag Blutdruck. Hierbei stellte ich fest, dass mein dyastolischer Wert eher niedrig ist (ca. 60mmHg). Mein oberer Wert ist nach einigen Minuten stillem Sitzens um die 120-130. Direkt nach Treppensteigen oder ohne stilles Sitzen, ca. 130-135mmHg. Aber eben meist zu diesem geanannten dyastolischen Wert.

Meine Frage nun an Sie:

-Ist der dyastolische Wert, in Bezug auf den Systolischen bedenktlich (Aortenklappeninsuffizienz)?

-Ist meine Leistungsfähigkeit ein gutes Zeichen, oder könnte trotzdem etwas mit dem Herz nicht stimmen?

-Könnten die Attacken eventuell auch von der Brustwirbelsäule kommen (ich habe teils schwere Blockaden)

-Weiterhin bin ich arbeitstechnisch sehr eingespannt und gehe sehr spät ins Bett und schlafe oft nicht aus. Könnte hier ein Zusammenhang zu meinen Symptomen bestehen?

-Sollte ich weiter meinen Sport verfolgen?

Wenn ich es schaffe über all das nicht nachzudenken, fühle ich mich ganz normal - das ist das was ich sagen kann. Oftmals lange ich mir wegen der Wirbelsäulenblockaden an die linke Brust und versuche etwas zu massieren. Könnte dies das Gefühl einer Beklemmung, Schmerz, Druck im Herzbereich auslösen?

In der Vergangenheit als ich noch viel mehr Ausdauersport gemacht habe, wurden regelmäßig Herzuntersuchungen ohne Befund gemacht. In wie fern könnten sich Herzprobleme aus dem Konsum von Nikotin ergeben?

Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Kardiologie
Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Monaten.

Guten Tag,

Sie haben nur eine Kurzberatung gewählt, was angesichts Ihres umfangreichen Beitrags knapp ist

Also 1. Nein. Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeit.

Die Leistungsfähigkeit ist ein gutes Zeichen, machen Sie weiter Sport, die Blockaden sind unschuldig.

Panikattacken werden durch Stress tatsächlich getriggert .

Einen Zusammenhang mit Rauchen sehe ich nicht.

Alles Gute!

Experte:  Dr. Gehring hat geantwortet vor 3 Monaten.

Guten Tag,

Gern war ich für Ihre Frage da. Sie haben meine Antworten gelesen und ich hoffe, sie waren für Sie hilfreich. Dann bitte ich nun um ein Feedback in Form einer positiven Bewertung. Ohne diese erhalte ich keinen Cent Ihres angezahlten Honorars, was hoffentlich nicht in Ihrem Sinne ist. Sollten Sie noch weitere Informationen benötigen, zögern Sie bitte nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Schreiben Sie sie einfach und die Textbox und drücken Sie den "Antworten"- Button.

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