So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an LawAlexander.
LawAlexander
LawAlexander, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 806
Erfahrung:  Rechtsanwalt
85641571
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Insolvenzrecht hier ein
LawAlexander ist jetzt online.

Hallo, ich befinde mich seit zeimlich genau drei Jahren in

Kundenfrage

Hallo, ich befinde mich seit zeimlich genau drei Jahren in einem Regelinsolvenverfahren. Nun frage ich mich wie und ob ich gebrauch von der 35% Regelung machen kann und ob es finanziell überhaupt sinnvoll ist, da es bei dieser Variante wohl auch eine Menge Fallstricke geben kann? Außerdem wird meine Situation dadurch verkompliziert, dass ich einen Burn-Out hatte und aktuell meine Selbstständigkeit ruhen lasse. Ich habe aber genug gespart um mich weitere Zeit zu finanzieren und auch, falls nötig, die monatlichen Abschläge für die fünf Jahres Variante zu zahlen. Allerdings würde ich rigentlich am liebsten meine Selbstständigkeit beenden und nach Portugal auswandern, wo ich mich aktuell befinde. Hier wäre die Frage inwiefern das überhaupt in der jetzigen Situation möglich wäre? Und noch etwas: Das Finanzamt, welches der Hauptschuldner ist, hat meine letzte Steuererstattung einbehalten und damit auf einen Schlag ca. 1/3 des Schuldbetrages erhalten. Müsste dann nicht das Finanzamt dies dem Insolvenzgericht bzw./oder dem Insolvenzverwalter melden, damit der ursprüngliche Schuldbetrag, der im Verfahren hinterlegt ist, entsprechend nach unten korrigiert wird? Danke ***** ***** für Ihre Hilfe...
Fachassistent(in): Haben Sie einen Kaufbeleg oder eine Rechnung?
Fragesteller(in): Kaufbeleg oder Rechnung? Haben Sie meine Nachricht gelesen?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  LawAlexander hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ganz recht, sofern das Finanzamt hier mit Altverbindlichkeiten aufrechnet hat, senkt sich diese Schuld und das Finanzamt hat dies dem Insolvenzverwalter bzw. dem Insolvenzgericht mitzuteilen.

Eine vorzeitige Befriedigung der 35% ist aber, sofern Sie die entsprechenden Mittel zur Verfügung haben, möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo,super, dank schon mal. Jetzt brauche ich noch detaillierte Informationen zu meinem Fall.1. An wen im Speziellen muss das Finanzamt das melden? (Insolvenzverwalter oder Amtsgericht)
2. Die 35% wurden bereits erreicht, speziell wegen der Einbehaltung vom FA. Allerdings war der Verfahrensbeginn Anfang Mai 2018. Und ich habe gelesen, dass man die 35% Regelung vor Ablauf der 3 Jahre beantragen muss. Stimmt das und falls ja, gibt es trotzdem Möglichkeiten um die 35%-Regelung in Anspruch nehmen zu können? Z.B. irgendeine Art von Kulanz, da ja seit diesem Jahr jede neue Insolvenz automatisch nur noch 3 Jahre dauert oder eben meinen Burnout mit allen Folgen und der damit dringend benötigten Auszeit um Blutdruck etc. wieder zu gesunden.
3. Daran anknüpfend: Was passiert eigentlich wenn ich, weil die 3 Jahres-Variante nicht mehr in Frage kommt und ich auf die 5 Jahre erweitern muss und nun trotzdem mein Gewerbe abmelde ( dann BWAs ohne Umsätze an den IV schicke) und den monatlichen Betrag weiter zahle und zusätzlich nach Portugal auswandere... ist das ohne Problem machbar?
4. Eine letzte kleinere Frage, falls die 35% Variante noch machbar ist und in Frage kommt: Wie bzw. wer kann mir die finalen Verfahrenskosten nennen, damit ich den entsprechenden Betrag an das Insolvenzgericht überweisen kann?Danke ***** ***** für Ihre Hilfe!Freundliche Grüße
Hirsch