So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an LawAlexander.
LawAlexander
LawAlexander, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 645
Erfahrung:  Rechtsanwalt
85641571
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Insolvenzrecht hier ein
LawAlexander ist jetzt online.

Hallo, Baden-Württemberg, Eine Forderung wurde als

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Baden-Württemberg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Eine Forderung wurde als Deliktforderung angemeldet. Widerspruch erfolgte, da keine Verurteilung existierte. im Laufe der Wohlverhaltensperiode wurde eine Verurteilung erreicht, allerdings keine weiteren Beschlüsse oder sonstige Erwähnung durch das Gericht.Customer: Chat is completed
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Gläubiger hat nun meinen Arbeitgeber für eine Lohnpfändung kontaktiert. Wie soll ich mich verhalten?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Restschuldbefreiung wurde ohne Erwähnung dieser Forderung, nur mit dem Standardverweis auf 302 InsO erteilt.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Bitte teilen Sie ihm mit, ob Sie noch weitere Informationen benötigen oder senden Sie ihm ein Angebot, damit Ihr Kunde weiter betreut werden kann.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Anruf Button war sehr verlockend. Wenn das allerdings weitere Kosten bedeutet, genügt die schriftliche Antwort.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Weitere Info zum Thema: mein Arbeitgeber wird die Pfändung mit Verweis auf die Restschuldbefreiung zurückweisen. Allerdings befürchte ich, wird der Gläubiger dann bald meine Bank kontaktieren. Die machen dann ja erstmal das Konto dicht.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Den Gläubiger auf das Feststellungsverfahren hinweisen möchte ich aber auch nicht. Denn meines Wissens verfällt diese Möglichkeit 1 Jahr nach der Restschuldbefreiung.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ist Ihr Anliegen noch aktuell?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ja, das ist es.

da Ihnen die Restschulbefreiung erteilt wurde, ist die nun geltend gemachte Forderung auch nicht mehr einbringlich. Da Ihnen die Restschuldbefreiung nicht verwehrt wurde, kann Ihnen die Verurteilung nun jetzt nicht zum Nachteil reichen.

Sofern der Gläubiger hier in das Bankkonto vollstreckt, droht in der Tat eine Sperrung. Allerdings können Sie gegen diese Maßnahme der Zwangsvollstreckung Rechtsmittel einlegen, da Sie eine Restschuldbefreiung haben.

Sie müssen den Gläibiger nicht auf § 302 InsO verweisen, selbst wenn dieser Fall aller Voraussicht nach auf Sie zutrifft.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das Urteil des BGH, Beschluss vom 3. 4. 2014 – IX ZB 93/13, kommt hier nicht zum Tragen?
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Denn das ist meine Befürchtung: aufgrund dieses Urteils fürchte ich, hat der Gläubiger den Auszug aus der Insolvenztabelle erhalten, die eine valide Basis für eine Pfändung ist. Vielmehr liegt es gemäß dieses Beschlusses bei mir, eine negative Feststellungsklage zu treiben.

doch, solange auch in Ihrem Falle nicht geklärt wurde, ob die Forderung eine Forderung des § 302 InsO ist, streitet dieses Urteil auch für Sie.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Allerdings habe ich gelesen, dass bei einem Auszug aus der Insolvenztabelle das Gericht auch den Schuldner informiert. Das hat nicht stattgefunden.

allerdings, der BGH sagt es ja, den Tabellenauszug gibt es dennoch.

genau, Sie werden informiert.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Interessant, dass trotz dieses Urteils die Meinungen auseinandergehen. Ein Kollege (anderes Portal) hat genau Gegenteiliges ausgesagt. Da ich nur dem Grund widersprochen habe, aber nicht der Forderung selbst, ist der Auszug zu erstellen und ich muss klagen.Allerdings liegt mir keine Auszugsmitteilung vor. Insofern gehe ich davon aus, dass der Gläubiger davon ausgeht, der 302 greift automatisch und er pfändet einfach mit dem vorher vorhandenen Titel.

ich bin mir sicher, dass die Aussage des Kollegen und meine im Grunde deckungsgleich sind. Das Urteil betrifft Ihren Fall, der Widerspruch an sich hindert aber nicht an der Herausgabe eines Tabellenauszuges, dies legt der BGH klar fest.

Hier müssen Sie also in der Tat mit einer weiteren Vollstreckung rechnen.

Bitte bewerten Sie mich noch, damit ich etwas für die Beratung verdienen kann.

LawAlexander und 3 weitere Experten für Insolvenzrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Für mich allerdings hört sich dieser Passus des BGH eher danach an, als ob im Zweifel der Ball doch bei mir liegt

hier wäre nicht nur dem Rechtsgrund an sich zu widersprechen gewesen, richtig.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
naja... die Forderung an sich hat Ihren Grund, somit ließ sich nicht wirklich dagegen widersprechen. Lediglich das Zutreffen von §302 war zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben.... Zu Ihrer Info: Es geht hier um eine gesamtschuldnerische Haftung für einen Betrugsfall (ich war eigentlich unwissende Randperson). Für eine Ausnahme von der Insolvenz wäre noch zu klären, was denn eigentlich noch offen steht. Auch hat sich ein Teil der Summe wieder "erledigt": 3/4 des Gesamt-Betrages wurde schon "gefunden". Ebenso wurde im Urteil zur Strafsache die Höhe des Vorsatzes nicht klar formuliert. Hintergrund: Vorsatz liegt eigentlich per Definition nur für einen Bruchteil der Summe vor. Das "musste" der Richter aber "ignorieren", da er mit sonst hätte straffrei ausgehen lassen müssen. Sehr verdrehter Fall...Alle Faktoren von oben gegeben, müsste eigentlich erstmal in einem Verfahren die tatsächliche Höhe festgestellt werden.

da haben Sie Recht.