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recht_so, Sonstiges
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 31136
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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recht_so ist jetzt online.

Hallo, die Krankenkasse Knappschaft hat über meine Firma

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, die Krankenkasse Knappschaft hat über meine Firma einen Insolvenzantrag gestellt. Es sind ca 1200 EUR offen (monatlich ca 81,60 für ein Minijob über etwas über ein Jahr). Das Amtsgericht möchte jetzt umfangreiche Informationen wegen des Antrages auf Insolvenzverfahren über meine Firma.
Genügt es, wenn ich sofort die offenen Beträge bezahle und dem Gericht nachweise zur Abwendung des Insolvenzantrages oder muss die Krankenkasse nach Zahlung trotzdem noch den Antrag zurückziehen oder muss ich die gesamten Fragen des Gerichtes beantworten, was viel Zeit kosten würde und innerhalb der angesetzten 10 Tages Frist kaum zu schaffen ist ?
Mir ist diese Thematik völlig neu. Es gab bisher in der Geschichte der Firma noch keinen Insolvenzantrag.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Wenn Sie die rückständigen Beträge zum Ausgleich bringen, so wird die KK Ihren Insolvenzantrag auch zurücknehmen, denn für diesen besteht sodann kein Anlass mehr.

 

Anwaltlich ist Ihnen daher anzuraten, der KK die Zahlung der rückständigen Beträge umgehend in Nachweis zu bringen.

 

Diese wird Ihren Antrag bei dem Insolvenzgericht dann auch zurücknehmen, denn die Rücknahme des Antrags seitens der KK ist zwingend.

Wenn Sie keine Nachfragen haben ("Dem Experten antworten"), dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt


Sind denn noch Fragen offen geblieben? Gibt es (technische) Probleme bei der Abgabe der Bewertung?

 

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Vielen Dank. Ich habe eine kurze Nachfrage:
Echtzeitüberweisung führe ich jetzt durch, Montag Telefonat mit der Krankenkasse.
Die Krankenkasse muesste den Antrag schnell zurücknehmen, sonst passiert ja folgendes:
Wenn ich nicht innerhalb 10 Tage dem Gericht antworte, soll ich vorgeführt werden.
Kann ich noch etwas machen, um die persoenliche Vorführung oder das schriftliche Ausfüllen
der Unterlagen an das Gericht zu vermeiden ?
Beispielsweise auch dem Gericht die Zahlung nachweisen ?
Oder reicht der übrige Zeitraum von 1 Woche für die Kasse das Gericht zu informieren normalerweise aus und ich muss abwarten ?


Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

 

Ja, so sollten Sie auch vorgehen: Nehmen Sie gleich Montag früh mit der KK Verbindung auf, und übermitteln Sie dieser einen Screenshot der Überweisung.

 

Die KK wird den Antrag dann zurücknehmen.

 

Parallel hierzu können Sie auch dem Gericht die veranlasste Zahlung in Nachweis bringen.

 

Sie haben dann nichts weiter zu befürchten.

Wenn Sie keine Nachfragen haben ("Dem Experten antworten"), dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Beratung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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