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RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 1087
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
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Guten Tag, Folgende Situation: Partnerin ist in der

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,Folgende Situation:Partnerin ist in der Insolvenz und auch Berufstätig. der Partner ist nicht in der Insolenz aber auch Berufstätig.Beide möchten nun Heiraten. Ist das möglich ? Natürlich muss der Insolvenzverwalter eine Info bekommen. Hat es Nachteile für die Partnerin die Heirat ? Zu dem das Pärchen nun auch ein Kind bekommen werden ?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Anfrage:

Selbst wenn der zukünftige Ehegatte auch berufstätig ist, dann muss er sich keine Gedanken darüber machen, ob sein Einkommen zur Schuldentilgung herangezogen werden wird.

Beide können heiraten, das ist möglich und auch nicht schädlich für einen der beiden. Weil der Ehegatte berufstätig ist, wird er bei der Berechnung nach § 850c ZPO für den Pfändungsabzug nicht berücksichtigt werden.

Auch für die Partnerin bestehen keine Nachteile, sie muss sich hier nichts anrechnen lassen, weil sie verheiratet ist und einen Ehemann hat, der auch noch für sie sorgt.

Wenn das Pärchen ein Kind bekommt gilt folgendes:
Die Erwerbsobliegenheit für die Insolvenz und das Restschuldbefreiungsverfahren gilt nur, soweit die Erwerbstätigkeit tatsächlich zumutbar ist. Von daher kann die Mutter trotz der Insolvenz unbeschwert in die Elternzeit gehen. Wenn das Kind auf der Welt ist, wird es als unterhaltsberechtigtes Kind bei der Berechnung des Abzuges nach § 850c ZPO berücksichtigt. Das bedeutet, dass der Mutter dann mehr von ihrem Nettoeinkommen verbleibt, bis die Pfändungsgrenze erreicht wird. Das Kindergeld darf sowieso nicht abgezogen oder in die Berechnung eingestellt werden.
Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

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