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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 805
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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RHGAnwalt ist jetzt online.

Guten Tag, ich bin letztes Jahr in die Insolvenz gegangen.

Kundenfrage

Guten Tag,
ich bin letztes Jahr in die Insolvenz gegangen. Wohne noch im Haus was Zwangsversteigert werden soll zusammen mit meiner Freundin. Also das Haus nicht die Freundin soll Versteigert werden^^
Nun kam heute eine Brief vom Insolvenzverwalter das meine Freundin 350 € Miete zahlen soll.
Ich selber habe nur ein Einkommen von 450 € und so denke ich will man an meine Freundin ran. Die "Miete" soll wohl auch Rückwirkend ab Januar gezahlt werden.
Nun meine Fragen:
Rückwirkend Miete zahlen an jemanden der im Haus wohnt möglich? Hätte Sie gewusst das Sie Miete zahlen muss könnte Sie ja auch ausziehen ob Sinnvoll oder nicht aber Sie hätte ne Wahl gehabt dann.
Dann generell darf er denn an meine Freundin bzw. Menschen die in der Immobilie leben ran und Miete verlangen?
Im Notfall könnte Sie ja zur Mutter "ziehen" und eben paar klamotten bei mir lassen dann wohnt Sie eben nicht mehr bei mir inkl. der Ummeldung.
Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

Gerne beantworte ich Ihre Anfrage:

Der Insolvenzverwalter darf von Ihrer Freundin eine Nutzungsentschädigung fordern - und das auch rückwirkend. Das ist nicht genau das selbe wie eine Miete aber er darf das, weil Ihnen verboten ist, über Ihr Vermögen zu verfügen - damit dürfen Sie auch niemanden umsonst bei sich wohnen lassen

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt