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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 17237
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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raschwerin ist jetzt online.

Beim Abschluß eines Mietvertrages wurden mir falsche

Diese Antwort wurde bewertet:

Beim Abschluß eines Mietvertrages wurden mir falsche Dokumente vorgelegt - Betrug oder zumindest Täuschung also, was die Höhe des Einkommens anbelangt. Das ist mehr als 5 Jahre her. Erst vor 3 Jahren erfuhr ich durch den Versuch einer Kontopfändung über die Bank, daß das Gehaltskonto, welches auf dem Einkommensnachweis angegeben war, gar nicht meinem Mieter gehört. Er hat über einen längeren Zeitraum keine Miete bezahlt, ich besitze Titel und er hat nun Privatinsolvenz angemeldet, zudem wurde wurde ihm "Restschuldbefreiung" zugestanden.Kann ich nun durch ein Strafanzeige - oder eine andere Aktion (welche ???) nun noch erreichen, daß wenigstens die Restschuldbefreiung revidiert wird, da er mich getäuscht hat ??

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Besteht denn der Mietvertrag noch und zahlt der Mieter seine Miete pünktlich?

Man muss überlegen, wenn er sonst ein guter Mieter ist, bringt es nichts, ihn jetzt noch damit zu belasten.

Nicht, dass er am Ende die Miete nicht mehr zahlen kann / will.

Man könnte ihn aber anzeigen wegen Betrug und dies auch dem Insolvenzverwalter melden.

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Nein der Mieter ist längst weg, er hat keine einzige Miete bezahlt. Die MV ist beendet.
Wenn ich ihn jetzt anzeige welche Verjährungsfrist würde denn dabei wirken ?
Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Mir ist der Tatbestand seit Juli 2014 bekannt, da habe ich erstmals Verdacht geschöpft, daß er mich getäuscht hat, ist es verjährt oder nicht ? Der offensichtliche Betrug fand 2012 statt, da hat er falsche Dokumente vorgelegt und sich damit bei mir als Mieter eingeschlichen. Erst 2014 als ich in sein Konto vollstrecken wollte, hat mir die Bank mitgeteilt, dass es sich NICHT um sein Konto handelt

Bei Betrug sind es 5 Jahre Verjährung.

Daher wird eine Anzeige keinen Sinn mehr machen.

Aber man kann es dem Insolvenzverwalter melden.

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
5 Jahre ab Betrug oder ab Verdacht darauf ?
2012 oder 2014 ? Das ist hier die große Frage

Ab Kenntnis, sodass man durchaus noch Anzeige erstatten kann.

Dabei wird aber nicht viel rumkommen, wichtiger ist die Meldung an den Gerichtsvollzieher.

raschwerin und 3 weitere Experten für Insolvenzrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.