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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Insolvenzrecht
Zufriedene Kunden: 785
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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Ich bin seit 09/2017 in Privatinsolvenz. ich habe meiner

Kundenfrage

ich bin seit 09/2017 in Privatinsolvenz. ich habe meiner Tochter in 06/2014 (also weniger als 4 Jahre) mein EFH als Voraberbe überschrieben. Den Wert haben wir mit 300 T€ angesetzt zum Übergabezeitpunkt war es noch mit etwa 135 T€ belastet. Der Insolvenzverwalter will nun nach § 134 Ins O 165 T€. Wenn die Forderung nicht ganz oder teilweise abwendbar ist, hätte meine Tochter anstatt zu erben irgendwann eine Immobilie für 300 T€ zuzüglich Zinslast erworben. Gibt es eine eine Lösung zu Gunsten meiner Tochter ?

Mit freundlichen Grüßen ***

Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Insolvenzrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

hat Ihre Tochter an Sie etwas zahlen müssen oder ist die Überschreibung unentgeltlich erfolgt ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrte Frau RA Grass,nein die Überschreibung erfolgte ohne finanzielle Gegenleistung aber meine Tochter hat den Restkredit auf sich übertragen lassen. ( lässt sich das eventuell als Gegenleistung interpretieren? ) Vieleicht wäre es möglich, Sie dazu telefonisch zu konsultieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Blocksdorf
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

erreicht der übernommene Restkredit von der Summe her den Wert der Immobilie ?

Wenn Sie telefonieren möchte, wäre es erforderlich einen entsprechenden Premiumservice zu buchen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrte Frau Ra Grass,
bei allem Respekt, erlaube ich mir folgende kritische Anmerkung. Ich habe mich ursprünglich mit einer klaren Fragestellung an Ihr Portal gewendet( Aufwand vorab 59,00 € ), Ihre Reaktion erfolgte in einer kurz formulierten Gegenfrage und dem Hinweis alternativ ein Telefonat ( Wert 52 € ) führen zu können.
Ich habe Ihre Frage, welche sich aus meiner Sicht garnichtmehr ergeben sollte also gern beantwortet und eine weiter Frge meinerseits gestellt.
Ihre Reaktion erspare ich mir zu kommentieren.
Ich fasse also gern mein Kernproblem wie folgt zusammen:
Meine Tochter hat die Immobilie in 7/2014 ohne eine Zahlung an mich, übernommen. Zu Ihren Lasten gingen Notargebühr
nebst üblicher Steuerbelastungen, weiter hin hat sie den Kredit welcher zum Zeitpunkt der Übernahme bei ca. 135 T€ valutierte
Wert der Immobilie ist im Notarvertrag mit 300 T€ angesetzt. Der Insolvenzverwalter erkennt also eine Differenz von 165T€
die er nun von meiner Tochter unter Hinweis auf §134 Ins O einfordert. Die aktuelle Zwischenbilanz wäre wie folgt:
Übernahme ohne finanzielle Gegenleistung an mich 0,00 €
Übernahme des Kredites zuzügl. Steuern, Kreditzins und Notargebühr ca. 150,00 T€
Ausgleich der Forderung des Insolvenzverwalters nur ralisierbar durch
erneute Kreditaufnahme, günstig geschätzte Belastung netto 165,00 T€
zuzüglich anfallender Kreditzinsen und anfallender Gebühren ca. 40,00 T€
Gesamtsumme 355,00 T€
Meine Erwartung an Sie ist nun, vertrauend auf Ihr Fachwissen,
und der Bewertung aktueller richterlicher Entscheidungen, einen
Ansatz für strategisch zielführender Argumente im Sinne der Interessenlage
meiner Tochter.
Mich als juristisch nicht sachkundig beschäftigt besonders die Frage, da für mich
wegen der Übernahme des Kredites ein geldwerter Vorteil entsteht, sollte das doch
einer Kaufpreiszahlung ahnlich betrachtet werden können.
Ich verbleibe in Erwartung Ihrer Hinweise und Ratschläge.Mit freundlichen GrüßenRalf Blocksdorf
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedaure Ihren Unmut und gebe die Frage gerne für meine Kollegen frei. Alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller, l

Gerne versuchte ich mich mit dieser Frage, Ihnen die Rechtslage näher zu bringen.

Die Grundannahme kann nicht sein, dass die Tochter im Erbfälle eine im Idealfall lastenfreie Immobilie - oder eine mit entsprechender Belastung - erhalten hätte.

Tatsächlich ist die Übertragung in Höhe der EUR 165.000 rechtsfehlerfrei anfechtbar.

Die Sache muss von der Seite betrachtet werden: Hätte die Immoblile im Zeitpunkt des Insolvemzereignisses noch in Ihrem Eigentum gestanden, wäre sie auch zur Masse gezogen und verwertet worden. Dann hätte im Erbfall die Tochter auch nicht mehr, vermutlich sogar weniger erhalten. Hinzu kommt, dass die Preissteigerungem am Immobilienmarkt nicht eingepreist worden sind.

Die ideale Lösung für die Tochter kann daher nur in der weiteren Finanzierung des Restes, der eingefordert wird, gesehen werden. Dass Sie damit letztlich Ihre Schulden bezahlt, ist zwar nicht schön, rettet aber unterm Strich die Immobilie.

Die von Ihnen oben vorgenommene Berechnung muss um Kosten und Zinsen bereinigt werden, weil die ersten im Übertragungsfall ohnehin angefallen sind und bei erneuter Finamzietung des Restes dies der Preis für den Erhalt ist - alternativ könnte sie auch um nunmehr 350.000,00 (wegen der gestiegenen Preise mindestens!) verkaufen - was aber wirtschaftlich nicht rentabel wäre.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt