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Dr. Schoen
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Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 210
Erfahrung:  Expert
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Mein Rüde Dimas / Barsoi wurde vor ca. 6 Wochen von einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Rüde Dimas / Barsoi wurde vor ca. 6 Wochen von einem Schäferhund angegriffen. Dimas ist 7 Monate jung. Jetzt hat er vor jeden Hund Angst den er nicht kennt. Was kann ich tun
Fachassistent(in): Nennen Sie mir bitte Alter, Geschlecht und Rasse Ihres Haustiers.
Fragesteller(in): LG Andrea
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Hundetrainer wissen sollte?
Fragesteller(in): Rüde Barsoi/ 7 Monate jung. Wurde vor 6 Wochen von einem Schäferhund angegriffen. Jetzt hat er Angst vor allen Hunden die er nicht kennt
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Er ist sehr unsicher & ängstlich
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Er wurde nicht gebissen, ich war bei der Physiotherapie, Blockaden wurden wieder eingerengt.
Guten Tag, lieber Fragesteller, mein Name ist Schoen, gerne helfe ich Ihnen.
Okay, also das ist natürlich eine schwierige Situation, da er ja eine schlechte und schmerzhafte Erfahrung gemacht hat. Man spricht daher von einem Trauma. Um dieses aufzulösen wird es etwas Zeit, Übung und viel Geduld brauchen. In dem Alter von ca 6-14 Monaten gehen junghunde durch eine besondere hormonelle Phase und Ereignisse in diese Zeitraum können besonders große Auswirkungen haben. Ich würde ihnen daher raten, einen Hundetrainern in ihrer Nähe zu suchen und in gezielte Einzeltrainings mit ihren Hund an der Angst (Trauma ) zu arbeiten.
In jedem Fall können Sie mit folgenden Punkten arbeiten. Nach einer Traumatischen Erfahrung sollte diese mit etwas positiven besetzt werden.
Dies können Sie zum Beispiel erreichen in dem sie ihn in dem Moment loben und ein Leckerli geben. Der Zeitpunkt ist hier sehr wichtig und sie können zum Beispiel auch Klickertraining einsetzen.
Zunächst sollten sie ihm bei jeder Hundebegegnung ganz viel Sicherheit geben. Sie vermitteln die Sicherheit und übernehmen die Führung. Dabei ist es im ersten Schritt wichtig, dass sie genau beobachten, in welchen Moment Unsicherheit bei ihrem Hund auftritt. Dies bedeutet das sie die Toleranzschwelle finden . Dies kann bei Angst vor anderen Hunden besonders die Entfernung sein. In dem Moment wo ihr Hund den Schwanz einzieht, sich hinter ihnen verstecken möchte oder Zittert ect. Sollten sie sich nicht weiter nähern sondern erstmal mit ihm in dieser Distanz bleiben. Wieder Verbindung zum Hund aufbauen. Sie können mit ihm spielen oder auch kleine Übungen machen. Sobald er sich wieder normal und sicher verhält können Sie die Distanz verkleinern.
Die positive Besetzung können sie üben, in dem sie ihn Loben und ein Leckerli geben, sobald sie einen fremden Hund sehen. Anschließend sobald sie an ihn vorbei gehen. Beim vorbei gehen ist es wichtig, dass sie den Hund an der abgewandten Seite führen im maximale Sicherheit vermitteln und sie sollten ihn auch tatsächlich vor unsicheren Kontakten schützen. Viele kleine gute Erfahrungen, von ungefährlichen Hundebegegnungen sind sehr wichtig, und schlechte Erfahrungen sollten vermieden werden. Es kann auch sehr sehr hilfreich sein, wenn sie einen älteren Hund zur Begleitung mitnehmen (von Freunden). Dieser kann ihrem Hund das gelassene vorbeigehen und Treffen mit Fremden Hunden zeigen und vermittelt ihm außerdem Sicherheit.
Kontakt zu anderen Hunden braucht er natürlich weiterhin, aber bis er wieder mehr Sicherheit gewonnen hat, sollte dies nur mit ausgewählten und für ihn bekannten und vertrauten Hunden sein unter ruhigen und sicheren Bedingungen.
Je nach dem wie weit sie im Training mit ihm sind, ist nun ein ganz wichtiger Zeitpunkt Kontakt Aufnahme mit ihrem Hund zu Üben. Hier für gibt es schöne Übungen die sie zu Hause durchführen können um zum Beispiel den Blickkontakt mit ihrem Hund zu Üben. Für solche Trainings ( Kontakt aufbauen und Bindung stärken) gibt es viele kleine Anleitungen im Netz und in Hunderatgebern. Diese Methoden können sie dann auch unterwegs anwenden und es wird es ihnen einfacher machen, den Kontakt zu ihrem Hund in stressigen Situationen zu halten und ihn so Sicherheit zu geben.
Das wichtigste ist, dass sie die Sache mit Zeit und Geduld und Ruhe angehen. Und wie gesagt, in ganz kleinen Schritten. Wenn es jetzt schon beim ersten Sichtkontakt für ihn stressig ist, wird es bald schon das aneinander vorbei laufen sein usw. Ganz wichtig ist aber, dass sie ihn nicht drängen, wenn er ihnen Anzeichen von Angst zeigt und der Gehweg zum Beispiel sehr eng ist, ist es besser sie Wechsel die Seite, warten oder gehen ein Stück zur Seite um möglichst in seinem “Komfortbereich “ zu bleiben.
Dies sind sehr viele Informationen auf einmal und es gibt natürlich noch viele weitere Methoden. Deswegen ist mein wichtigster Rat, dass sie sich zusätzlich an einen Trainer vor Ort wenden. Wenn sie mir ihre PLZ mitteilen, schaue ich gerne nach Optionen in ihrer Nähe.
Beste Grüße vorab! Viel Geduld, Ruhe und natürlich Freude mit ihren Hund (beim Training und zuhause)!
Kann ich Ihnen ansonsten noch weiterhelfen oder haben Sie weitere Fragen? Schreiben Sie gerne noch mal hier im Chat.
Bitte beachten Sie, dass eine online Beratung nicht mit einem Training vor Ort gleichgesetzt werden kann.
Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ja ich habe schon eine Trainerin, wir arbeiten 1x Woche. Aber ich wollte einfach noch mal ggf. Nachfragen . Vielleicht bin ich echt ungeduldig .
Ich danke ***** *****ür die tollen Tipps und wünsche ein tolles Jahr 2023
Andrea & Dimas
Sehr gerne. Dann machen Sie ja schon alles richtig! Bitte denken Sie noch an die Bewertung für den Service (Sternenskala oben) Vielen Dank.
Dr. Schoen und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Und Geduld braucht ihr Hund jetzt ganz bestimmt und ihr Vertrauen, dass er das bewältigen wird ( zwar langsam, aber dafür nachhaltig!) Beste Grüße ***** ***** auch ein gutes 2023!