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MenschHund1
MenschHund1, Hundeverhaltensberater
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 42
Erfahrung:  seit 2008 eigene Hundeschule für artgerechte Hundeerziehung, Training und Therapie bei Verhaltensproblematiken
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MenschHund1 ist jetzt online.

Hallo, wir haben unsere Hündin Mitte Juli mit 16 Wochen aus

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wir haben unsere Hündin Mitte Juli mit 16 Wochen aus einer grossen Familie mit mehreren Hunden in Sachsen Anhalt geholt. Sie hat eigentlich von Anfang an Probleme mit meinem Mann und meinem 17Jährigen Sohn gehabt. Am Anfang dachten wir, es liegt daran, dass mein kleiner Sohn und ich sie abgeholt haben und die anderen erst später dazukamen und große Männer sind. Aber nach mittlerweile 2 Monaten bei uns ist sie immer noch sehr eingeschüchtert. Sie nimmt zwar gerne Leckerlis, aber haut sofort ab, wenn mein Mann sie dann runtergebückt streicheln will. Auch vor jungen Mädchen und Frauen gibt es Tage, wo sie zurückschreckt. Mit anderen Dingen wie zB. Staubsaugern oder lauten Geräuschen hat sie kein Problem. Und mit mir und dem Kleinen spielt, schmust und tobt sie ganz normal. Mit anderen Hunden ist es mal so mal so. Mein Mann und mein Sohn sind traurig und frustriert, dass sie so abgelehnt werden. Was können wir tun?
Fachassistent(in): Nennen Sie mir bitte Alter, Geschlecht und Rasse Ihres Haustiers.
Fragesteller(in): 6 Monate, weiblich, Mischling: Vater Australian Shepard, Mutter Terrier Pudel Mix. Laut Tierarzt gesund.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Hundetrainer wissen sollte?
Fragesteller(in): Nein

Hallo und guten Morgen,

vielen Dank, daß Sie Just Answer nutzen. Mein Name ist Monika Schnebelt, ich bin Hundeverhaltenstrainerin mit eigener Hundeschule und langjähriger Erfahrung.

Warum die Hündin gerade auf Ihren Sohn und Ihren Mann ängstlich reagiert, kann ich nur vermuten. Ebenso liegt es nahe, daß sie in den ersten 16 Wochen womöglich nicht mit weiteren Menschen sozialisiert wurde. Wenn dort sogar ungute Erfahrungen gemacht wurden, prägt dies durchs gesamte Leben.

Das bedeutet jedoch nicht, daß es keine Möglichkeit gibt, ein Vertrauen den neuen Menschen gegenüber aufzubauen.

Häufig wird die Kontaktaufnahme durch ungünstige Verhaltensweisen der Menschen erschwert. Die freundliche gemeinte Zuwendung und Ansprache wirkt auf den Hund mitunter bedrohlich. Das Locken mit Futter mit der Absicht, sie anfassen oder festhalten zu wollen, wird schnell mit Misstrauen quittiert.

Versuchen Sie die Menschen entsprechend anzuleiten, die Hündin nicht direkt und lange anzuschauen, sich ihr nicht frontal zu nähern oder gar zu bedrängen. Gerne kann man sich bspw. auf den Boden setzen, etwas für den Hund interessantes haben .....kleines Spielzeug oder auch etwas Futter. Dies sollte jedoch niemals als Lockmittel dienen, um sie in die Nähe zu bringen, um sie anzufassen!

Bis sie dem jeweiligen Menschen gegenüber Vertrauen aufbaut kann seine Zeit brauchen. Hier ist weniger Mehr.... und Distanz schafft Nähe.

Ihre kindliche Neugier und der eigentliche Wille Zuwendung und Kontakt zu ihren Menschen zu haben, wird sie dazu bringen, sich weiter zu öffnen.

Gerne können Sie mir hierzu nochmals Rückfragen stellen.

Bis dahin

Freundliche Grüße

Monika Schnebelt

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Gibt es Erfahrungswerte, wie lange es dauert, sich an jmd. zu gewöhnen bzw. kann es sein, dass es nie passiert? Kann man mit Therapie wie Bachblüten oder Reiki oder irgendetwas die Situation erleichtern?

Da sich die Hündin bei Ihnen und Ihrem kleinen Sohn nicht ängstlich zeigt und sich auch in anderen Alltagsbereichen situativ verhält, scheint es sich nicht um eine generell ängstliche, übersensible Hündin zu handeln.

Hunde beobachten uns Menschen und reagieren mitunter sehr stark auf Körpersprache. Wie geschildert, vermute ich, daß die sich bemühenden Menschen zu bedrängend für die Hündin wirken. Daher konnte sich bisher kein Vertrauensverhältnis aufbauen.

Wie schnell sie sich diesbezüglich verändert, hängt sehr stark von den jeweiligen Menschen ab. Etwas Geduld sollten alle jedoch mitbringen.

Das wird!

Bachblüten oder ähnliches können Sie selbstverständlich zur Unterstützung geben. Wie gesagt, es hängt jedoch überwiegend von den Verhaltensweisen der Menschen ab, wie schnell sie Vertrauen aufbauen kann.

Wenn Sie keine weiteren Rückfragen haben, bedanke ***** ***** für Ihre Bewertung!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, ein ganz sicher schönes gemeinsames Zusammenleben und verbleibe

mit herzlichen Grüßen

Monika Schnebelt

MenschHund1 und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Danke!