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Detlef Dittmann
Detlef Dittmann, Hundetrainer / Tierpsychologe / Verhaltenstherapeut
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 54
Erfahrung:  Expert
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Detlef Dittmann ist jetzt online.

Hallo, wir haben ein Problem mit unserem 3,5 Jahre alten

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wir haben ein Problem mit unserem 3,5 Jahre alten unkastrierten Rüden, Kleiner Münsterländer. Wir waren mit ihm natürlich im Welpenkurs, Sozianlisierung etc. Er pöbelt gern an der Leine bei Hundebegegnungen, zerrt sehr stark an der Leine, haben da schon 2 Hundetrainer verschlissen. Hätten gern Einzelstunden, bei unserer Derzeitigen Hundeschule ist da aber terminlich nichts zu machen, total überlaufen. Wir sitzen hier in 48249 Dülmen. Gestern hat er erstmals einen Nachbarn der auf uns zukam, ganz spontan gebissen. Da haben wir wirklich bedarf.
Fachassistent(in): Nennen Sie mir bitte Alter, Geschlecht und Rasse Ihres Haustiers.
Fragesteller(in): 3,5 Jahre alt, männlich, unkastriert, Kleiner Münsterländer
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Hundetrainer wissen sollte?
Fragesteller(in): Er wird nicht jagdlich geführt aber ausgelastet, physisch wie auch mental. Alleinbleiben kann er gar nicht, noch so eine Baustelle.

Sehr geehrter JustAnswer-Kunde,

Das in Anspruch nehmen von Welpentrainings ist meist der Garant für späteres Fehlverhalten wie Sie es beschreiben .

Ihr Hund hat während der Welpentrainings gelernt, dass jeder Artgenosse ein potentieller Spielpartner ist. Dieses Problem entsteht meist durch unkontrolliertes Spielen während solcher Veranstaltungen.

Hinzu kommt die mangelnde Frustrationstoleranz. Es wird häufig im kommerziellen Hundeschulen versäumt diese zu trainieren.

Das Beißen Ihres Nachbarn lässt zudem Rückschlüsse auf eine Schieflage im Zusammenleben zu. Aus der Ferne würde ich Ihnen folgende Tipps geben:

Verwalten Sie alles.

Packen Sie Spielsachen( auch Plüschtiere und Kauartikel) zuhause weg.

Ihr Hund sollte zuhause lediglich seinen Platz und einen Wassernspf zur freien Verfügung haben.

Ignorieren Sie Ihren Hund zuhause.

Machen Sie ihm eine Leine im Haus um und bringen Sie ihn immer wieder kommentarlos zurück auf seinen Platz, sobald er sich von diesem entfernt und nicht trinkt.

Ist er ruhig und freiwillig auf seinem Platz, rufen Sie ihn zu sich und beschäftigen Sie sich mit ihm. ( Streicheln, spielen, füttern)

Arbeiten Sie draußen mit ihm. ( Fährten )

Zum Fährten gibt es auf einschlägigen Videoplattformen viel Material und probieren Sie aus was Ihrem Hund am besten gefällt

Alternativ können Sie auch clickertraining machen. Auch zu diesem Thema finden Sie viel Videomaterial im Internet.

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Denken Sie wir kümmern uns zu sehr um ihn? Geben ihm zu viel Aufmerksamkeit? Er ist so kein bisschen aggressiv, kann es sein dass er unsicher ist und wirihm nicht die nötige Sicherheit vermitteln dass wir alles im Griff haben und er sich nicht kümmern muss?

Aus der Ferne würde ich darauf tippen.

Gerade Hunde gegenüber Familienmitgliedern unauffällig sind, aber Fremde nicht als willkommen empfinden neigen zu dieser Weltanschauung. Diese entsteht durch zu viel menschliche Liebe.

Beispielsweise wenn der Hund alles hat was er will oder es unmittelbar bekommt, wenn er zeigt was er will.

Das beinhaltet auch Aufmerksamkeit.

Sowas passiert außerdem wenn Ihr Hund Sie im Haus verfolgt oder so liegt, dass er Sie immer im Blick hat, unaufgefordert auf die Couch springt und für nichts arbeiten muss.

Detlef Dittmann und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antworten. Wir haben uns hier eine neue Hundetrainerin gesucht und werden wohl diverse Einzelstunden absolvieren