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Detlef Dittmann
Detlef Dittmann, Hundetrainer / Tierpsychologe / Verhaltenstherapeut
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 68
Erfahrung:  Expert
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Detlef Dittmann ist jetzt online.

Unser Hund zeigt ein aggressives Verhalten

Diese Antwort wurde bewertet:

Unser Hund zeigt ein aggressives Verhalten
Fachassistent(in): Nennen Sie mir bitte Alter, Geschlecht und Rasse Ihres Haustiers.
Fragesteller(in): 1 Jahr, weiblich, malteser
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Hundetrainer wissen sollte?
Fragesteller(in): nein
Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Unsere hündin sitzt den ganzen Tag auf der Fensterbank, sobald jemand am Fenster vorbei läuft fängt sie an zu bellen und ist nicht zu stoppen. Zudem zeigt sie ein aggressives Verhalten, Vorallem wenn sie ein Leckerli hat. Sie beißt richtig zu. Alleine zu Hause bleiben funktioniert auch nicht, sie bellt das ganze Haus zusammen

Sehr geehrter JustAnswer-Kunde.

Alle diese Verhaltensweisen beruhen auf der Annahme Sie könnten sich weder um dad Territorium, Beute ( herumliegende Spielsachen oder permanent verfügbares Futter) und um Ihre körperliche Unversehrtheit bzw die Ihres Hundes kümmern.

Das resultiert zumeist daraus, dass Sie dem Hund viel menschliche Liebe und Freiheiten zuteil werden lassen und somit viel Verantwortung auf den ( heranwachsenden ) Hund übertragen. Aufgaben die er eigentlich nicht übernehmen will, aber muss..weil Sie diese nicht übernehmen und es ja irgendjemand machen muss.

Das Bellen am Fenster ist selbstbelohnendes Verhalten.

Ihr Hund weiss ja nicht, dass der Mensch/Hund draußen eh vorbeigehen wollte. Ihr Hund bellt und ist der Annahme, dass der ungebetene Mensch oder Hund von ihm verbellt wurde. Dieser Erfolg bestätigt Ihren Hund in seiner Annahme.

Sollten Sie in solchen Momenten etwas sagen ( um zu versuchen Ihren Hund abzubrechen) und greifen nicht ( physisch ) ein, bestätigen Sie dieses Verhalten. Sie bellen quasi mit Ihrem Hund mit.

Da Sie generell in den Augen des Hundes nichts zu sagen haben, wird er Ihnen Beute ( Leckerchen oder Spielsachen) auch nicht freiwillig übergeben.

Es liegt nun an Ihnen Ihrem Hund durch das Verwalten von Ressourcen ( Futter, Raum, Spielsachen, Zuwendung ), sowie durch das Vorgeben von Weg/Geschwindigkeit und Art der Beschäftigung bei Spaziergängen, dass er sich an Ihnen orientieren muss und SIE dementdie Führung und das Sagen haben.

Dies tun Sie wie folgt:

Ihr Hund trägt ab heute im Haus eine kurze Leine und ein Halsband. Bei jedem Fehlverhalten intervenieren Sie kommentarlos in dem Sie die Leine in die Hand nehmen und ihn auf seinen Platz führen.

Packen Sie zuhause alle Spielsachen weg. Das beinhaltet auch alle Kauartikel, Plüschtiere usw. Es sollte bestenfalls lediglich ein Wassernapf zur freien Verfügung zugänglich sein.

Ignorieren Sie Ihren Hund. Sollte er aufdringlich sein/Sie verfolgen/unerlaubt auf das Fensterbrett oder auf die Couch springen, nehmen Sie die Leine kommentarlos in die Hand und bringen den Hund ebenfalls kommentarlos zurück auf seinen Platz

Stellen Sie bitte auf Handfütterung um.

Suchen Sie sich einen Hundetrainer der mit Ihnen in Einzelstunden eine ordentliche Leinenfühtigkeit erarbeitet.

Machen Sie vorerst nur Zerrspiele mit Ihrem Hund.

Alles Gute.

Detlef Dittmann und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.