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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 10354
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Liebe Frau, mein Hund ist mittlerweile fast 7 Monate alt und

Diese Antwort wurde bewertet:

Liebe Frau Wilson, mein Hund ist mittlerweile fast 7 Monate alt und ihm fällt das alleine bleiben sehr schwer. Im Auto alleine bleiben klappt es hervorragend. Dort legt er sich hin und schläft. In der Wohnung dreht er komplett durch und fängt sofort an zu bellen sobald ich die Wohnung verlasse. Ich habe mich zu dem Thema ausreichend belesen aber keine Maßnahme oder Training klappt. Haben sie noch eine Idee? Vielen Dank!
JA: Nennen Sie mir bitte Alter, Geschlecht und Rasse Ihres Haustiers.
Customer: 7 Monate, Rüde, Cockapoo
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Hundetrainer wissen sollte?
Customer: Nein

Hallo,

damit ich iHnen effektiv helfen kann, nennen Sie mir bitte die Maßnahmen, die Sie bisher versucht haben.

Zudem wäre wichtig zu wissen, wie er sich sonst verhält: ist er eher dominant oder unterwürfig, bestimmt er gerne was er möchte?

Wie klappt grundsätzlich die Erziehung/Grundgehorsam und Kommandos?

VG vorab

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Vielen Dank für ihre Rückmeldung. Folgende Maßnahmen wurden bereits ergriffen: In kurzen Sequenzen den Raum verlassen und wieder eintreten. Die Tür geschlossen und Hund für ein paar Minuten alleine gelassen. Also wohnungstraining ausreichend durchgeführt. Vor ca. 1 Monat hat das alleine bleiben auch schon wesentlich besser geklappt. Da konnte ich auch für 10 Minute die Wohnung verlassen. Habe das Gefühl, dass mir dem Eintritt der Pupertät das alleine sein schlechter geworden ist. Er ist ein eher ein unterwürfiger Hund. Ansonsten klappt die Erziehung super! Alle Grundkommandos sitzen und er ist sehr unkompliziert und lieb.

Hallo,

ja- es ist in der Pubertät oft so, dass schon gelerntes dann wieder wie vergessen erscheint. Ich würde genauso wieder weiter trainieren und nicht die Geduld verlieren. Da sich bei uns ja oft unbemerkt Fehler einschleichen, denke ich es wäre wichtig, vor Ort einen Trainer drauf schauen zu lassen.

Grundsätzlich denke ich, dass

in seinem Alter ist das Nicht-Allein-Bleiben meist eine Mischung ausTrennungsangst und Rangordnung ist - er ist unsicher hat aber auch Frust.

Sie müssen also zum Einen das Alleinbleiben weiter in kleinen Schritten üben,zum anderen auch die Rangordnung überprüfen und stabilisieren,damit er lernt, Sie immer als Boss anzuerkennen und sich Ihnen iMMER unterzuorden- also auch allein bleiben akzeptieren.

Eine schnelle Lösung gibt es leider nicht-je langsamer und konsequenter Sie vorgehen um so erfolgreicher werdenSie langfristig sein.

Hier noch einige Tipps zur
TRENNUNGSANGST

- immer nur einen müden Hundallein lassen
-niemals zurückkommen wenn der Hund noch
bellt-warten bis er leise ist, sonst ist es für ihn eine Verstärkungseines Verhaltens.


- Üben Sie in kleinenSchritten-anfangs Minuten- wenn Sie noch in der Wohnung sind- das erauf seinem Hundeplatz bleibt, wenn Sie es möchten.(notfallsvorübergehend anbinden). Geben Sie ihm dazu einen Kauknochen
undgeben Sie ihn wieder frei, solange er noch ruhig ist.
AlsBelohnung ein Superlecker und den Knochen wegpacken.
So lernter, ruhig auf seinem Platz zu bleiben und zu entspannen-erstmal inIhrer Gegenwart.
Klappt das, können Sie bei der nächstenÜbung kurz das Zimmer verlassen und sofort wiederzurückkommen, solange er noch ruhig auf seinem Platz liegt.
Sokönnen Sie langsam-über Wochen- die Zeitdauer Ihrer Abwesenheitausbauen.
Erst in ein anderes Zimmer gehen, dann auf den Flur,in den Keller etc.
Zusätzlich hilft folgende Übung:
-Weggehrituale üben ohne wirklich weg zu gehen: also Schlüssel,Tasche, Jacke
 nehmen als wolle man weggehen - und doch dableiben.
So werden diese Handlungen nicht zu einem Angstsignal derbevorstehenden
Trennung.


Leider gibt es keine schnelleLösung, je langsamer Sie
 vorgehen und je geringer anfangs dieZeit der Trennung ist, um so schneller
 haben sie langfristigErfolg.


Für die Übergangszeit würde ich raten den Hundeinen Hundesitter zu engagieren
 falls Sie Stunden weg müssen-oder eine Hundestagesstätte zu versuchen, viele
 Hunde gehen sehrgern dorthin.

Denn erst wenn Ihr Hund durch die Übungen eineStunde ruhig allein
bleibt (das kann Wochen dauern) können Sie ingrößeren Zeitabständen (wieder nur langsamsteigern)
wegbleiben.
In vielen Fällen ist es sinnvoll, denHund an eine große Hundebox über Futter zu gewöhnen. Die meistenHunde sehen darin schnell "ihre" Höhle und gehen gernhinein- und bleiben dann-natürlich sollten Sie müde sein- auchruhiger in der Box als in der ganzen Wohnung und außerdem kann er so nichts kaputt machen.

Bis er sich an die Boxals Entspannungsort gewöhnt hat (bitte NUR darin füttern) wirdallerdings auch wieder 1- 3Wochen dauern. Die Box muss so groß sein,dass er darin stehen und sich umdrehen kann.
Bleibt er einigeWochen ruhig in der Box, können Sie auch wieder anfangen die Türaufzulassen wenn Sie ihn allein lassen.
In jedem Fall wäre eswichtig, ihm nicht die ganze Wohnung zu überlassen, wenn Sie weggehen: je mehr er rumlaufen kann, umso erregter wirder.
Unterstützend helfen Bachblüten Rescuetropfen: 5maltäglich 4 Stück - oder immer 1/2 Stunde vor dem Alleinlassen.

Viel Erfolg!

Dr.M.Wörner-Lange TÄ u Verhaltenstherpie

Gern beantworte ich weitere Fragen.

Über eine positive Bewertung (3 -5 Bewertungssterne anclicken) würde ich mich freuen-nur dann kann ich von Just Answer als Experte bezahlt werden

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Vielen Dank. Sollen die Autosequenzen häufiger stattfinden oder lernt er hierbei nur kontextbezogen?

Er lernt kontextbezogen, deshalb würde ich die Hauptübungen im Haus machen, im Auto klappt es ja auch.

Viel ERfolg!

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.