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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 9618
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hallo, ich habe einen gut 10 Monate alten Parson Russel

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich habe einen gut 10 Monate alten Parson Russel Terrier Rüden, Dieser wurde vor gut einer Woche auch kastriert. Seit ca. 4 Wochen zeigt er ab und an gegenüber anderen Hunden agressives Verhalten (knurren und bellen, zieht auch die Lefzen hoch). Als Beispiel, wir sitzen in einem Straßencafe und ein Hund geht an unserem Tisch vorbei. Oder mein Mann wartet mit ihm an der Leine vor einer Bäckerei auf mich, er sieht von Weitem einen Hund kommen, fängt an diesen zu fixieren und das gleiche Spiel beginnt von vorne. Das passiert manchmal tagelang nicht, aber dann an einem Tag gleich zwei bis drei mal. Gehen wir an der Leine an einem Hund vorbei ist er zwar interessiert lässt sich aber ablenken und geht ruhig mit mir weiter. Ich achte auch darauf dass an der Leine kein Hundekontakt passiert. Jedoch ist dies in einer Stadt wie München sehr schwer da das 80% der anderen Hundebesitzer total egal ist. Was mache ich falsch und wie kann ich gegen so ein Verhalten arbeiten. Vielen Dank
JA: Nennen Sie mir bitte Alter, Geschlecht und Rasse Ihres Haustiers.
Customer: Parson Russell Terrier, 10,5 Monate, Rüde seit 1 Woche kastriert
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Hundetrainer wissen sollte?
Customer: Ja, das hier:Hallo, ich habe einen gut 10 Monate alten Parson Russel Terrier Rüden, Dieser wurde vor gut einer Woche auch kastriert. Seit ca. 4 Wochen zeigt er ab und an gegenüber anderen Hunden agressives Verhalten (knurren und bellen, zieht auch die Lefzen hoch). Als Beispiel, wir sitzen in einem Straßencafe und ein Hund geht an unserem Tisch vorbei. Oder mein Mann wartet mit ihm an der Leine vor einer Bäckerei auf mich, er sieht von Weitem einen Hund kommen, fängt an diesen zu fixieren und das gleiche Spiel beginnt von vorne. Das passiert manchmal tagelang nicht, aber dann an einem Tag gleich zwei bis drei mal. Gehen wir an der Leine an einem Hund vorbei ist er zwar interessiert lässt sich aber ablenken und geht ruhig mit mir weiter. Ich achte auch darauf dass an der Leine kein Hundekontakt passiert. Jedoch ist dies in einer Stadt wie München sehr schwer da das 80% der anderen Hundebesitzer total egal ist. Was mache ich falsch und wie kann ich gegen so ein Verhalten arbeiten. Vielen Dank

Hallo,

Ihr Kleiner ist ja auhc gerade in der Pubertät probiert sich aus.- und versucht auch Dominaz zu zeigen. Das sollten Sie unbedingt unterbinden, damit er Sie überall als Chef akzeptiert, bevor er reagiert.

Trainieren Sie Situationen, in denenIhr HUnd üblicher
Weise Aggessionsverhalten zeigen könnte wie folgt:
Konzentrieren Sie ihn - solange er noch ruhig ist- über Spielzeug oder Lecker auf sich,
 anfangs auf eine SO große Entfernung, dass Ihr Hund noch keine Aggression zeigt.

So lernt er, andere Hunde (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (LEcker,Spielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich aggressiv zu reagieren -und istgleichzeitig abgelenkt.
Wichtig dabei ist anfangs eine grosse Entfernung, so dass 
er ruhig bleibt.

In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die
Entfernunglangsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung
im Kopf-was ihn bisher erregt hat-verschafft ihm jetzt in Ihrer
Gegenwart Entspannungund ein angenehmes Gefühl anstatt Aggression.
Diese "Umerziehung" Klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe undGeduld.
Hat er sich schon "Hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhebewähren,
Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.
Alternativ können Sie ihn in mir Ihrem Körper blockieren (vor ihn stellen)scharf NEIN sagen und warten bis er sich entspannt- dann Lob und weiter.

Oft hilft es sehr, wenn er sich seine Tagesration Trockenfutter für dieseÜbungen und andere Unterodnungsübungen auf dem Spaziergang erarbeiten muss.
Hunger ist ein guter Lehrmeister und es stärkt Ihre Chefposition.
Strafen sind kontraproduktiv (auch z.B. Wasser spritzen), führen aber oft zu falschen Verknüpfungen und machen dann die Aggression noch schlimmer.

Viel Erfolg!
Dr.M.Wörner-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen?

Ist alles geklärt, bitte 3-5 Bewertungssterne anclicken,

damit ich als Experte bezahlt werden kann.

Vielen Dank!

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.