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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 9777
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Wir haben vor uns einen Hund zuzulegen. Da der Urlaub für

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben vor uns einen Hund zuzulegen. Da der Urlaub für die Eingewöhnung bereits geplant ist für Mai, der kleine aber bereits auf der Welt ist, besteht nun die Überlegung ob es mit 4,5 Monaten bereits zu spät ist sich einen Hund zuzulegen und wenn dies ok ist, ob wir den Hund dann bereits mehrfach ausführen und auch bereits über die Wochenenden zu uns zu holen können. Wegen der Arbeit müssten wir den Hund dann jedoch abends und Sonntags immer wieder zu der Züchterin bringen.
Ist das in Ordnung für den Hund oder verwirrt ihn das zu sehr und ist davon eher abzuraten?

Hallo,

ich würde Ihnen unbedingt davon abraten, denn die wichtigste Phase der Sozialisation ist mit 16 Wochen abgeschlossen. Diese Zeit ist prägend für sein ganzes Leben, deshalb sollte eine Welpe zwischen der 8- max. 12 Woche in seinem neuen Zuhause einziehen. Ich würde als unbedingt raten, einen Welpen/Züchter auszusuchen, der 8-12 Wochen vor Ihrem Urlaubsbeginn geboren wurde- so haben Sie die besten Chancen für ein entspanntes, gemeinsamen Hundeleben.

Beste Grüße

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Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank für Ihre Antwort und den Rat, wir könnten den Hund bereits ab der 4. Woche besuchen und ab der 8.Woche fast täglich besuchen und ihn somit kennenlernen und auch schonmal sein neues Zuhause zeigen, sowie er sich an uns gewöhnen. Wäre hiervon dennoch abzuraten? Im Internet liest man viele gute Erfahrungen mit Hunden die bereits älter als 3 Monate waren als sie zu Ihren endgültigen Haltern gekommen sind, da diese wohl besser sozialisiert und auch die Beishemmung etc. Besser ausgeprägt sei. Zu letzt stellt sich noch die Frage ob es für den Hund verwirrend ist wenn er bereits sein neues Zuhause gesehen hat und dann aber dennoch wieder zu der Züchterin muss? Wie verhält es sich außerdem mit Übernachtungen bei uns wenn er zwei Tage später aber wieder zur Züchterin gehen würde? Vielen Dank ***** ***** für Ihre Antworten.

Ich halte es als tierärztliche Verhaltensmedizinerin für nicht gut, wenn ein so junger HUnd/Welpe zwei "ZuHause" hat für mehrere Wochen. Es wird ihn in dieser so wichtigen Sozialisationsphase eher verunsichern- denn er braucht ja ein kostantes, festes Rudel. Es ist ja auch überhaupt nicht damit zu vergleichen, dass ein älterer Hund über 3 Monate in sein festes, neues Zuhause wechselt- hier ist dann ja kein Wechsel zu dem alten, gewohnten ZuHause.

Wie gesagt, Ihnen und dem Hund zu Liebe würde ich davon abraten, es verunsichert den Kleinen nur und kann so zu einem Vertrauensverlust führen. Ich schätze das Risiko einer möglichen Problematik für alle als zu groß ein und würde davon abraten.

Beste Grüße

Dr. M.Wörner-Lange

Tierärztin u. Verhaltensmedizin www.problemtiere.de

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Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Vielen Dank für die Antwort. Und wenn wir den Hund bis zur endgültigen Übernahme bei der Züchterin und in seinem gewohnten Umfeld belassen und diesen nur gelegentlich besuchen, bis wir ihn im Mai dann zu uns holen können? Wie denken Sie darüber oder ist allgemein eine Übernahme nach den ersten 12 Lebenswochen Problematisch?

Nein, grundsätzlich nicht - es ist nur i.d.R. einfacher und schöner , wenn Sie ihn vor der 16ten Woche bekämen.

Ja, wenn Sie genau diesen Welpen haben wollen, würde ich raten, ihn oft zu besuchen und evtl schon mit ihm rausgehen und spielen, sodass er Sie kennt und positiv verknüpft hat. Dann ist der Wechsel mit 4,5 Monaten zu Ihnen sicherlich leichter und einfacher.

Beste GRüße

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Felix M.

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