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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 8077
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe folgendes Anliegen: Wir haben 3 Hunde.

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend, ich habe folgendes Anliegen: Wir haben 3 Hunde. Nachdem vor 10 Monaten unser Retriever gestorben war, haben wir- zu schnell- einen Retrieverwelpen als “Ersatz” gekauft, für uns und als Spielkamerad für die anderen Hunde. Nun ist der Hund 1 Jahr alt und es stellt sich heraus, dass die anderen Hunde ( einer wurde zwischenzeitlich auch sehr krank) nicht mit ihr spielen wollen, die Neue eher ablehnen und wir aufgrund eines ungeplanten Jobwechsels viel zu wenig Zeit haben, um sie auszulasten. Die Züchterin bietet an, den Hund zu einer ihr bekannten Familie mit kleinen Kindern zu geben, diese suchen einen ausgewachsenen Hund und haben viel Zeit. Meine Frage an Sie lautet: Ich tue mich mit der Entscheidung sehr schwer. Mir ist der Hund natürlich sehr ans Herz gewachsen, aber ich sehe andererseits, dass sie in einer Familie, in der sie alleine wäre, mehr Aufmerksamkeit bekäme. Ich kann aber gar nicht abschätzen, wie sie reagieren würde, wenn wir sie abgeben würden, würde sie endlos trauern und uns vermissen oder würde das vergehen? Was ist besser für sie, bei uns eher geduldet von den anderen und unterfordert aber nach wie vor bei uns oder bei den anderen, sicherlich beschäftigt, aber dafür Einzelhund? Ich weiss, ich hätte es vorher wissen müssen dass das alles wohl für alle zu viel wird, habe das aber in meiner Trauer um den alten Hund nicht gesehen. Können Sie mir hierzu einen objektiven Rat geben? Was ist besser für den Hund? Ich danke ***** ***** herzlich.

Guten Morgen,

Natürlich ist es sehr schwer einen HUnd abzugeben, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es in Ihrem Fall für alle das Beste wäre, da Sie eine liebe Familie gefunden haben. Ihr Retriever ist jetzt grad erst ein Jahr- und gerade bei einem jungen HUnd ist es so, dass er sich sehr schnell umgewöhnt, wenn die Lebensumstände sich für ihn und sein Alter verbessern, er also mehr Zeit mit seinem Menschenrudel verbringen kann, mehr ausgelastet ist und als Einzelhund keinen Stres hat. Zudem ist er in einem Alter, indem er psychisch ja noch nicht erwachsen ist- der Stress mit den anderen Hunden würde vermutlich in den nächsten Monaten eher noch zunehmen- und er kann sich zudem jetzt als Junghund auch noch besonders gut umgewöhnen.

Wichtig ist aber auch, dass die Familie mit den kleinen Kindern HUndeerfahrung hat und ihr HUnd kleine KInder kennt, da würde ich unbedingt raten, vorher einige Spaziergänge/Besuche zu machen und den HUnd dann auch mal ein oder mehrere Wochenenden dort lassen.

Klappt das gut, würde ich mich dazu entscheiden,ihn dort zu lassen- auch wenn es besonders für Sie sicherlich schwer wird - aber für den HUnd wäre es das Beste, wenn es in der neuen Familie gut klappt.

Beste Grüße und alles GUte

Dr.M.Wörner-Lange TÄ und Verhaltensberatung www.problemtiere.de

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