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Cityhunde
Cityhunde, Tierpsychologin
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 57
Erfahrung:  Tier-Ernährungsberaterin
96616290
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Cityhunde ist jetzt online.

Guten Tag mein Basenji, 11 Jahre alt, hat seit 10 Jahren

Kundenfrage

Guten Tag
mein Basenji, 11 Jahre alt, hat seit 10 Jahren starke Aggressionen beim Autofahren. Er kratzt an der Boxe (habe zwischenzeitlich eine grössere angeschafft, hat aber auch nichts genutzt), jammert und schreit. Nun wird das Schreien immer intensiver und lauter und lenkt mich sehr ab. Wir hatten auch schon einen Hundetrainer im Haus, der uns bei Autofahren begleitete, er hat mit einer Kette, die er an dem Hund befestigte, und jedesmal, wenn Decus kratzte oder schrie, zog er daran, was den Hund noch aggressiver machte. Er wollte ihn dann einen Tag "unter seine Fittiche" nehmen, was ich ablehnte, weil ich befürchtete, dass er ihn noch mehr verängstigte. Ich habe schon Isolierdecken gegen etwelche Elektroeinwirkungen angebracht, nützte auch nichts. ich versuchte es mit Ruhe, leisem Sprechen, lauten Befehlen, Wasser spritzen, alles umsonst. Auch auf dem Hintersitz angeschnallt mit einer Schutzdecke, bringt nichts. Ich bin sehr verzweifelt, möchte aber gerne grössere Spaziergänge mit ihm unternehmen und ihn auch feilaufen lassen. Sobald wir aus dem Auto steigen, ist er wie immer und wie wenn nichts gewesen wäre.
Ich komme gerne auch mit Decus bei Ihnen vorbei, wenn Sie eine Chance sehen. Vielen herzlichen Dank.
Susanna Witzig
Geeringstr. 52
8049 Zürich
044 341 30 11
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo Susanna,

Danke für Ihr Vertrauen, Ihre Offenheit und Ihre Bereitschaft, Ihrem Hund helfen zu wollen.

Ich werde versuchen, Ihnen aufzuzeigen, wie Sie weiter vorgehen sollten, damit Sie harmonisch und stressfrei miteinander Auto fahren können.

Sie können sich auch gerne direkt an mich wenden, unten über die Webseite, wenn Sie Fragen dazu haben.

Eine Ferndiagnose ist natürlich immer heikel. Darum gäbe es zunächst einige Fragen zu klären, die die Ursache des Problems aufdecken werden. Denn das ist ein emotionales Problem und sollte auch so angegangen werden. Mit Disziplin und Hundeschul-Übungen kommen Sie hier leider nicht weiter.

  1. Wie lasten Sie den Hund aus?
  2. Ist er trainiert, oder ausgebildet?
  3. Was darf der Hund, was darf er nicht?
  4. Verlangen Sie viel Disziplin (Sitz, Platz, Nein...) ?
  5. Welche Angst-Momente, oder andere "Nichtentspannte" Situationen hat er noch (Lärm, Besuch, schnelle Autos etc)?
  6. Ist er viel alleine, ohne Sie?
  7. Wie reagieren SIE selber, wenn der Hund nicht hört? Was tun SIE daraufhin?
  8. Welche gemeinsamen Aktivitäten haben Sie? (Ausser Spazieren gehen)

Bitte beantworten Sie jede Frage stichpunktartig, damit ich Ihnen gezielte Tippsgeben kann.

Viele Grüße

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Zu Beginnaber schon einmal ein Rat:
Unterlassen Sie bitte jegliche Erziehungsmassnahme, das macht es nur schlimmer! Sie brauchen zur Lösung das Vertrauen Ihres Hundes, das bekommen Sie nicht mit Bestrafung und Strenge.... Oder mögen SIE Menschen, von denen Sie diszipliniertwerden???

Ich freue mich auf Ihre Antworten

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
1. Täglicher Auslauf 2 x 1 - 1,5 Std. Am späten Abend kurz ums Haus
2. Nötige Hundekurse gemacht3. Er Darf Hund sein, ist wie Sie sehen elf jährig und verhält sich so, wie ich es erwarte4. Bei Bedarf ja
5. Keine Ängste wie Donner, Knaller, Lärm, nur das Rollen unter seinen Beinen (Autofahrt, Gegenstand, der verschoben wird, auf dem er sitzt6. Er ist nie allein, kann aber gut bis 4 Std. allein zu Hause oder auch an einem Ferienort bleiben. Aber immer bei uns.7. Ich warte, wie er kommt immer "verzögert" so wie wenn er es sich zuerst überlegen müsste. Rassentypisch.8. Keine
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo Susanna,

danke für die Antworten. Ich denke, Ihrem HUnd fehlen Strukturen und eine klare Führung. Ausserdem sollte die Gruppendynamik durch artgerechtes Spielen intensiviert werden.

Zum Auto:
Warten Sie mit dem Einsteigen, bis er GANZ entspannt ist! Also, sich evtl dovor hinlegt. Wenn er meckert und unruhig wird, disziplinieren Sie inh nur mit einem kurzen "Scht" und einem Antippen im Schulterbereich.
Vorher darf er nicht einsteigen.

Gruppendynamik:

Spielen Sie Zerrspiele im Gartenund auf dem Spaziergang!

Binden Sie ein Dummy oder einen Lappen an eine 2m lange Schnur. Lassen Sie den Hund das Dummy jagen.

Sobald er es erwischt "streiten" Sie um die Beute, sie zerren also beide daran. Wenn Ihr Hund gut festhält, lassen Sie los, damit er immer gewinnt.
Dann schieben Sie sofort weiches Futter (Fleisch, Käse ) ins Maul. Das ist wichtig, da das Schlucken den Hund beruhigt...
Und beginnen Sie von neuem... er muss das Dummy jagen...
Spielen Sie das 4-6 mal täglich für 10 Minuten.

Ausserdem, etablieren Sie IHRE Führung:

  • Reagieren Sie NICHT auf Aktionen des Hundes, egal was er macht (Ausser, er verursacht eine wirkliche Katastrophe).

  • Vermeiden Sie ALLE Kommandos (Sitz, Bleib, Aus, ...) und beginnen Sie in der Sprache des Hundes zu kommunizieren, nämlich wortlos!
    „Na, komm mit“ oder „Hier gibts Futter“ können Sie natürlich anwenden.


  • Vermeiden Sie Augenkontakt, Schimpfen und unnötiges Tätscheln.
  • Spielen Sie NUR draussen. Drinnen ist Ruhe und Entspannung angesagt.

Wenn Sie das beherzigen, sollten sich sehr bald Änderungen zeigen. Für mehr Details können Sie mich gerne über meine Homepage, unten, kontaktieren. Dann mußten wir direkt zusammenarbeiten. Ich hoffe, dass Ihnen diese Grundübungen weiterhelfen. Denn mehr ist hier im Rahmen nicht möglich

Viel Erfolg

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo Susanna,

ich gehe davon aus, dass Sie nun erst einmal alles ausprobieren und fleißig mit Ihrem Hund üben. Therapie-Übungen sind anders als Hundeschul-Übungen.

Der "Erfolg" hängt natürlich individuell davon ab, wie Sie die Sache umsetzen, und wie gut ihr Hund mitmacht, oder wie lange Sie praktizieren müssen. Das liegt nicht mehr in meiner Macht.

In der Zwischenzeit würde ich mich über ein Dankeschön, in Form einer positiven Bewertung mit 5 Sternen, sehr freuen. Es wäre eine kleine Anerkennung für meine Bemühungen und Tipps Ihnen zu helfen, damit ich meine Bezahlung bekomme.

Vielen Dank ***** ***** und alles Gute für Sie und Ihren Hund.

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ihre Antwort auf mein Problem Auto umfasst 4 Zeilen. Der Rest Ihrer Vorschläge betrifft die allgemeinen Erziehungsmethoden für einen Hund. Mein Hund ist 11! Jahre alt! Er hat viel Auslauf, Gruppendynamik und Struktur in seinem Leben. Lediglich das BEWEGEN UNTER SICH , wie Autofahren, Schieben eines Stuhl, worauf er sitzt, Busfahren, erträgt er nicht,
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 1 Monat.

Hallo Susanna,

Sie können bei emotionalen Blockaden nicht am Symptom arbeiten!
Sondern müssen Ihren Hund langsam in die positive Richtung lenken.

Dazu müssen Sie mit IHREM eigenen Verhalten beginnen. Sie müssen in den entsprechenden Momenten richtig reagieren, sodass sich Ihr Hund an IHNEN orientieren kann. Das ist jetzt absolut nicht der Fall.
Das Verhalten, wie in den 4 Zeilen beschrieben, sind der exakte Beginn.

Sie haben keine Gruppendynamik, wie Ihr Hund sie bräuchte, sondern sehen alles nur mit menschlichen Augen. (Siehe Punkt 8)
Ihr Hund sieht Sie und die Situationen aber ganz anders, nämlich aus der Sicht des Hundes, des Tieres.

Elf Jahre ist nicht alt. Jeder Hund ändert sein Verhalten SOFORT, sobald der Mensch richtig reagiert.

Ich sagte bereits eingangs, dass für dieses Verhalten eine Therapie erforderlich ist.
Meine Tipps hier sind ein wertvoller Anfang für Ihren Hund.

Aber es ist ok. Sie dürfen meine professionellen Ratschläge gerne gratis benutzen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sie haben völlig recht. Ixh versuche stets, mich in den Hund zu versetzen, deshalb habe ich auch diverse Methoden angewendet - wie beschrieben. Nun versuche ich, mich völlig zu entspannen, spreche nicht und warte, bis der Hund freiwillig ins Auto steigt. Wenn er wieder aussteigt, bleibe ich ruhig und unternehme nichts. Dann steigt er wieder von alleine ein. Dann belohne ich ihn. Er "verstand die Welt nicht mehr" und jammerte ganz leise. Dann fuhr ich los. Es hat ein klein wenig gebessert. Ich mache weiter so. Zuerst beruhige ich mich.
Vielen Dank.
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 1 Monat.

Freut mich Susanna.

Sie können auch den langen Weg gehen. Einsteigen, nichts tun, wieder aussteigen.
Einsteigen, Zeitung lesen, wieder aussteigen. usw.

Dann nach paar Tagen den Motor anmachen, nichts tun, wieder aussteigen.

Dann paar Meter fahren usw.

Ich freue mich über ein Dankeschön, in Form einer positiven Bewertung mit 5 Sternen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de