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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7757
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Wir haben seit ca. 4 Monaten einen Mischlingshund aus dem

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben seit ca. 4 Monaten einen Mischlingshund aus dem Tierschutz. Er kommt aus einer Tötungsstation auf Zypern.
Er ist ein sehr lieber und auch anhänglicher Hund. Aber er hat ein Problem mit anderen Hunden. Er zeigt ein grosses Angstverhalten, wenn wir mit ihm anderen Hunden begegnen. er fängt sofort an zu schreien und ist nur sehr schwer zu beruhigen. Es geling uns nicht, ihn durch Leckerchen oder Streicheleinheiten abzulenken. Er scheint ein grosses Trauma noch zu haben. Wir sind verzweifelt. Was können wir tun?

Hallo,

durch ein gezieltes Training kann er Lernen, dass SIE auch draußen die Verantwortung übernehmen und ihn schützen als Rudelchef- dann braucht er sich draußen nicht mehr aufzuregen.

Trainieren Sie Situationen, mit in denen Ihr HUnd üblicher
 Weise dieses Angstverhalten zeigen könnte wie folgt:
Konzentrieren Sie ihn - solange er noch ruhig ist- über Spielzeug oder Lecker auf sich,
 anfangs auf eine SO große Entfernung, dass Ihr Hund noch keine Angst zeigt.
 Auf eine sehr große Entfernung, diese muss anfangs evtl 5-10 Meter sein, wird er auch Futter nehmen.
So lernt er, andere Hunde (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (LEcker,Spielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich angstvoll zu reagieren -und ist gleichzeitig abgelenkt.
Wichtig dabei ist anfangs wirklich eine grosse Entfernung, so dass
er ruhig bleibt. Kommt eine Hund überraschend, ruhig bleiben, Blickkontakt vermeiden, umdrehen.

In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die 
Entfernunglangsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung 
im Kopf-was ihn bisher erregt hat-verschafft ihm jetzt in Ihrer
 Gegenwart Entspannungund ein angenehmes Gefühl - wichtig dabei ist wie gesagt, den direkten Blickkontakt zu unterbinden (z.B. durch weg gehen, hinter einen Baum,ein Auto, in einen Eingang: dann ansprechen und Futter anbieten, wenn er ruhig ist) denn fixieren schafft neue Ängste.
Diese "Umerziehung" Klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe und Geduld.
Hat er sich schon "Hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhe bewähren,
Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.

Oft hilft es sehr, wenn er sich seine Tagesration Trockenfutter für diese Übungen und andere Spiel/Unterodnungsübungen auf dem Spaziergang erarbeiten muss,
Futter direkt aus der stärkt Ihre Chefposition- umso mehr wird er Ihnen vertrauen.
Strafen/Schimpfe wären kontraproduktiv, führen aber oft zu falschen Verknüpfungen ebenso wie trösten oder gut zureden- einfach ruhig bleiben und reagieren wie oben beschrieben, gibt ihm die größte Sicherheit an Ihrer Seite.

Viel Erfolg!
Dr.M.Wörner-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie

www.problemtiere.de

Ich hoffe,ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button"dem Experten antworten" gerne weiterhin zur Verfügung.

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Bittebeachten Sie, dass eine Online-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch IhrenTierarzt ersetzen kann.

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