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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7769
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

ich habe ein 12 Wochen alten labrador bei mir aufgenommen

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe ein 12 Wochen alten labrador bei mir aufgenommen. Er ist nun seit einer Woche bei mir und er entwickelt sich eigentlich prächtig, nur das beißen und bellen nimmt immer mehr überhand, was mit spielen anfängt, endet in einer art kampf, da er sich immer weiter hochschaukelt, er wirkt so, als würde er es als spiel sehen, aber hat halt keine art von beißhemmung. Ich komme aus hamburg und habe ihn vor genau einer woche aus schwerin geholt. Die familie hatte ihn gekauft, da er für den sohn als therapiehund ausgebildet werden sollte, kurz nach dem kauf ist der plötzlixh verstorben und die alleinerziehende mutter konnte keine bindung zu ihm aufbauen und er musste verkauft werden, da die beerdigung zeitnah war, hab ich ihn halt am nächsten tag abgeholt. Sie hat mir versprochen das ich papiere und so am ende der woche kriege, aber die sind bisher nicht da und ich gehe auch davon aus das ich sie nie kriegen werde.. die hündin soll bei der geburt gestorben sein, er ist ein flaschenkind, er wirkt auch, als wär er ohne geschwister aufgewachsen, wie gesagt, er hat an sich ein tolles wesen, leent achnell, nur das gebelle und gebeiße krieg ich nciht aus ihm raus, bzw kontrolliert..

Hallo,

gerade Flaschenkinder machen leider häufiger Probleme, da sie ja von der Mutter nicht sozialisiert und erzogen werden konnten- besonders

schwerwiegend ist natürlich auch, dass er keine Geschwister hatte, mit denen er lernen konnte- gerade in den wichtige ersten Wochen. Dazu kommt vermutlich auch eine wenig konsequente Behandlung durch den Vorbesitzer.

Eine Beißhemmung ist nie angeboren, diese muss immer erlernt werden- aber in einem normalen Wurf wird ja durch Mutter und Geschwister schon viel erreicht.

Gehen Sie wie folgt vor um ihm die Beisshemmung beizubringen:

- Keine Zerrspiele und nichts , was ihn schnell hoch puscht.

-Ruhige Spiele wie Ball appotieren üben und Futter verstecken

- sobald er aufdreht, wird das Spiel sofort abgebrochen mit einem scharfen NEIN, der Hund ignoriert oder sogar kurz isoliert (anderer Raum)

-Sobald er sich beruhigt hat, neu starten.

- Immer nur kurze Spiele, Lob und Lecker für entspanntes Verhalten.

Grundsätzlich immer auch auf die Einhaltung der Rangordnung achten, das erleichtert das Lernen- hier dazu einige Regeln:

Hier einige allgemeineTipps zurRangordnung beim Hund:
"Nabel der Welt Training" (Das sind SIE):


-es gibt nichts mehr für umsonst (Spiel, Zuwendung, Futter,Anleinen,
Rausgehen) 

zuerst tut der Hund etwas für SIE: z.B. Sitz.


- SIE gehen immer zuerst, auch als erster durch Türen


- Spielzeug ist BEUTE und liegt nicht zur freien Verfügung rum.

-Sie beginnen und beenden jedes Spiel(wenn es am schönsten ist) und packen das
Spielzeug weg.

-

-jede Interaktion, die vom Hund ausgeht wird ignoriert(Kopf auflegen, Pföteln)
-zum Beispiel durch abwenden
-alles geht von Ihnen aus, sobald der Hund Ruhe 
gibt.

- Der Hund darf nichtseinfordern.
-

Futter am Besten nur noch aus einer Schale die SIE in der Hand halten undzwischendurch 
wegstellen-evtl die Tagesfutterration aus der Hand füttern alsBelohnung für gute Übungen.

-KEINE erhöhten Liegeplätze (Bett, Sofa)-zumindest aber darf er nur NACHAufforderung dorthin.


-viel Grunderziehungsübungen im Haus und draußen.
Ein fester Hundeplatz ist wichtig, auf dem er bleibt , wenn Sie es wollen-ambesten 
über Leckerlis antrainieren..
Viel Erfolg!

Dr.m.Wörner-Lange TÄ u. Verhaltenstherapie www.problemtiere.de

Ich hoffe,ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button"dem Experten antworten" gerne weiterhin zur Verfügung.

Falls keine Fragen mehr bestehen, würde ich michüber eine positive Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne)abgeben können, sehr freuen.

Bitte beachten Sie, dass eineOnline-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch Ihren Tierarzt ersetzen kann

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Moin,Das werde ich befolgen. Die frage die sich mir noch stellt ist:Wenn ich das spiel unterbreche gehe ich meist in die küche, weil ich hab ne offene Wohnung, da kann ich ihn nicht einfach so wegsperren. Ich hab ein kindergitter im durchgang zur küche angebracht und steig dann da immer rüber, das er nicht hinterher kann, dann legt er sich immer hin und wartet bis ich wieder komme, wenn ich nach 3-4 minuten wiederkomme (er hat ja die ganze zeit blickkontakt zu mir) denkt er entweder es gibt was zu fressen, dann ist alles gut und ein pasr minuten später fängt er wieder an zu spielen und zu beißen, dann geh ich immer wieder in die küche.. ist das in ordnung oder signalisiert das furcht vor ihm.. ich kann zwischen wohn und schlafzimmer (da ist son türrahmen ohne tür, auch ein kindergitter einspannen und ihn dann im schlafzimmer lassen, und ich setz mich auf die couch..
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Und was maccht man, wenn er aufmerksamkeit will und ich aufm bett liege und er dann in die matratze beißt und am spannbettlaken zieht, er hat auch ein hundebett, wo ich ne flauschdecke raufgelegt habe, da knabbert er auch immer gerne dran, ich versuch ihn dann mit spizelzeug abzulenken

Ich finde es ok mit dem Gittern, auch mit dem zum Schlafzimmer.

Besser ist natürlich grad in der Anfangsphase, wenn er sie nicht sieht.

In jedem Fall würde ich NIE sofort wieder mit einem Spiel beginnen, wenn Sie zu ihm zurück kommen, sondern ihn noch einige Minuten ignorieren. Fordert er dann Aufmerksamkeit ein, ihn auf seinen HUndeplatz schicken (gut wäre auch eine Hundebox).

Bleibt er ruhig, startet das nächste Spiel- wie gesagt, immer nur kurz und am besten von seinem Hundeplatz aus (ihn also vorher hinschicken)- so lernt er schnell hier auch zu warten als Grundkommando.

Beste Grüße

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Er besitzt eien faltbare hundebox, sie benutzt ich nachts um ihn stubenrein zu kriegen, das funktioniert soweit auch ganz gut, aber gestern habe ich 15min gebraucht, bis er ruhe gegeben hat, er beißt dann in das weiche gitter und winselt und bellt, aber ich lass ihn dann bellen und versuch ihn mit ruhigen bestimmten worten zu besänftigen, ich hab angst, das er ne mailsperre bekommt, wenn er sich immer wider mit seinen milchzähnen im gitter verfängt. Wenn er nicht müde ist oder auf 180 dann kann ich ihn nicht in die hundebox packen, weil dann nimmt er schlechte erfahrungen mit und nimmt die dann nichtmehr an, er ist heute sogar freiwillig mit seinem spielzeug für 5min da kurz reingelaufen

Wieder scharfes NEIN, Schimpfen und aussperren- und ich denke wirklich, eine Hundebox wäre hier ideal in der er dann Entspannen kann.

Denn er muss jetzt als Erstes lernen, Sie auch wirklich ernst zu nehmen - s. Rangordnungsregeln- dafür ist eine Box, in der er ja auch nichts kaputt machen kann, gut geeignet.

Damit er sie nicht als Strafplatz ansieht sondern als Rückzugsort (von Ihnen so bestimmt) in den ersten Tagen dort bei offener Tür füttern und zum Üben mit Kaustange arbeiten.

Bese Grüße

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-jede Interaktion, die vom Hund ausgehtwird ignoriert(Kopf auflegen, Pföteln)
-zum Beispiel durch abwenden
-alles geht von Ihnen aus, sobald der Hund Ruhe 
gibt. Der Hund darf nichtseinfordern.
-

Futter am Besten nur noch aus einer Schale die SIE in der Hand halten undzwischendurch 
wegstellen-evtl die Tagesfutterration aus der Hand füttern alsBelohnung für gute Übungen.

-KEINE erhöhten Liegeplätze (Bett, Sofa)-zumindest aber darf er nur NACHAufforderung dorthin.


-viel Grunderziehungsübungen im Haus und draußen.
Ein fester Hundeplatz ist wichtig, auf dem er bleibt , wenn Sie es wollen-ambesten 
über Leckerlis antrainieren..
Viel Erfolg!

Hallo,

bitte NIE besänftigen, dass kennt ein Hund nicht -und fühlt sich dadurch eher bestätigt.

NEIN, er wird keine Maulsperre bekommen- sie sind doch so auf einem guten Weg.

NEIN, er nimmt dann keine schlechten ERfahrungen mit, er lernt nur, dass ihm Grenzen gesetzt werden und das ist jetzt ganz besonders wichtig! sonst wird seine Rüpelei immer schlimmer.

Er muss lernen, nicht immer mit seinem Willen durchzukommen, dann respektiert er auch ihre Ansagen.

Beste Grüße

Dr.m.Wörner-Lange TÄ u. Verhaltenstherapie www.problemtiere.de

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Bitte beachten Sie, dass eineOnline-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch Ihren Tierarzt ersetzen kann

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Eine frage hab ich noch, wenn er beißt und ich ihm mit nem knochen in die box setze, belohn ich ihn dann nicht?

Also: er beisst, SIe sagen NEIN!!, packen ihn in die Box mit KOmmando PLATZ. Bleibt er ruhig (da reicht anfangs ein kurzer Monent), bekommt er den Knochen:))

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Okay!