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Cityhunde
Cityhunde, Tierpsychologin
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 57
Erfahrung:  Tier-Ernährungsberaterin
96616290
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Ich würde einschätzen,dass es dich bei meiner 5 1/2 jährige

Kundenfrage

Ich würde einschätzen,dass es dich bei meiner 5 1/2 jährigen Hündin um das Beschützer-Verhalten und zwar nur und ausschlieslich mit mir in Verbindung handelt.

Es ist jedoch erst sei einigen Wochen vermehrt vorgekommen, dass sie ohne Vorankündigung zu den Menschen wahllos hingeht und versucht in die Hand zu schnappen. Es wurde bisher noch niemand verletzt und es sieht eher nach einem Luftschnapper aus aber ich möchte es gerne wieder positiv in den Griff bekommen.

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 2 Monaten.

Liebe Hundefreunde,

Danke für Ihr Vertrauen, Ihre Offenheit und Ihre Bereitschaft, Ihrem Hund helfen zu wollen. Aggressionen sind tiefe emotionale Probleme im Hund, die IMMER auf Unsicherheit basieren.

Eine Ferndiagnose ist natürlich immer heikel. Darum gäbe es zunächst einige Fragen zu klären, die die Ursache des Problems aufdecken werden. Denn das ist ein emotionales Problem und sollte auch so angegangen werden. Mit Disziplin und Hundeschul-Übungen kommen Sie hier leider nicht weiter.

  1. Wie lasten Sie den Hund aus?
  2. Ist er trainiert, oder ausgebildet?
  3. Was darf der Hund, was darf er nicht?
  4. Verlangen Sie viel Disziplin (Sitz, Platz, Nein...) ?
  5. Welche Angst-Momente, oder andere "Nichtentspannte" Situationen hat er noch (Lärm, Besuch, schnelle Autos etc)?
  6. Ist er viel alleine, ohne Sie?
  7. Wie reagieren SIE selber, wenn der Hund nicht hört? Was tun SIE daraufhin?
  8. Welche gemeinsamen Aktivitäten haben Sie? (Ausser Spazieren gehen)

Bitte beantworten Sie jede Frage stichpunktartig, damit ich Ihnen gezielte Tipps geben kann.

Viele Grüße

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Hallo Frau Hebel!
1. Ich gehe mit Diva täglich spazieren
2. Sie ist trainiert (ich habe sie mit 11 Monaten adoptiert mittlerweile ist sie 5 1/2) , ist gut abrufbar und beherrscht die Grundkommandos Sitz, Platz .
3. Diva darf, wenn ich es möchte auf die Couch. Ansonsten hat sie ihre Ruheplätze. Sie darf andere freundliche Hunde begrüßen und mir Ihnen spielen. Seit 2014 besitzen wir ein Haus mit Grundstück dass Diva auch ordentlich bewacht. Das versuche ich wieder einzugrenzen, da ich vermute, dass es auch mit dem Teritorialverhalten zusammenhängen könnte
4. Ich verlange, dass sie zu mir kommt und Sitz macht, wenn uns beim Spaziergang Personen mit und ohne Hund entgegenkommen. Ich verlange, dass sie auf ihren Platz geht, wenn wir Besuch bekommen und Diva bellt.
5. Diva ist ängstlich im Umgang mit kleinen Kindern (vermehrt Jungs) wurde mir jedoch bereits beim Kauf durch die Vorbesitzerin mitgeteilt. Dann versucht sie sich zurückzuziehen oder versteckt sich hinter mir. Wenn sie sich bedrengt fühlt "läuft sie zu der Person und versucht die wegzuschnappen" ohne diese jedoch zu berühren.
Das gleiche Verhalten zeigt sie im Umgang mit Männern sowie mehreren Hunden gleichzeitig. Dann zeigt sie sich unterwürfig und ängstlich.
Autofahren bereitet ihr nach einem kleinen Autounfall (Blechschaden) in dem sie im Kofferraum war ebenfalls Stress. Sie hechelt dann die ganze fährt über.
6. Diva ist kaum "alleine". Wenn ich arbeiten bin (Vollzeit), kümmern sich meine Eltern um sie. Wir wohnen im selben Haus.
Die hat auch freien Zugang zum Garten.
Diva kommt gelegentlich mit mir zu Arbeit (Seniorenzentrum) unsere Bewohner haben sie sehr gerne. Jedoch neigt sie auch in meinem Büro dazu bei manchen Personen zu knurren und zu bellen.
7. Diva ist an und für sich sehr brav und hört zu 80 % auf mich. Wenn es dann mal nicht der Fall ist, weise ich sie zurecht. Dann duckt die dich und schaut ganz betröppelt.
8. Gelegentliche Freizeitaktivitäten wie Fahrradfahren. Ansonsten keine weiteren, besonderen Aktivitäten. Diva apportiert nicht und meidet jegliches Wasser.Danke ***** ***** für ihre Antwort
Liebe Grüße
Anna Golda
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 2 Monaten.

Hallo Anna,

ich schätze hier geht einiges schief und Diva hat sehr viel Stress angestaut. Sie apportiert nicht und meidet Wasser.

Ihre Disziplinierung, ständiges "Sitz" und wahrscheinlich Strenge irritieren den Hund. Wir können solche tiefen Probleme hier nicht bearbeiten. Dazu müßten Sie sich mit mir in Verbindung setzten, dass ich Ihnen ganz gezielt helfen kann.

Zu Beginnaber schon einmal ein Rat:
Unterlassen Sie jegliche Erziehungsmassnahme, das macht es nur schlimmer! Sie brauchen zur Lösung das Vertrauen Ihres Hundes, das bekommen Sie nicht mit Bestrafung und Strenge.... Oder mögen SIE Menschen, von denen Sie diszipliniert werden???

Ganz Wichtig:

Spielen Sie Zerrspiele im Gartenund auf dem Spaziergang!

Binden Sie ein Dummy oder einen Lappen an eine 2m lange Schnur. Lassen Sie den Hund das Dummy jagen.

Sobald er es erwischt "streiten"Sie um die Beute, sie zerren also beide daran. Wenn Ihr Hund gut festhält,lassen Sie los, damit er immer gewinnt.

Dann schieben Sie sofort Futter (Fleisch, Käse ) ins Maul. Das ist wichtig, da dasSchlucken den Hund beruhigt...
Und beginnen Sie von neuem... sie muss das Dummy jagen...

Spielen Sie das 4-6 mal täglich für 10 Minuten.

Ausserdem, etablieren SieStrukturen:

  • Reagieren Sie NICHT auf Aktionen des Hundes, egal was er macht (Ausser, er verursacht eine wirkliche Katastrophe).
  • Vermeiden Sie ALLE Kommandos (Sitz, Bleib, Aus,...) und beginnen Sie in der Sprache des Hundes zu kommunizieren, nämlich wortlos! Damit dieser Disziplin-Druck rausgenommen wird.
    „Na, komm mit“ oder sowas „lockeres“ können Sie natürlich anwenden.
  • Vermeiden Sie Augenkontakt, Schimpfen und unnötiges Tätscheln.
  • Spielen Sie NUR draussen. Drinnen ist Ruhe und Entspannung angesagt.

Wenn Sie das beherzigen, sollten sich sehr bald Änderungen zeigen. Für mehr Details können Sie mich gerne über meine Homepage, unten, kontaktieren. Ich hoffe, dass Ihnen diese Grundübungen erst mal weiterhelfen.

Viel Erfolg

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Hallo Antje!Ich bin überrascht über ihre Einschätzung, dass bei uns einiges schief läuft, weil Diva nicht ins Wasser geht. Das ist beim Ridgeback rassetypisch und nach dem Austausch mit anderen Ridgeback Besitzern in 90 % der Fälle so. Auch bei Regen gehen Ridgebacks unfreiwillig Gassi.
Und "nicht zu apportieren" ist auch ein Anzeichen auf Stress? Dafür spielt sie aber völlig unbefangen mit Artgenossen.
Das Kommando "Sitz" erfolgt nicht ständig sondern nur beim z.B. überqueren der Straße am Bürgersteig.
Das ist also auch falsch?
Wie bringt man den seinem Hund sonst bei, dass er einen nicht über die Straße zerrt?
Ich hätte für mich eigentlich immer den Eindruck ich wäre eher laff und zurückhaltend bei Divas Erziehung.
Soll ich sie demnach also auch nicht mehr zurückrufen, wenn uns Personen beim Spaziergang entgegenkommen es sei denn Divsa würde sie anfallen?Ich hoffe ich missverstehen ihre Tipps nicht.LG Anna
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 2 Monaten.

Hallo Anna,

1. wenn Sitz nur am Bürgersteig gegeben wird, ist es ok. Die meisten Menschen verlangen das leider viel zu öft und grundlos vom Hund.

2. Viele Hunde mögen kein Wasser, das hat nix mit der Rasse zu tun. Aber Wasser neutralisiert die Nerven und beruhigt. Hunde mit Stress meiden Wasser.

3. Andere Hunde sind unwichtig, das sind nicht ihre Lebenspartner. Der Hund muss SIE als größtes Idol sehen, nicht andere Hunde. Und wenn das Urvertrauen 100% da ist, macht ein Hund alles, was sein Mensch so an Aktivitäten bietet. Klar, nicht jeder apportiert gerne.

Dafür sollen Sie ja das Zerrspiel machen. Wenn sie das nicht mitspielt, ist das ein Zeichen für nicht vorhandesnes Vertrauen!

3. Beim Spaziergang müssen SIE interessanter sein, als die anderen Menschen, sodass der Hund von sich aus kein Interesse mehr an anderen Menschen hat.

Alles weitere können wir nur in direkter Zusammenarbeit klären.

ich gehe davon aus, dass Sie nun erst einmal alles ausprobieren und fleißig mit Ihrem Hund üben.
Der "Erfolg" hängt aber individuell davon ab, wie Sie die Sache umsetzen, und wie gerne ihr Hund mitmacht, oder ob mehr Probleme bestehen. Das liegt nicht in meiner Macht.

In der Zwischenzeit würdeich mich über ein Dankeschön, in Form einer positiven Bewertung mit 5 Sternen, sehr freuen. Es wäre eine kleine Anerkennung für meine Bemühungen und Tipps Ihnen zu helfen.

Vielen Dank ***** ***** und alles Gute für Sie und Ihren Hund.

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de