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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7633
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Hündin aus dem Tierheim

Diese Antwort wurde bewertet:

wir hatten für die Zeit von ca. 4 Wochen eine Hündin aus dem Tierheim

Mit ihr ging ich über die Dauer von einem 3/4 Jahr regelmäßig dort spazieren und ich baute eine recht gute Beziehung zu ihr auf. Ich nahm sie mit nach Hause. Dort zeigte sie schon am ersten Tag Aggressionverghalten indem sie auf Menschen zuging, sich streicheln ließ und im nächsten Moment ohne vorheriges Knurren zuschnappte. Dieses und noch anderes Verhalten ( fixieren, Verfolgen einer Person, die den Raum verlæsst mit Anspringen) steigerte sie von Tag zu Tag, bis sie schlussendlich auch mich massivst angriff, sie nicht mehr kontrollierbar war und ich ihr den Maul Korb selbst beim Fressen nicht mehr ablegen konnte. Zu diesem Zeitpunkt spürte ich , welche Qualen das Tier durchlebt, ein guter Psychologe hätte aber in ihrem Zustand das Ruder nicht mehr rumreißen können. Nun sitzt sie wieder im Tierheim und ihre Probleme werden dort runtergespielt, weil sie beim Gassi ganz unauffällig ist. Durch vieles Lesen über dieses Verhalten ist mir leider jetzt erst klar geworden, dass wir alles falsch gemacht haben, der Hund in meinem Verhalten keine Sicherheit mehr fand und garnicht anders reagieren konnte - leider hatten wir keinen Trainer beiseite. Mittlerweile bin ich mit ihr im TH nochmal Gassi gegangen und sie freut sich tierisch wenn sie mich sieht und jault, wenn ich sie wieder zurück bringe. Ich möchte dieses Tier nicht aufgeben. Nun meine Frage: Wenn ich einen 2. Versuch mit ihr wage (natürlich nur mit professioneller Hilfe), kann es sein, dass der Hund das Vergangene bei uns zuhause negativ verknüpft, sich zwar freut, wenn ich mit ihr Gassi gehe, sie aber nicht mehr in die Wohnsituation gebracht werden will. Ich weiß, es wære ein wohl langer Weg!, Im Tierheim hat sie für eine weitere (3. ) Vermittlung kaum Chancen, da sie noch das Handicap der Taubheit mit sich rumträgt . Für eine Einschätzung Ihrerseits wäre ich sehr dankbar. Mit freundlichen Gruß ******

Hallo,

wenn Sie das Risoko nochmal wagen wollen, sie zu sich zu holen, bräuchten Sie von Anfang an die Begleitung eines Verhaltenstherapeuten/Psycholgen- ich befürchte aber, dass auch eine Therapie nicht wirklich dauerhaft ERfolg haben wird. Die Hündin zeigt ausgeprägtes Territorial- und Ressourcenverteidigungsverhalten sobald sie sich einigermaßen sicher fühlt- sicherlich ursprünglich aus Angst entstanden und nun zu einem gefestigtem Verhalten geworden, da sie ja aus ihrer Sicht damit ERfolg hat.

Deshalb wird sie auch sehr wahrscheinlich immer wieder in dies Aggressionsverhalten zrückfallen- bei jedem Stress den sie empfindet.

Im Tierheim ist sie lieb und unauffällig- hier gibt es ja auch wenig zu verteidigen.

Ich würde das Risiko nicht eingehen, sie wieder nach Hause zu holen- man kann leider nicht jeden HUnd retten- und in diesem Fall sehe ich wirklich eine große Gefahr für sie und andere- und kaum Therapeichancen.

Bester Gruß

Dr.M.Wörner-Lange TÄ u Verhaltenstherapie www.problemtiere.de

Ich hoffe,ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button"dem Experten antworten" gerne weiterhin zur Verfügung.

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Bittebeachten Sie, dass eine Online-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch IhrenTierarzt ersetzen kann.

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Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.