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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 1283
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Mischlingsrüden aus Bulgarien

Kundenfrage

Ich habe einen Mischlingsrüden der mit 4 Monaten aus Bulgarien zu mir und meinem jetzt Ex-Freund gekommen ist

Bis er ca. 1 Jahr alt war gab es keinerlei Probleme mit ihm. Vor einigen Monaten hat er angefangen, dass er Hunde an der Leine anbellt. Er springt in die Leine, knurrt und ist nicht mehr recht zu bändigen. Ich versuche genug Abstand zu anderen Hunde zu halten und einen großzügigen Bogen zu machen. Mein derzeit größeres Problem ist, dass er jetzt auch angefangen hat Menschen anzubellen. Vor kurzem wurden er im Dunkeln im Park von ein paar Männern erschreckt da sie plötzlich hinter einem Gebüsch hervorgesprungen sind. Er hat auch schon mal im Freilauf einen Mann angesprungen und angebellt. Seither bin ich sehr vorsichtig und lasse ihn auch in der Freilaufzone nur mehr mit Schleppleine oder wenn nichts los ist ohne Leien laufen. Ich gehe morgens ca. 1 Stunde mit ihm raus nehme ihn dann mit ins Büro und bringe in Mittags nach Hause (ca. 30min Spaziergang nach Hause). Abends gehen wir dann nochmal ca. 1-2 Stunden spazieren. Am Wochenende machen wir ausgedehntere Spaziergänge. Ich versuche mich draußen mit ihm zu beschäftigen, was nicht einfach ist, denn er ist sehr schwer zu animieren. Im März 2018 wird er 2 Jahre alt. Leider macht er auch keinen Halt vor Nachbarn. Auch diese knurrt und bellt er an. Leider auch meine männlichen Arbeitskollegen. Wenn ich das Problem nicht bald beheben kann, und es weiter Probleme in der Arbeit gibt, kann ich ihn nicht mehr mitnehmen. Ich kann und will ihn aber nicht den ganzen Tag alleine lassen. Ich bin schon sehr verzweifelt und ratlos. Wir sind jetzt in einer neuen Hundeschule die Therapiebegleithunde ausbilden. Ich hoffe dass man mir dort helfen kann. Über einen Rat Ihrerseits wäre ich sehr froh.

Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Cityhunde hat geantwortet vor 7 Monaten.

Hallo lieber Hundebesitzer,
Danke für Ihr Vertrauen, Ihre Offenheit und Ihre Bereitschaft, Ihrem Hund helfen zu wollen. Wir werden dieses tiefe Problem hier mit einer "Antwort" nicht lösen können.

Aber ich werde versuchen, Ihnen aufzuzeigen, wie Sie weiter vorgehen sollten, damit Sie harmonisch und stressfrei miteinander leben können.

Warum kann ich Ihnen helfen?

Ich selber habe 15 Jahre auf Bali aktiv im Tierschutz mit Strassenhunden gearbeitet. Und werde Ihnen meine Erfahrungen und mein Wissen gerne weitergeben.

Viele Strassenhunde sind anders als unsere Haushunde. Wir müssen oft komplett anders vorgehen, um ihr Vertrauen zu bekommen.

Eine Ferndiagnose ist natürlich immer schwierig. Aber zunächst gäbe es einige Fragen zu klären, die evtl. die Ursache des Problems aufdecken helfen, denn das ist ein emotionales Problem und sollte auch so angegangen werden.

1. Wie lasten Sie den Hund aus?
2. Ist er trainiert, oder ausgebildet?
3. Was darf der Hund, was darf er nicht?
4. Verlangen Sie viel Disziplin (Sitz, Platz, Aus, Nein...) ?
5. Welche Angst-Momente, oder andere "Nichtentspannte" Situationen hat er noch (Lärm, Besuch, schnelle Autos... etc)?
6. Ist er viel alleine, ohne SIE?
7. Wie reagieren SIE selber, wenn der Hund nicht hört? Oder die Männer bedrängt??? Was tun SIE daraufhin???
8. Welche gemeinsamen Aktivitäten haben Sie? (Ausser Spazieren gehen)

Bitte beantworten Sie jede Frage, damit wir den Grund des Verhaltens finden können.

Viele Grüße

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de