So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Cityhunde.
Cityhunde
Cityhunde, Tierpsychologin
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 55
Erfahrung:  Tier-Ernährungsberaterin
96616290
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hundetrainer hier ein
Cityhunde ist jetzt online.

ich wollte fragen was man machen kann, wenn ein Hund

Diese Antwort wurde bewertet:

ich wollte fragen was man machen kann, wenn ein Hund bestimmt Leute nicht mag

d.h. sie extrem anbellt und teilweise auch schnappt.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Unser Krümel ist jetzt 4 Jahre alt. Ist zu uns sehr zutraulich und ein "schmuser". leider kann er ein paar Menschen nicht leiden. wenn man Ihn teilweise nicht zurück hält schnappt er sogar zu, so wie heute... in unserem Haus wohnt auch meine Oma, die Pflege benötigt. Als die Pflegekraft kam, war er im Treppenhaus, bzw. bei unseren Jungs (14 Jahre) im Zimmer. Er ist rausgelaufen da er jemanden gehört hat und hat sie "angegriffen"... die Person will jetzt nachher sogar zum Arzt gehen.
Es ist nichts passiert, z.B. Biss oder Hose kaputt. Manche Leute können einfach nicht in Ruhe das Haus betreten, andere schon, zb. Nachbarin (Besuch für meine Oma) oder ihr Hausarzt... Weiß nicht wie wir da handeln sollen, wir sind auch nicht den ganzen Tag zuhause. (Arbeit und Schule). Meistens ist er bei uns in der Wohnung, aber auch manchmal im Treppenhaus. Wenn wir da sind und das Haus verlassen, sperren wir ihn natürlich immer in die Wohnung.
Vielen Dank schonmal

Hallo und

Danke für Ihr Vertrauen.

Das klingt sehr nach Unterforderung und Überreizung.

Eine Ferndiagnose ist natürlich immer schwierig. Aber zunächst gäbe es einige Fragen zu klären, die evtl. die Ursache des Problems aufdecken helfen, denn das ist ein emotionales Problem und sollte auch so angegangen werden.

  1. Wie lasten Sie den Hund aus?
  2. Ist er trainiert, evtl. ausgebildet?
  3. Was darf der Hund, was darf er nicht?
  4. Verlangen Sie viel Disziplin (Sitz, Platz, Nein...) ?
  5. Welche Angst-Momente, oder andere "Nichtentspannte" Situationen hat er noch (Lärm, Besuch, schnelle Autos ...etc)?
  6. Ist er viel alleine, ohne Sie?
  7. Wie reagieren SIE selber, wenn der Hund nicht hört? Was tun SIE daraufhin?
  8. Welche gemeinsamen Aktivitäten haben Sie? (Ausser Spazieren gehen)

Bitte beantworten Sie jede Frage, damit wir den Grund des Verhaltens finden können.

Viele Grüße

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Hallo Frau Hebel,erstmal vielen Dank für die Antwort.
Hier meine Antworten zu ihren Fragen.
1. Wie lasten Sie den Hund aus?
Aktuell gehen wir 2x am Tag Gassi, morgen gegen 7 und abends um ca. 17 Uhr
2. Ist er trainiert, evtl. ausgebildet?
nein er ist nicht trainiert (bis auf Pfote, Rolle, Tot)
3. Was darf der Hund, was darf er nicht?
Er darf z.b. bei unseren Jungs im Bett schlafen... eigentlich darf er alles :(
4. Verlangen Sie viel Disziplin (Sitz, Platz, Nein...) ?
ja, bevor er Futter bekommt, also an seinen Napf geht, muss er sitz machen. Er kann Platz machen und folgt "manchmal" auf Stop, zb. an einer Straße und in anderen Situationen. Wenn er ein Gutti bekommt muss er Pfote geben.
5. Welche Angst-Momente, oder andere "Nichtentspannte" Situationen hat er noch (Lärm, Besuch, schnelle Autos ...etc)?
Bei uns ist es manchmal schon recht laut, wir sind zu viert (inkl. 2 Putertierenen Jungs), Besuch kommt seltener, und die meisten kennt und mag er.... bis auf manche :( Wir wohnen am Dorf, da ist es ruhig.
6. Ist er viel alleine, ohne Sie? Wir gehen alle zwischen 6.30 - 7.30 Uhr aus dem Haus. Meine Jungs kommen gegen 14 Uhr als erstes heim. Mein Mann gegen 15 Uhr. Ich komme erst gegen 16.30 nach Hause.
7. Wie reagieren SIE selber, wenn der Hund nicht hört? Was tun SIE daraufhin? Hm, gute Frage, eigentlich nix.... Ihn öfters auffordern.... meistens macht er dann das was man von ihm verlangt.... zb. weggehen... ist dann auch sehr "unterwürfig", weiß also dass was nicht in Ordung ist.Ich hoffe diese Antworten können Ihnen weiterhelfen. Kann mir eigentlich nicht vorstellen, das ihm was fehlt und das dies ein Argument dafür ist, dass er manche Menschen "leiden" kann und manche nicht.
Ich bin trotzdem sehr auf ihre Antwort gespannt und hoffe das Sie einen Ratschlag für mich haben.Schöne Grüße
8. Welche gemeinsamen Aktivitäten haben Sie? (Ausser Spazieren gehen) im Garten toben (Fangen spielen), mit ihm "kämpfen" bzw. raufen.... er kämpt dann mit meiner Hand, und Spielzeug werfen (bringt er aber nicht zurück) ;)

Hallo, und danke für die Antworten.

Dass er manche Menschen nicht mag, liegt an den Menschen. Er kann sie nicht einschätzen, bzw. wirken sie instabil auf ihn. In dieser Situation braucht er eigentlich IHRE Führung - heraus aus der Situation.
Aber, Ihre Reaktionen sind nicht "hündisch" genug und helfen ihm in diesem Moment nicht. Also regelt er es selber.

Um Ihrem Hund mehr Entspannung zu verschaffen, machen Sie bitte folgendes:

Spielen Sie Zerrspiele im Freien und auf dem Spaziergang!

Binden Sie ein Stück Fellersatz oder Felldummy an eine 2m lange Schnur. Lassen Sie den Hund das Dummy jagen.

Sobald er es erwischt "streiten" Sie um die Beute, sie zerren also beide daran. Wenn Ihr Hund gut festhält, lassen Sie los, damit er immer gewinnt!
Dann schieben Sie sofort Futter (Fleisch, Käse ) ins Maul. Das ist wichtig, da das Schlucken den Hund beruhigt...
Und beginnen Sie von neuem... er muss das Dummy jagen...
Spielen Sie das mindestens 4-6 mal täglich für 10 Minuten.

Ausserdem, etablieren Sie Strukturen:

  • Reagieren Sie NICHT auf Aktionen des Hundes, egal was er macht (Ausser, er verursacht eine wirkliche Katastrophe).
  • Der Hund schläft au seiner Decke, NICHT MEHR im Bett.
  • Vermeiden Sie Augenkontakt, Schimpfen, harte Kommandos und Streicheln.
  • Spielen Sie NUR draussen. Drinnen ist Ruhe und Entspannung angesagt.
  • Für die nächsten Wochen gibt es bitte nur das Zerrspiel, KEIN Stöckchen, keinen Ball, Kein Raufen.
  • Fangspiele nur, wenn der Mensch vorne ist, also losrennt - und der Hund ist derjenige, der hinterher jagt. Niemals umgedreht.

Wenn Sie das beherzigen, sollten sich sehr bald Änderungen zeigen. Sollten Sie Fragen haben, oder intensiver mit Ihrem Hund arbeiten wollen, erreichen Sie mich über meiner Homepage unten. Ich hoffe, dass Ihnen diese Grundübungen erst mal weiterhelfen.

Viel Erfolg und guten Rutsch ins neue Jahr

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Vielen lieben Dank, wir werden das ausprobieren, erstmal muss ich so ein Fellteil besorgen.
Die ganze Nacht im Körbchen bleiben... das wird eine Herausforderung ;) sollte aber zu machen sein.
Den Hund jagen im Garten ist auch wesentlich einfacher, als voraus zu laufen... da werde ich mich wohl mit meinen Jungs abwechseln. Das wird eine neue Herausforderung fürs Jahr 2018.Ebenfalls ein gutes neues Jahr
Schöne Grüße

Sie können auch einen alten Lappen nehmen und an die Schnur binden. Fell klappt besonders, wenn ein Hund nicht spielen will.

Ja, lassen Sie Ihre Kinder wegrennen und dabei rufen "Krümel, komm".
Da lernt er gleich den Heranruf mit....

Üben Sie fleißig mit Ihrem Hund.
Der "Erfolg" hängt allerdings individuell davon ab, wie Sie die Sache umsetzen, und wie gerne ihr Hund mitmacht, oder ob tiefere Probleme bestehen. In dem Fall erreichen Sie mich über meine Homepage für weiterführende Infos.

In der Zwischenzeit würde ich mich über ein Dankeschön, in Form einer positiven Bewertung mit 5 Sternen, sehr freuen. Es wäre eine kleine Anerkennung für meine Bemühungen und Tipps Ihnen zu helfen.

Vielen Dank ***** ***** und guten Rutsch. Alles Gute für Sie und Ihren Hund.

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Cityhunde und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.