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Cityhunde
Cityhunde, Tierpsychologin
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 55
Erfahrung:  Tier-Ernährungsberaterin
96616290
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Rüde hat unseren Sohn in die Backe gezwickt

Diese Antwort wurde bewertet:

Leider hat unser 9 Monate alter Rüde unseren 8 jährigen Sohn in die Backe gezwickt

und das nicht gerade zimperlich. Genau gesagt ist er richtig auf ihn los gegangen. Und das weil er von meinem Mann ein Stück von einem leckeren Rinderbraten bekommen hat. Mit dem er sich ins Wohnzimmer zurück zog. Nun kam mein Sohn ihm zu nahe und er begann zu Knurren, was er bisher noch nie gemacht hat. Da hat mein Sohn Angst bekommen, hat sich umgedreht und wollte weglaufen.Daraufhin ist der Hund auf ihn los gegangen. Dies ist auch die Aussage meiner etwas älteren Toçhter. Nun meine Frage: Muss ich mir ernsthaft Sorgen machen, das es wieder vor kommt? Muss ich einen Hundetrainer einschalten? Wie finde ich einen Guten? Natürlich habe ich jetzt Angst es könnte wieder passieren. WIR hätten das unserem Hund niemals zugetraut, er ist so eine Liebe Seele der so gerne mit den Kindern spielt, sich so über sie freut wenn sie auch nur kurz weg waren. Vielleicht können sie mir einen Tip geben was ich tun kann! Im vorraus vielen Dank ******

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Was ich noch vergessen hatte zu sagen , die letzten Tage an Weihnachten war sehr viel Trubel in unserem Haus und es waren teilweise fremde Menschen anwesend . Unser Hund reagiert fremden gegenüber sehr ängstlich . Es war auch ein behindertes Kind unter den Gästen welches ihn ständig genervt hat . Vielleicht habe ich es nicht immer gesehen und konnte auch nicht immer eingreifen . Das hat er immer wieder seinen Ball weggenommen und nicht mehr zurückgegeben .

Hallo Mirjam,

danke ***** *****ür Ihre Offenheit.
Sorgen müssen Sie sich auf alle Fälle machen. Wenn ein Hund beisst, ist das der letzte Weg, seinen Stress abzubauen.
Ich vermute sehr, dass Ihr Hund überfordert, bzw. überreizt ist. Es gibt also etliche Situationen, die er selber nicht regeln kann und nicht weiss, damit umzugehen.

Ein Hundetrainer kann Ihnen hier allerdings nicht helfen. Das sind emotionale Blockaden und Ängste, die müssen anders aufgelöst werden.
Auch mit einem "Tipp" ist das ganze nicht zu erledigen.

Eine Ferndiagnose ist natürlich immer schwierig. Aber zunächst gäbe es einige Fragen zu klären, die evtl. die Ursache des Problems aufdecken helfen, denn wir müssen in die Tiefe.

  1. Wie lasten Sie den Hund aus?
  2. Ist er trainiert, evtl. ausgebildet?
  3. Was darf der Hund, was darf er nicht?
  4. Verlangen Sie viel Disziplin (Sitz, Platz, Nein...) ?
  5. Welche Angst-Momente, oder andere "Nichtentspannte" Situationen hat er noch (bitte zählen Sie alle auf)?
  6. Ist er viel alleine, ohne Sie?
  7. Wie reagieren SIE selber, wenn der Hund nicht hört? Was tun SIE daraufhin?
  8. Welche gemeinsamen Aktivitäten haben Sie? (Ausser Spazieren gehen)

Bitte beantworten Sie jede Frage von 1-8, damit wir den Grund des Verhaltens finden können.

Viele Grüße

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
1. 3x am Tag spazieren im Wald, Feld Spielzeit inbegriffen mit Ball oder Stöckchen.
2. Er wird von mir erzogen. Kann Sitz und Platz, Stop, hier, warten und lernt bei Fuss. Er war nach zwei Wochen stubenrein.
3. Er darf nicht auf das Sofa , betteln am Tisch. Da er so geweint hat vor der Schlafzimmertüre, habe ich ihn ins Bett gelassen, wo er jetzt am Fussende liegt. Ein Fehler ? Unsere Sachèn darf er nicht zernagèn und auch nicht sein Nest.
4. Er muss schon gehorchen ich arbeite mit viel Lob! Und versuche konsequent zu sein.
5.Unser Hund kam über den Tierschutz im Alter von da. 3,5 Monaten aus Rumänien zu uns.
Er hatte am Anfang Angst vor allèm was Er nicht kannte. Mülleimer ,Strommasten, Fahrräder, die Liste ist endlos.Eben alles was er nicht kennt. Es ist schon viel besser. Aber er hat immer mal wieder Angst an etwas vorbei zu laufen. Vor fremden Männern hat er auch Angst äu h vor dem Auto fahren.
6. Er ist sehr selten alleine, was aber gut funktioniert.Er geht meistens mit mir allèine spazieren.
7.Kommt natürlich drauf an, wenn er nicht hört Versuche ich konsequent zu sein. Vor kurzem hat er überhaupt nicht mehr gehört, ist nicht her gekommen, als ich ihn gerufen habe. Er kam immer in mein Nähe ließ sich nicht mèhr èinfangen. Obwohl er vorher gehört hat. Das Spielchèn hat er dann nochmal Gemacht. Jetzt läuft er wieder an der Schleppleine und wir üben weiter.
8. Versteck spielen. Ball spielen und Stöckchen werfen.

Hallo Mirjam,

Ups. Einen Strassenhund können Sie nicht nach den Hundeschulkriterien in Deutschland "erziehen". Fast alle diese Hunde sind traumatisiert und haben NULL Vertrauen zu Menschen. Dazu kommen extreme Ängste, wie bei Ihrem Hund.

In diesem Fall müssen Sie viel sensibler vorgehen. Wirklich helfen kann ich Ihnen nur, wenn Sie mich direkt kontaktieren. Die Webseite sehen Sie unten. Das ist mit ein paar Sätzen oder mit Disziplin nicht zu beheben. Auch Konsequenzen sind meist fehl am Platz.

Im Gegenteil. Wenn Sie über Disziplin arbeiten, wird es schlimmer. Der Hund versteht überhaupt nicht, was sie wollen. Ich habe 15 Jahre in Asien mit Strassenhunde gearbeitet, deswegen kann ich Ihnen auch sicher helfen.

Ihr Hund ist jung, eine Beratung hat beste Aussichten auf Erfolg, wenn Sie richtig vorgehen.
Der erste Schritt wäre kompletter Vertrauensaufbau - in der Sprache des Hundes. Dazu gehören spezielle tiefenpsychologische Übungen, damit er seine Ängste abbauen kann, Massagen und De-Sensibilisierungen.

Sie müssen seine endlos-Liste komplett abarbeiten!
Je mehr Vertrauen er fasst, desto ruhiger und entspannter wird er dann.

Sie können aber zu Beginn folgendes tun:

Etablieren Sie Strukturen:

  • Reagieren Sie NICHT auf Aktionen des Hundes, egal was er macht (Ausser, er verursacht eine wirkliche Katastrophe).
  • Vermeiden Sie Augenkontakt, Schimpfen, harte Kommandos und Streicheln.
  • Spielen Sie NUR draussen. Drinnen ist Ruhe und Entspannung angesagt.

Spielen Sie Zerrspiele im Freien und auf dem Spaziergang!

Binden Sie ein Stück Fellersatz oder Felldummy an eine 2m lange Schnur. Lassen Sie den Hund das Dummy jagen.

Sobald er es erwischt "streiten"Sie um die Beute, sie zerren also beide daran. Wenn Ihr Hund gut festhält, lassen Sie los, damit er immer gewinnt.
Dann schieben Sie sofort Futter (Fleisch, Käse ) ins Maul.

Ja, genau so.

...
Und beginnen Sie von neuem... er muss das Dummy jagen... und gewinnen.
Spielen Sie das 4-6 mal täglich für 10 Minuten.

Wenn Sie das beherzigen, sollten sich sehr bald Änderungen zeigen. Ich hoffe, dass Ihnen diese Grundübungen erst mal weiterhelfen. Alles weitere geht nur in direkter Zusammenarbeit. Wobei Ihr Wohnort keine Rolle spielt. Sollten Sie Fragen haben, kontaktieren Sie mich bitte.

Viel Erfolg

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Sorry, habe nochwas vergessen:

Der Hund muss raus aus dem Bett. Da lädt sich zu viel Energie hoch. Er kann ja im Schlafzimmer bleiben, aber NICHT im Bett.

Viele Grüße

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Hallo Mirjam,

haben Sie meine Nachricht bekommen??? Warum melden Sie sich nicht? Haben Sie noch Fragen?

Viele Grüße und guten Rutsch heute nacht

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Liebe Manuela , doch ich habe Ihre Nachricht bekommen ! Vielen vielen Dank ***** ***** Sie mir so schnell geantwortet haben . Ich bin leider noch nicht dazu gekommen zurückzuschreiben da ich gestern und heute gearbeitet habe . Zuerst mal zu unseren Lieben Hund sky , er hat jetzt nicht direkt auf der Straße gelebt sondern wurde im Wald geboren und dort kurz nach seiner Geburt von Tierschützern mitsamt seiner Mutter und Geschwistern aufgegriffen . Er war dann bei einer Tierschützerin in Rumänien bis zur Ausreise mit seiner Mutter und Geschwistern . Ich habe auch Bilder von ihm gesehen als Baby wie er von der gesäugt wurde und auf dem Arm war bei Kindern . Die Dame vom Tierschutz hat mir gesagt dass das die beste Stelle in Rumänien wäre diese hätte wo er war und sie kennt sie auch persönlich da sie auch schon in Deutschland war und umgekehrt in Rumänien. Nichtsdestotrotz kann der Hund ja nicht erzählen warum er diese Ängste hat . Ich denke die Reise in einem Transporter anderthalb Tage lang kann auch schon ein Trauma verursachen . Wir haben ihn am Anfang einfach mitsamt der Box ins Haus getragen und die Türe aufgemacht und gewartet bis er von selbst zu uns kommt. Natürlich findet er in einem Haushalt mit drei Kindern nicht unbedingt immer die nötige Ruhe die er braucht. Mit dem Dummy habe ich jetzt leider noch nicht probiert ich habe ihn nur mal an einem Stock ziehen lassen ich muss noch was geeignetes suchen . Liege ich richtig mit der Vermutung dass ich sein Selbstbewusstsein dadurch stärken kann? Warum nicht mehr in die Augen schauen? Fühlt er sich dadurch bedroht? Das habe ich schon mal mit ihm geübt weil er mir sowieso nicht in die Augen schaut und habe ihm immer ein Leckerli dafür gegeben war das falsch? Wie soll ich das mit dem nicht mehr streicheln verstehen ? meine Kinder wären traurig der Hund lässt sich gerne von Ihnen kraulen und streicheln . Wie soll ich das umsetzen? Er vertraut eigentlich den Kindern am allermeisten auch fremden Kindern . auf die geht er sogar zu geht und mit dem Schwanz wedelt . Was mir im Nachhinein noch eingefallen ist war auch ein Vorfall 2 Tage davor er hat mit zwei anderen Hunden gespielt und der Besitzer eines anderen Hundes hat meinem Hund eine Wurst gegeben worauf der andere Hund auf ihn losgegangen ist und ihn auch gebissen hat . Ist jetzt aber nichts schlimmeres passiert also keine Verletzungen. Sky kopiert andere Hunde ist mir schon aufgefallen also er schaut sich deren Verhalten eins zu eins ab und kopiert dieses meine ich zumindest das kann fast kein Zufall sein . Vielleicht hat er sich meinem Sohn gegenüber genauso verhalten wie der andere Hund ihm gegenüber . Könnte das sein? Ja mir geht jetzt alles mögliche durch den Kopf natürlich versuche ich eine Erklärung dafür zu finden . Natürlich sind sie die bessere hundespezialistin ! Jedoch versuche ich jetzt echt mehr Ruhe reinzubringen zu Hause keine Balgerei mit den Kindern und auch unterwegs jeglichem Stress aus dem Weg zu gehen um ihn zu schonen . den er ja durch seine vielen Ängste auf jeden Fall hat . Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall einen guten Rutsch ins neue Jahr ! Jetzt hoffe ich dass mein lieber sky heute Abend nicht zu sehr gestresst wird . Viele liebe Grüße aus dem Schwabenland Mirjam Menzel
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Habe noch was vergessen Sky hat die letzten zwei Nächte nicht im Bett geschlafen und es hat ganz gut geklappt!

Danke Mirjam,

bitte keinen Augenkontakt trainieren. Das ist nicht so vorteilhaft für einen ängstlichen Hund.
Und bitte denken Sie nicht nach! Sie können seine Reaktionen nicht logisch nachvollziehen, da Sie kein Hund sind...
Handeln Sie aus dem Bauch heraus, nicht mit dem Kopf. Das ist immer das beste.

Probieren Sie erstmal alles so, wie ich es beschrieben habe. Bitte keine Stöcke benutzen, lieber ein altes Handtuch/alten Lappen. Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie mich über die Webseite unten jederzeit kontaktieren. Emotionale Blockaden benötigen spezielle Vorgehensweisen.

In der Zwischenzeit würde ich mich über ein Dankeschön, in Form einer positiven Bewertung mit 5 Sternen, sehr freuen. Es wäre eine kleine Anerkennung für meine Bemühungen und Tipps Ihnen zu helfen.

Vielen Dank ***** ***** und alles Gute für Sie und Ihren Hund.

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Liebe Manuela vielen Dank für Ihre Antwort ! Das einzige was ich jetzt wirklich noch wissen muss warum nicht mehr streicheln meine Kinder fragen mich die sind ganz entsetzt ! Denen muss ich schon eine Erklärung liefern . Liebe Grüße Mirjam Menzel selbstverständlich bekommen sie von mir die Sterne

Hallo Mitjam,

ich bin Antje Hebel von Cityhunde.de, und weiss nicht, wie Sie auf Manuela kommen...???

Berührung und Blickkontakt bedeuten für einen Hund Gefahr und Bedrohung.
Bei verbaler direkter Aufforderung fühlt er sich angesprochen, also im Mittelpunkt. Auch das ist eine bedrohliche Situation.
Deswegen raten die meisten Hunde-experten:
Kein Blickkontakt, nicht anfassen, nicht reden.

Wenn Sie streicheln wollen, dann massieren Sie den Hund, abends wenn er sowieso müde und entspannt ist oder nutzen Sie andere Berührungstechniken (Heilströmen, Akupressur...).

Alles andere ist nur eine Belastung, tätscheln fährt das Nervensystem hoch, aber nicht mehr runter.

Hunde empfinden fast alles im Leben anders, als wir..

Wie das massieren geht, lesen Sie in meinem Buch "Ich belle nur bei Vollmond".

Ich weiss, für Kinder ist das schwer nachvollziehbar... Vielleicht können sie verstehen, dass der Hund gaaaaanz viel Ruhe braucht. Und je mehr sie ihn jetzt in Ruhe lassen, desto mehr wird er sie lieben.

Mit der Zeit wird es ja dann auch besser. Übrigens brauchen Hunde ca. 6-12 Monate um sich an das völlig neue Leben zu gewöhnen und alles alte zu vergessen, auch die Qualen des Transportes...
Ich konnte das bei meinen eigenen Hunden erleben und war geschockt, wie tief das alles sitzt.

Alles Gute

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Cityhunde und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Liebe Antje, ich weiß auch nicht wie ich auf den Namen Manuela gekommen bin! Entschuldigung gerade habe ich den Film von ihm gesehen . Toll wie sie mit den Hunden umgehen ! An ihrem Buch wäre ich auch sehr interessiert . Liebe Grüße Miriam