So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Dr.M.Wörner-Lange.
Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7470
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Hundetrainer hier ein
Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

haben seit Februar 2013 einen Hund, kommt aus Polen

Kundenfrage

haben seit Februar 2013 einen Hund, kommt aus Polen

aus einer Tötungsstation. Obwohl wir ihn schon so lange haben, kriegen wir ein Problem nicht bewältigt. Er ist kastriert, hat zeitweise, nicht immer gleich, Probleme mit anderen Hunden. Aber das Hauptproblem ist das Bellen. Wenn wir Besuch bekommen, auch bei Bekannten, die uns öfters besuchen, hört er nicht auf zu Bellen. Die Situation ist für beide Seiten nervenaufreibend. Wir haben schon einiges versucht, leider vergeblich. Wir glauben, dass uns nur noch professionelle Hilfe weiterbringt. Was können wir tun. Ist unser Verhalten, in dem wir zu unserem Hund sagen, er möge aufhören, die falsche Methoden. Für Ihre kurze Nachricht wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mir freundlichen Grüßen *****

Gepostet: vor 6 Monaten.
Kategorie: Hundetrainer
Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 6 Monaten.

Hallo,

ja, das ist falsch, denn ihr HUnd versteht es als "Mitbellen" und Bestärkung.

Ein ! scharfes NEIN- und dann sofort kurz wegsperren- Ausschluss aus dem Rudel ist immer die größte Strafe. Er darf erst wieder dazu, wenn er ruhig ist- und wird dann auf seinen Hundeplatz gebracht (notfalls kurzfristig auch festbinden. Bei jedem Bellen kommt er wieder raus. Zudem sollte er auf keinen Fall den Besuch gleich an der Tür mit begrüßen dürfen, das puscht ihn nur. Er kommt IMMER erst später dazu. Er muss lernen, das er nicht das Sagen hat und nicht der Chef ist.

Draußen gehen Sie wie folgt vor:

Trainieren Sie Situationen, in denen Ihr HUnd üblicher
Weise Aggessionsverhalten zeigen könnte wie folgt:
Konzentrieren Sie ihn - solange er NOCH ruhig ist- über Spielzeug oder Leckerauf sich,
 anfangs auf eine SO große Entfernung, dass Ihr Hund noch keine Aggression zeigt.

So lernt er, andere Hunde (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (LEcker,Spielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich aggressiv zu reagieren -und ist gleichzeitig abgelenkt.
Wichtig dabei ist anfangs eine grosse Entfernung, so dass 
er ruhig bleibt.

In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die
Entfernung langsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung 
im Kopf-was ihn bisher erregt hat-verschafft ihm jetzt in Ihrer
Gegenwart Entspannungund ein angenehmes Gefühl anstatt Aggression.
Diese "Umerziehung" Klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe undGeduld.
Hat er sich schon "Hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhebewähren,
Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.
Alternativ können Sie ihn in mir Ihrem Körper blockieren (vor ihn stellen)scharf NEIN sagen und warten bis er sich entspannt- dann Lob und weiter.
In vielen Fällen ist ein sog, HALTI (eine Art Kopfhalfter für Hunde) für eine gewisse Übergangszeit sehr hilfreich, damit Sie sich leichter durchzusetzen können- gerade bei einem großen Hund.
Oft hilft es sehr, wenn er sich seine Tagesration Trockenfutter für diese Übungen und andere Unterodnungsübungen auf dem Spaziergang erarbeiten muss.
Hunger ist ein guter Lehrmeister und es stärkt Ihre Chefposition.

Viel Erfolg!Dr.M.Wörner-Lange TÄ u. Verhaltenstherapie www.problemtiere.de

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mitmeiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button "dem Expertenantworten" gerne weiterhin zur Verfügung.

Falls keine Fragen mehrbestehen, würde ich mich über einepositive Bewertung, die Sie sehr schnell und einfachüber die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, sehr freuen.

Bitte beachten Sie, dass eineOnline-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch Ihren Tierarzt ersetzen kann.

Viel Erfolg!
Dr.M.Wörner-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie

Experte:  Dr.M.Wörner-Lange hat geantwortet vor 6 Monaten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mitmeiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button "dem Expertenantworten" gerne weiterhin zur Verfügung.

Falls keine Fragen mehrbestehen, würde ich mich über einepositive Bewertung, die Sie sehr schnell und einfachüber die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, sehr freuen.

Bitte beachten Sie, dass eineOnline-Beratung keine Untersuchung vor Ort durch Ihren Tierarzt ersetzen kann.