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Cityhunde
Cityhunde, Tierpsychologin
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 57
Erfahrung:  Tier-Ernährungsberaterin
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ich habe zwei Yorkies, 6 und 3 Jahre alt. Ein Bekannter

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe zwei Yorkies, 6 und 3 Jahre alt. Ein Bekannter hat in den letzten Jahren tagsüber auf meine Hunde aufgepasst. Sie durften bei ihm viel im Garten sein und kläffen ohne Ende, egal wer am Grundstück entlang ging oder fuhr. Jetzt wohne ich mit meinen Hunden in einer Mietwohnung. Sie haben von Anfang an bei jedem Geräusch im Haus angefangen zu bellen und erst aufgehört, wenn es wieder ruhig war. Auf das Gebell anderer Hunde reagierten sie besonders stark. Beschwerden der Nachbarn waren die Folge. Ich bin daraufhin bei jedem Gebell zu meinen Hunden gegangen und habe scharf "nein" gesagt. Wenn sie sich beruhigt hatten, habe ich leise Ruhe gesagt, sie gelobt und es gab ein Leckerli. Sie reagieren zunehmend aufmerksamer auf mich und wenn wir im Wohnzimmer sind, bin ich mit ihnen sehr zufrieden. Wie sie sich verhalten, wenn ich nicht zu Hause bin, weiß ich allerdings nicht. Nun zu meinem Hauptproblem: Wenn die Nachbarshunde an unserer Haustür vorbeigehen währen meine in unserem Flur sind, drehen meine Hunde komplett durch, kläffen sich regelrecht in Extase. Da ich hier bald wegziehe, ist es nicht so schlimm, aber es kann natürlich in jeder anderen Wohnung auch passieren. Dasselbe Verhalten zeigen meine Hunde in Restaurants. Alles ist wunderbar, bis ein anderer Hund das Restaurant betritt. Dann drehen meine Hunde durch und kläffen, bis derHund nicht mehr zu sehen ist. Ich habe absolut keine Chance meine Hunde zu beruhigen, sie reagieren überhaupt nicht auf mich. Mich belastet das Verhalten sehr. Haben Sie einen Rat für mich?

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

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Vielen Dank für Ihre Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Liebe Hundebesitzer,

Eine Ferndiagnose ist natürlich immer schwierig. Aber zunächst gäbe es einige Fragen zu klären, die evtl. die Ursache des Problems aufdecken helfen, denn das ist ein emotionales Problem und sollte auch so angegangen werden.

  1. Wie lasten Sie die Hunde aus?
  2. Sind sie trainiert, evtl anderweitig ausgebildet?
  3. Was dürfen die Hunde, was dürfen sie nicht?
  4. Welche Angst-Momente, oder andere "Nichtentspannte" Situationen haben sie noch (Gewitter, Besuch, schnelle Autos etc)?
  5. Sind sie viel alleine, ohne Sie?
  6. Wie reagieren SIE selber, wenn die Hunde in anderen Situationen nicht hören? Was tun SIE daraufhin?
  7. Welche gemeinsamen Aktivitäten haben Sie? (Ausser Spazieren gehen)

Bitte beantworten Sie jede Frage, das macht mir die Analyse leichter.

Für den Moment:

LOBEN Sie die Hunde in ruhigem Ton, wenn sie wegen Geräuschen draussen bellen. Führen Sie sie WORTLOS an ihren Platz (evtl. anbinden) und ignorieren Sie alles weitere Bellen.

Sobald Sie schimpfen, ist das für Ihre Hunde nur Applaus!

Viele Grüße

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Die Hunde sind nicht anderweitig trainiert. Die Hundeschulen nehmen mich nur mit einem Hund.

Die Hunde sind täglich etwa 5 Stunden alleine.

Ich spiele mit den Hunden mit Stofftieren, Snackbällen und ähnlichem Spielzeug, bei denen sie herausfinden müssen, wie sie an die Naschis herankommen.

Der ältere Hund, Dschinny, versteht die Spiele sehr schnell, bringt mir das Kuscheltier zurück, wenn ich es werfe u.s.w.

Der jüngere Hund, Yoshi, versteht alles nicht so ganz.

Für Dschinny gibt es eigentlich keine anderen nicht entspannten Situationen. Sie bekommt bei lauten Geräuschen einen Schreck, zuckt kurz zusammen und ist wieder entspannt.

Yoshi dagegen erschrickt bei jedem Geräusch heftig und zittert noch eine ganze Weile danach. Bachblüten haben nicht geholfen.

Meine Hunde dürfen eigentlich alles, denn bis auf die Kläfferei machen sie nichts, was mich stört. Sie kommen auf Pfiff, wenn nicht gerade die Nachbarhunde an der Tür sind und dagegen stoßen, wenn meine dahinter bellen.

Danke für die Antworten.

Yoshi ist dann sicher auch oft der Auslöser.
Hier eine Übung speziellfür sie:

1. Sie müssen Yoshi auf Geräusche sensibilisieren.

Beginnen Sie mit dieser "Knackfolie", die zum Ausstopfen benutzt wird. 1x Knacken - Futter geben. 1x Knacken - Futter geben. 1x Knacken - Futter geben.
Sobald das funktioniert, werfen Sie Futter gegen ein schräges (Well)blech oder Backblech...wenn es zu Boden fällt, kann es sich der Hund holen.

Steigern Sie langsam den Geräuschpegel.
Bis Sie schliesslich mit Clicker-Training beginnen können. Die einzelnen Schritte finden Sie in meinem Buch "Jeder Hund ist anders". Durch das Clickertraining wird sein Selbstvertrauen gesteigert.

2. Bringen Sie Ihren Hund immer öfter dazu, Während eines Geräusches(Gewitters, Staubsauger, Klingeln) Futter anzunehmen! Lassen sie ihn in dem Moment Pfote geben oder machen Sie andere einfache Übungen. Schon das kleinste Stückchen ist ein Erfolg. Benutzen Sie aber wirklich leckeres Futter wie Putenfleisch oder Käse, dann überwindet sich der Hund schneller. Trockenfutter motiviert kaum...

Geben Sie ALLES Futter NUR über diese Übungen! Das hilft Ihrem Hund, sich schneller mit der Sensibilisierung einzulassen... und Ihnen zu schnellerem Seelenfrieden!

Sollte das nicht genügen, finden Sie unten meine Kontaktdaten. Aber normalerweise funktioniert es so immer gut. Allerdings ist die zeitliche Fristbei jedem Hund anders. Bei manchen ist es nach 2-3 Wochen erledigt, bei anderennach 5-6 Monaten. Je nachdem wie tief die Ängste sitzen.

Ganz Wichtig für beide Hunde:

Spielen Sie Zerrspiele im Freien und auf dem Spaziergang.

Binden Sie ein Stück Fellersatz oder Felldummy an eine 2m lange Schnur. Lassen Sie den Hund das Dummy jagen.

Sobald er es erwischt, "streiten" Sie um die Beute, sie zerren also beide daran. Wenn Ihr Hund gut festhält, lassen Sie los, damit er IMMER gewinnt.
Dann schieben Sie sofort Futter (Fleisch, Käse ) ins Maul. Das ist wichtig, da das Schlucken den Hund beruhigt...
Und beginnen Sie von neuem... sie muss das Dummy jagen...
Spielen Sie das 4-6 mal täglich für 10 Minuten. Mit jedem Hund separat!!!

Ausserdem, etablieren Sie Strukturen:

  • Reagieren Sie NICHT auf Aktionen der Hundes, egal was sie machen.
  • Vermeiden Sie Augenkontakt, Schimpfen, harte Kommandos und Streicheln.
  • Spielen Sie NUR draussen. Drinnen ist Ruhe und Entspannung

Wenn Sie das beherzigen, sollten sich sehr bald Änderungen zeigen. Eventuell finden Sie auf meiner Homepage auch noch Infos dazu. Ich hoffe, dass Ihnen diese Grundübungen erst mal weiterhelfen.

Viel Erfolg

Ihre

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.

Vielen Dank für die Tipps. Leider kann ich nicht alle befolgen, da ich mit den Hunden alleine in der Stadt an einer Hauptverkehrsstraße wohne und noch berufstätig bin. Das mehrfach am Tag mit jedem Hund alleine draußen Spielen kann ich leider nicht realisieren.

Naja, dann spielen Sie es wenigstens 1oder 2 mal. Auf Ihrem Spaziergang gibt es sicher irgendwo ein kleines Plätzchen zum Üben. Mehr als 5 m2 brauchen Sie dazu nicht.

Als Notlösung geht auch der Hausflur.
Es würde Ihren Hunden auf alle Fälle helfen.

Ich gehe davon aus, dass Sie so gut es geht mit Ihren Hunden üben. Sie können das Problem nur auf emotionaler Ebene lösen, nicht mit anderen Methoden.
Der "Erfolg" hängt dann individuell davon ab, wie Sie die Sache umsetzen, oder ob noch mehr Probleme bestehen. Dasliegt nicht mehr in meiner Macht.

In der Zwischenzeit würde ich mich über ein Dankeschön, in Form einer positiven Bewertung mit 5 Sternen, sehr freuen. Es wäre eine kleine Anerkennung für meine Bemühungen und Tipps Ihnen zuhelfen.

Vielen Dank ***** ***** und alles Gute für Sie und Ihre Hunde.

Antje Hebel
Tier-Psychologin, Autorin
www.cityhunde.de

Cityhunde, Tierpsychologin
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 57
Erfahrung: Tier-Ernährungsberaterin
Cityhunde und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.