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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7637
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

1 1/2 jähriger Labradorrüde, extrem ängstlich

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
unser Buddy ist ein 1 1/2 jähriger Labradorrüde. Vor einigen Wochen haben wir bei unserem Spaziergang am Wald Schüsse gehört. Nicht sehr nah, aber dennoch sehr gut hörbar. Seitdem ist Buddy extrem ängstlich.
Seitdem haben wir extreme Probleme, mit ihm rausgehen zu können. Morgens und Abends, wenn es dunkel ist, klappen die Gassigänge eigentlich ganz gut. Tagsüber allerdings geht er meistens nicht aus unserem Hof raus. Man kann ihn weder mit Leckerlis noch mit gutem Zureden überzeugen. Er sitzt da, zittert wie Espenlaub, legt die Ohren nach hinten, zieht den Schwanz ein und manchmal legt er sich geduckt hin.
Wir wissen nicht mehr weiter, denn wenn es dann klappt und wir dann doch unterwegs sind, dann bleibt er stehen und nichts geht mehr. Und einen 30 kg Hund kann man auch nicht einfach so wegtragen. Außerdem naht jetzt auch noch Silvester....
Mit Bachblüten haben wir es schon probiert, nützt aber ganz und gar nichts.
Wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, steigt er oftmals gar nicht erst aus.
Wenn ein anderer Hund dabei ist, lässt er sich von diesem meistens "mitziehen".
Was können wir tun? Für Hilfe wären wir sehr dankbar. Vielen Dank.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage ohne zusätzliche Kosten unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie weiterhin keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Hallo,
ich würde über Futter arbeiten- ein hungriger HUnd verdrängt schnell seine Angst, denn aus seiner Sicht geht es ja wenn er hungrig ist, nur noch um die Nahrungsaufnahme. Er sollte also Futter nur noch auf Spaziergängen und für das Mitkommen -und in und aus dem Auto aus der Hand bekommen.(Bleibt Futter über, bekommt er dies abends) Bitte NIE trösten oder gut zureden, wenn er schon Angst zeigt- das versteht eine HUnd als Verstärkung seines gezeigten Verhaltens- Trost und Lob sind da für ihn zu ähnlich.
Schon bevor Sie losgehen, zeigen Sie ihm das Futter und füttern ihn so vom HOf- genauso auf dem Spaziergang. Hier sollten Sie ihn zusätzlich viel ablenken- z.B. Futterversteckspiele, Apportierspiele- kleine UNterordnungsübungen- so kommt er auf andere Gedanken und vergisst seine Angst. Auch ein Quietschie hat sich hier oft gut bewährt.
Er sollte z.Zt. auch nicht allein im Hof sein- die Gefahr ist zu groß, dass er sich hier -ohne Ihren Schutz- noch mehr in seine Angst steigert.
Pflanzlich hilft oft gut Johanniskraut gegen Ängste : 2-3 mal täglich 250 mg.(die volle Wirkung stellt sich nach 1-2 Wochen ein).
Reicht auch das nicht, würde ch ihm einen leichten Angstlöser verschreiben lassen- (natürlich immer nur zusammen mit den beschriebenen Umkonditionierungs-Training sinnvoll) z.B. Buspiron.
Silvester hat sich beim HUnd Alparazolam gut bewährt (ein Valiumabkömmling) bitte schon am Tag vor Silvester damit anfangen.
Bester Gruß ***** ***** Erfolg!
Dr.M.Wörner-Lange Tierärztin u. Verhaltenstherapie
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Antwort weiterhelfen und stehe über den Button "dem Experten antworten" gerne weiterhin zur Verfügung.
Falls keine Fragen mehr bestehen, würde ich mich über eine positive Bewertung Ihrerseits sehr freuen.
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
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Erfahrung: prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
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