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MenschHund1
MenschHund1, Hundeverhaltensberater
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 35
Erfahrung:  seit 2008 eigene Hundeschule für artgerechte Hundeerziehung, Training und Therapie bei Verhaltensproblematiken
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Unsere Hündin verstand sich bis vor kurzem sehr gut mit dem

Diese Antwort wurde bewertet:

Unsere Hündin verstand sich bis vor kurzem sehr gut mit dem nachbarshund.Meine Nachbarin und ich waren im Garten mit unseren Hunden.Getrennt durch einen Maschendraht.Die Nachbarin sezte ihren Hund zu uns in den Garten und beide tollten miteinander herum.Als der Nachbarshund zu mir kam,beugte ich mich zu ihr und streichelte sie.Plötzlich kam mein Hund,knurrte und schnappte nach ihr und drückte sie zu boden.
Sehr geehrter Just-Answer-Nutzer,gerne möchte ich Ihnen helfen und Ihre Fragen beantworten.Ihrer Schilderung nach hat Ihre Hündin Sie als ihre Ressource verteidigt. In unserer Menschensprache würden wir dies vielleicht als Eifersucht bezeichnen. Aus der Sicht des Hundes gesehen, war dies jedoch eine deutliche Ansage an die andere Hündin, sich Ihnen nicht zu nähern .... also eine Ressourcen-Verteidigung.Aufgrund dieser Situation ist ganz sicher nun auch die Stimmung zwischen den beiden etwas angespannt. Deshalb klappte auch die "Wiederannäherung" nicht. Auch waren die Hunde beide angeleint und konnten sich nicht entsprechend "sozial-hündisch" verhalten. Sollten sie (Sie und die Nachbarin) es nochmal versuchen wollen, ob sich die beiden wieder zusammenraufen und wieder Spielkameraden werden können, sollten Sie dies am besten auf neutralem Grund (weder bei Ihnen noch bei der Nachbarin zuhause) und auch ohne Leine zusammenlassen. Vielleicht gehen Sie beide gemeinsam einen Spaziergang. Anfangs beide noch mit Abstand an der Leine, später ohne Leine. So können die beiden selbst entscheiden, ob sie wieder Kontakt zueinander aufnehmen möchten.Wenn die zwei vorher recht gut miteinander gespielt haben, dann besteht ja durchaus auch Hoffnung auf eine "Wiederversöhnung" ; )Hunde können sich immer mal wieder in die Haare bekommen. Meist ist dann danach auch die Auslöse-Situation "geklärt" und der gemaßregelte Hund hält sich im Idealfall von den Ressourcen des anderen fern.Ob dies bei den beiden Damen so ist, muß sich jedoch erst zeigen. Lassen Sie vielleicht am besten erst einmal ein bisschen Zeit vergehen, so kann sich die angespannte Stimmung zwischen den beiden etwas legen. Danach können sie ja beobachten, wie sie sich am Zaun begegnen (ohne Leine!). Gerne können Sie mir hierzu nochmal antworten und noch weitere Fragen zu diesem Thema stellen. Ich antworte Ihnen gerne noch einmal.Sollte Ihre Frage beantwortet sein, bedanke ***** ***** für Ihre positive Bewertung. Bis dahinFreundliche GrüßeMonika Schnebelt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sollte ich nun beim spazierengehen mit meiner Hündin das streicheln von Artgenossen unterlassen um so etwas in Zukunft zu vermeiden?
Im Grunde sollte es schon so sein, daß Sie selbst entscheiden, wenn Sie einen anderen Hund streicheln möchten. Sie sollten jedoch dann damit rechnen, daß Ihre Hündin das nicht gerne sieht und eventuell reagieren könnte. Sofern Sie sich durchsetzen können und Ihrer Hündin zu verstehen geben können, daß SIE es nicht tolerieren, daß Ihre Hündin andere Hunde dafür maßregelt, können Sie es weiterhin tun. Ob Ihre Hündin Ihre Ansage ernstnimmt, hängt jedoch auch vom Hundetyp ab. Der Shiba ist durchaus ein durchsetzungsfähiger Hund.
MenschHund1 und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Wie zeige ich es am besten meinem Hund,das ich es nicht toleriere.Ein Bekannter hat mir zum Beispiel geraten,den Hund zu schlagen wenn er auf einen anderen los will.Das habe ich riegeros abgelehnt.Ich denke das das die falsche Methode ist.Aber wie reagiere ich richtig
Den Hund zu schlagen ist selbstverständlich die falsche Methode und sollte eigentlich immer tabu sein. Das haben Sie richtig gesehen.
Um seinem Hund zu signalisieren, daß etwas nicht in Ordnung ist, was er gerade tut, ist es wichtig, überzeugend rüberzukommen.
Sie können z.B. als "Verbotswort" ein dunkel gesprochenes "No" benutzen.
Üben sollten Sie dies eventuell vorab in anderen Situationen ...z.B. ein Futterstück liegenlassen....
Sollte ihr Hund trotzdem drangehen wollen, bekommt er ein kleinen überzeugenden Stups, sodass er merkt, daß es Ihnen ernst ist.
Je nach Beeindruckbarkeit des Hundes funktioniert es entweder leicht oder auch nicht so leicht und ein weiterer Stups muss folgen.
In der Situation mit anderen Hunden ist dies jedoch nicht so leicht.
Sie sollten, während sie sich mit dem anderen Hund beschäftigen Ihre Hündin im Auge behalten. Sobald Sie merken, daß sie den anderen Hund fixiert, dieses Verhalten sofort mit einem überzeugenden "No" abbrechen.
Versuchen Sie es, ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg und stehe Ihnen gerne auch weiterhin zur Verfügung.
Freundliche Grüße
Monika Schnebelt