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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 8506
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

mein hund knurrrt immer andere hunde an. was kann ich tun

Diese Antwort wurde bewertet:

mein hund knurrrt immer andere hunde an. was kann ich tun
Hallo,
grundsätzlich muss nicht jeder Hund seine Artgenossen mögen- diese sind je nach Rasse oft eher Konkurrenz oder Bedrohung aus Sicht des Hundes. Das ist bei jeder Rasse genetich unterschiedlich angelegt- Terrier sind eher grundsätzlich nicht sehr

interessiert an anderen Hunden.
Natürlich darf er diese deshalb aber nicht immer anknurren-SIE sind in diesen Situationen der Chef und bestimmen, da muss er umgehend eine neue Verknüpfung neu lernen
:

Trainieren Sie Situationen, in denen Ihr HUnd üblicher
Weise Aggessionsverhalten zeigen könnte wie folgt:

Konzentrieren Sie ihn - solange er nch ruhig ist- über Spielzeug(=Beute) oder Lecker/Fressen auf sich,
 anfangs auf eine SO große Entfernung, dass Ihr Hund noch keine Aggression zeigt.

So lernt er, andere Hunde (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (LEcker, Spielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich aggressiv zu reagieren -und ist gleichzeitig abgelenkt.
Wichtig dabei ist anfangs eine grosse Entfernung, so dass
er ruhig bleibt.
Bitte NIE gu

In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die
Entfernung langsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung
im Kopf- was ihn bisher erregt hat-verschafft ihm jetzt in Ihrer
Gegenwart Entspannung und ein angenehmes Gefühl anstatt Aggression.
Diese "Umerziehung" Klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe und Geduld.
Hat er sich schon "Hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhe bewähren,
Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.
Alternativ können Sie ihn in mir Ihrem Körper blockieren (vor ihn stellen)oder ihn mit dem KNie stoppen, hart und scharf NEIN sagen und warten bis er sich entspannt- dann Lob und weiter.
In vielen Fällen ist ein sog, HALTI (eine Art Kopfhalfter für Hunde) für eine gewisse Übergangszeit sehr hilfreich, damit Sie sich leichter durchzusetzen können.
Oft hilft es sehr, wenn er sich seine Tagesration Trockenfutter für diese Übungen und andere Unterodnungsübungen auf dem Spaziergang erarbeiten muss.
Hunger ist ein guter Lehrmeister und es stärkt Ihre Chefposition.
Strafen-außer Stimme und Körperblockade- sind kontraproduktiv, führen aber oft zu falschen Verknüpfungen und machen dann die Aggression noch schlimmer.
Bitte NIE gut zureden, das verstehen Hunde immer nur als Bestätigung ihres Verhaltens.
Brauchen Sie zusätzlich Hilfe vor Ort, helfe ich Ihnen gerne über Ihre PLZ.
Viel Erfolg!
Dr.M.Wörner-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de
Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.