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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 8186
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Liebe Frau Wörner-Lange Ich habe einen 1 jährigen Mischlingsrüden,

Diese Antwort wurde bewertet:

Liebe Frau Wörner-Lange
Ich habe einen 1 jährigen Mischlingsrüden, (und auch ein 7 järhiges Weibchen), mein Rüde war schon immer bisschen ängstlich, woher dass kommt kann ich mir nicht erklären, denn ihm ist nie was passiert, ich ging ihn von seiner Geburt an jeden Tag besuchen.
Er versteht oft meine Sprache nicht, wenn ich z.b ihn hoher Stimmlage ihn loben will, legt er sich gleich auf den Boden und zeigt dass er Angst hat, meine Hündin schaut ihn dann oft auch ganz verdutzt an.
Was jetzt aber seit über einer Woche dazu kam, ist, dass wenn man z.b ihm was nettes sagt und ihn nur anfassen will, dass er gleich pinkelt!! Dass zum Teil mehrmals am Tag, und in grosser Menge (obwohl wir 5-6 mal am Tag mit den Hunden rausgehen)
Ich weiss nicht mehr weiter, vorallem mit dem Pinkeln nicht? Was könnte ich tun dass das aufhört, wieso signalisiert er so oft falsch was ich ihm ausdrücken will?
Danke XXXXX XXXXX für ihre Antwort.
Hallo,
leider war ich gestern nicht online, deshalb kann ich erst jetzt antworten.
Ich vermute auf Grund Ihrer Beschreibung, ihr Hund gehört vermutlich schon rein genetisch eher zu den etwas ängstlichen Typen- und hat zusätzlich irgendwann eine Begebenheit negativ mit Ihnen verknüpft. Das muss gar nichts mit Ihnen direkt zu tun haben-es kann ein lauter Knall/Geräusch o.ä gewesen sein-eine ihn erschreckende Bewegung- gerade in dem Moment als er Sie anschaute, hat er dadurch Angst bekommen und es nun leider mit Ihnen verknüpft, denn HUnde verknüpfen immer, was zeitgleich passiert.
Ich würde Ihnen für die nächste Zeit raten, immer wenn Sie zu ihm Kontakt aufnehemn wollen, sich zuerst hinzuhocken und ihn nicht in die Augen sehen und die Hand nur von untern kommend ihm entgegen strecken- dann leise rufen. In die Augen schauen, Bewegungen von oben werden seine Angst vergrößern- ebenso gutes zureden und Trost, dies versteht ein Hund als Bestätigung seiner Angst.
Anfassen zur Zeit bitte nur, wenn er von allein auf rufen oder locken kommt- und nur von unten -Bauch oder Seite.
Grundsätzlich würde ich raten, ihn nur noch aus der Hand zu füttern, bis er die Angst verloren hat. Fressen muss er, und er kann nicht gleichzeitig fressen und Angst haben. Frisst er aus Ihrer Hand, kann er Sie wieder neu positiv verknüpfen.
Zusätzlich draußen mit ihm auch allein viel Spaß und Spiel: Futter verstecken, Klettern, etc - so lernt er auch für drinnen mehr Vertrauen zu Ihnen- denn HUnde generalisieren. Es wird sicher einige Wochen dauern, aber dann ist der Bann auch gebrochen- und er wird auch nicht mehr pinkeln. Dies bitte grundsätzlich ignorieren- so schwer es fällt, sonst steigert sich wieder die Angst, denn pinken ist hier Beschwichtigung.
Viel Erfolg und alles GUte!

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Dr.M.Wörner-Lange


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Dr.M.Wörner-Lange

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Es ist nicht so dass er immer angst hat, ich kann auch mit ihm Kuscheln und Knuddel, er hat manchmal einfach so phasen da pinkelt er wieder..und nicht nur bei mir, sondern auch meiner Familie, oder wenn z.b meine schwester auf besuch kommt, kann es sein dass alles gut ist und das nächste mal z.b 10min später wenn sie ihn streicheln will dass er gleich pinkelt. Ich kann mir das echt nicht erklären, er hat wie zwei seiten..


Danke XXXXX XXXXXür ihre hilfe, aber vieles davon machen wir jetzt schon, kann man auch irgendwas dagegen machen?

Hallo,
ich würde unbedingt -zusätzlich zu den erwähnten Tipps oben- :wie nicht anschauen beim streicheln-u.ä - seine Schildrüsenwerte untersuchen lassen. es ist bekannt, dass Hunde mit einer Schildrüsenunterfunktion- diese kann erblich sein- immer wieder schwankend unter oft nicht zu erklärenden Ängsten leiden. Dazu ist eine spezielle BLutuntersuchung nötig
Diese Erkrankung kann gut mit Tabletten behandelt werden.
Beste Grüße!


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Dr.M.Wörner-Lange

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX alles versuchen:) und jetzt nurnoch eine kleine frage, wie bringe ich meinem hund am besten bei nicht an der Leine zu ziehen? Oder agressiv bellen wenn andere hunde kommen (jedoch trotzdem angst davor haben, aber wenn man sich mal 5min beschnuppert hat, ist alles gut) ich weiss es ist eine ganz andere frage, aber um einen kleinen tip wäre ich froh:) (meine ältere hündin war schonimmer sehr pflegeleicht und jetzt hab ich echt einen schwer erziehbaren jungen rüden :/ )


Danke XXXXX XXXXX

Hallo,
bei den vielen Problemen, die sich jetzt zeigen, wäre es wirklich sinnvoll, vor Ort einen Trainer zu Hilfe zu holen. Hier finden Sie Trainer in iHrer Nähe www.bhv.de
Ich denke, Ferntipps allein reichen hier nicht dauerhaft aus.
Ziehen und Av gegen ander HUnde sind eindeutig auch ein Rangordnungsproblem-hier einige Tipps zur ERsthilfe:

Trainieren Sie Situationen, in denen Ihr HUnd üblicher
Weise Aggessionsverhalten zeigen könnte wie folgt:
Konzentrieren Sie ihn - solange er noch ruhig ist- über Spielzeug oder Lecker/Futter auf sich,
 anfangs auf eine SO große Entfernung, dass Ihr Hund noch keine Aggression zeigt.

So lernt er, andere Hunde (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (LEcker, Spielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich aggressiv zu reagieren -und ist gleichzeitig abgelenkt.
Wichtig dabei ist anfangs eine grosse Entfernung, so dass
er ruhig bleibt.

In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die
Entfernung langsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung
im Kopf- was ihn bisher erregt hat-verschafft ihm jetzt in Ihrer
Gegenwart Entspannung und ein angenehmes Gefühl anstatt Aggression.
Diese "Umerziehung" Klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe und Geduld.
Hat er sich schon "Hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhe bewähren,
Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.
Alternativ können Sie ihn in mir Ihrem Körper blockieren (vor ihn stellen) scharf NEIN sagen und warten bis er sich entspannt- dann Lob und weiter. DIESE ÜBUNG AUCH BEIM ZIEHEN ANWENDEN! Erst weitergehen, wenn er wieder zu Ihnen KOntakt aufgenommen hat!
In vielen Fällen ist ein sog, HALTI (eine Art Kopfhalfter für Hunde) für eine gewisse Übergangszeit sehr hilfreich, damit Sie sich leichter durchzusetzen könne- gerade bei einem großen Hund.
Oft hilft es sehr, wie schon gesagt-wenn er sich seine Tagesration Trockenfutter für diese Übungen und andere Unterodnungsübungen auf dem Spaziergang erarbeiten muss wie schon beschrieben.
Hunger ist ein guter Lehrmeister und es stärkt Ihre Chefposition.
Viel Erfolg-
und ich bitte sehr darum , meine vielen Antworten mit einem positiv Smiley zu bewerten, damit ich auch bezahlt werden kann. Vielen Dank

Dr.M.Wörner-Lange und weitere Experten für Hundetrainer sind bereit, Ihnen zu helfen.