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Sit-HappensDE
Sit-HappensDE, Hundeverhaltensberater nSB ®
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 601
Erfahrung:  Hundeverhaltensberater nSB® mit Abschluss und Leiter der Sit Happens - Hundepsychlogischen Beratung. Autor des Ratgebers das Alpha Prinzip - 14 goldene Regeln für Hundehalter.
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Meine einjährige selbstbewußte und vertrauensvolle Havanserhündin

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine einjährige selbstbewußte und vertrauensvolle Havanserhündin wurde vor zwei Tagen von einer Meute großer wweisser Hunde ohne Vorwarnung gejagt. Sie ist sehr schnell und ist in Panik verschwunden und ich fand sie wieder an meinem Parkplatz Auto. Jetzt hat sie Panik wenn grosse weisse Hunde kommen und da sie in gutem Gehorsam frei bei Fuß geht rennt sie jetzt kopflos davon . Bei dunklen Hunden kein Problem. Ich möchte sie nicht immer an der Leine führen im Moment mache ich es wenn ich die Hunde rechtzeitig sehe.
Was kann ich sonst machen.
Hallo und willkommen hier bei Just Answer. Ich freue mich darauf, Ihre Fragen zum Thema Hund beantworten zu dürfen.

Ihren Hund auf den Arm nehmen sollten Sie auch tunlichst vermeiden, dadruch bestätigen Sie nur noch mehr ihre Angst.

Sie sollten Ihre Hündin für die nächste Monate an der Leine lassen um ihr die Führung und Sicherheit zu geben, die sie momentan benötigt. Nicht erst, wenn die Hunde bereits in Sicht sind, denn so lange sie allein gelassen wird, und das ist sie jedes mal wenn Sie nicht an der Leine an Ihrer Seite läuft, ist sie gezwungen Entscheidungen wieder selber zu treffen, was sich dahin entwickeln kann, dass Ihre Hündin eine Artgenossenaggression entwickeln kann und sich einfach denkt: "Bevor der andere Artgenosse merkt, wie unsicher ich bin, gehe ich lieber über zu Angriff, ist die beste Verteidigung".

Sie sollten hier mit einem Ausweichtraining zunächst arbeiten, damit Hunde auch im vorbeigehen, wieder ein positiver Kontakt werden.

Wenn Ihnen also ein anderer Hund entgegen kommt, dann weichen Sie diesem in einem grooooßen Bogen aus. Bleiben Sie ruhig und gelassen und gehen normal Ihren Weg weiter und an dem anderen Artgenossen vorbei. Bestätigen Sie jeden Blickkontakt Ihres Hundes in Ihre Richtung mit einem Leckerchen. Verhält er sich ruhig, wird er ebenfalls mit Leckerchen belohnt. Sehen Sie und Ihr Hund bereits in der Fernen einen Hund wird er mit einem Leckerchen bestätigt.
Ihr Hund lernt so zu verknüpfen, dass jedes Mal wenn ein anderer Artgenosse auftraucht, dies sehr positiv für ihn ist, denn es folgt direkt ein Leckerchen. Somit werden andere Artgenossen in den Augen des Hundes ein positiver Kontakt.

Es ist wichtig, dass Sie die Leine ausschließlich als Sicherung benutzen, niemals zur Korrektur. Daher nehmen Sie zunächst die Leine hinter Ihrem Rücken.

Des weiteren sollten Sie über den Futtertrieb des Hundes arbeiten, damit dieser sich selbst für richtiges Verhalten bestätigen kann.
Setzen Sie Futter passiv ein, dass heißt Ihre Futterhand ist stehts gefüllt (FLeischwurst, Käse, gekochtes Hühnchen eignen sich hervorragend dazu), hängt an Ihrem linken Bein herunter und Sie gehen zusammen einen Schritt.

Dadurch das Futter passiv eingesetzt wird, konditioniert sich der Hund für Richtiges Verhalten selbst, so dass Ihr Training hinter her ohne Futter funktioniert.
Wichtig ist, dass Sie ausschließlich zusammen mit Ihrem Hund gehen.

Wenn Ihr Hund die ersten Lernschritte erfolgreich absolviert hat, nehmen Sie die Leine nach vorne und fangen an die Futterhand langsam für wenige Schritte hoch zu halten. Der Hund motiviert sich durch diese Erwartungshaltung ständig selbst um das neu erlernte Verhalten zeigen zu können, denn nur das führt zur Triebbefriedigung.

Auch wichtig, stellen Sie sich zunächst zwischen dem fremden Hund und ihrem Hund. Überlassen Sie Ihrem Hund nicht das offene Feld, so kommt er schnell auf den Gedanken, Entscheidungen wieder selbst zu treffen. Was bedeuten kann, sein Verhalten schlägt in Aggressionen um oder seine Angst wird tiefgehender bestätigt.

Wenn Sie dies ein paar Wochen geübt und trainiert haben, können Sie die großen Bögen wieder verringern. Verringern Sie aber die Bögen lieber nur um 10cm als direkt um 2 Meter und im Anschluss wieder in einem unerwünschten Verhalten zu stecken.
Für jedes brave und ruhige Verhalten wird Ihr Hund gelobt und bekommt ein Leckerchen.


Dies konsequent trainiert und wenn Sie immer am Hund bleiben, können Sie Ihrer Hündin die Sicherheit zurückgeben, die sie braucht um stressfrei Artgenossenkontakt entgegen zu treten.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Frage beantworten. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Bestehen keine weiteren Fragen mehr, so bitte ich Sie um Bewertung der Antwort, damit meine Arbeit bezahlt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Sascha Berninger
Sit Happens - Hundepsychologische Beratung
www.sit-happens.de


Hinweis zur Online-Beratung:
Bitte haben Sie Verständis dafür, dass eine Online-Beratung keine individuelle Beratung ersetzt. Da ich als Hundetrainer & Verhaltensberater mir kein Gesamtbild des Hundes, des Halters & dessen Umgebung machen kann, kann ich Ihre Frage nur allgemein bezogen beantworten.
Wenn Sie keine Fragen mehr haben, bewerten Sie bitte meine Antwort, damit meine Arbeit bezahlt werden kann. Ich stehe Ihnen gern bei Rückfragen zur Verfügung.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich kann den Ausführungen folgen und werde es in dieser Form machen. Danke

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Da die Hündin sehr lauffreudig ist werde ich sie ja in ihrem Bewegungsdrang einschränken. Ist es da für einige Zeit ratsam die Schleppleine zu nehmen wenn ich davon ausgehen kann das keine anderen Hunde in Sicht sind .

Es freut mich zu hören, dass der Trainingsratschlag verständlich war.
WEnn Sie absolut sicher sein können, dass keine Hunde Ihnen begegnen, dann können Sie die Hündin an eine Schleppleine ab und zu legen.

Dies sollte aber gerade am Anfang nicht all zu oft passieren, damit sich Ihr Hund wieder mehr an Ihnen orientieren kann und auch dadurch lernt, dass Sie künftig Situationen regeln und sie schützen (in dem Sie sich zum Beispiel vor Ihrer Hündin stellen).

Hat sich das Training etwas gefestigt, dann können Sie natürlich ab und an entweder über die Schleppleine arbeiten oder auch den Freilauf erlauben. Aber wie gesagt, nur dann wenn keine Artgenossen zu erwarten sind, sonst machen Sie ganz schnell jeglichen Trainingserfolg wieder zu nichte.

Lasten Sie statt dessen Ihre Hündin etwas mehr geistig aus, wie z. B. mit Nasensuchspielen etc. im Haus und im Garten oder auch auf Ihren Spaziergängen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Training und bin mir ganz sicher, dass Sie schnell Ihrer Hündin mit dem Training, die Angst vor Artgenossen wieder abnehmen können. Bleiben Sie immer ruhig und gelassen, dann klappt alles.

Wenn Sie keine weiteren Fragen hierzu haben, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Sascha Berninger
Sit Happens - Hundepsychologische Beratung
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