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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 7800
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Mein bordermix rüde ist sehr aggressiv anderen rüden gegenüber.

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein bordermix rüde ist sehr aggressiv anderen rüden gegenüber. Speziell bei terriern.mit denen er in der Vergangenheit selber negative Erfahrungen gemacht hat. Gestern öffnete meine Lebensgefährtin ahnungslos die Haustür. Er stürmte raus und griff einen terriermix der gegenüber beim Nachbarn angebunden war und verletzte ihn schwer.
Lg Armin Beyer

Lieber Nutzer,

Bei Begegnungen außerhalb Ihres Hauses/Gartens hilft eine Umkonditionierung, im Haus selbst und auf dem Grundstück kommt zusätzlich zum Aggressionsverhalten noch Territorialesverhalten hinzu- das verschärft die Situation einer Begnung natürlich enorm. Zudem wurde die Verletzung auch deshalb leider so schwer, weil der andere angebunden war. Um hier Aggressionverhalten zu vermeiden, hilft in nächster Zeit nur, ihn immer unter Kontrolle zu haben und evtl eine sog. Hausleine (ein Stück Seil. etwa 1 m lang tragen zu lassen, sodass Sie ihn jederzeit händeln können.

Trainieren Sie draußen in Situationen, in denen Ihr HUnd üblicher
Weise Aggessionsverhalten zeigen könnte wie folgt (Umkonditionierung):
Konzentrieren Sie ihn - solange er nch ruhig ist- über Spielzeug oder Lecker auf sich,
 anfangs auf eine SO große Entfernung, dass Ihr Hund noch keine Aggression zeigt.

So lernt er, andere Hunde (erstmal auf Abstand) mit etwas
 angenehmen (LEcker, Spielzeug) zu verknüpfen, anstatt gleich aggressiv zu reagieren -und ist gleichzeitig abgelenkt.
Wichtig dabei ist anfangs eine grosse Entfernung, so dass
er ruhig bleibt.

In vielen kleinen Schritten über viele Wochen geübt, kann die
Entfernung langsam verkleinert werden,denn es kommt zu einer Umkonditionierung
im Kopf- was ihn bisher erregt hat-verschafft ihm jetzt in Ihrer
Gegenwart Entspannung und ein angenehmes Gefühl anstatt Aggression.
Diese "Umerziehung" Klappt eigentlich immer-mit
 viel Ruhe und Geduld.
Hat er sich schon "Hochgefahren", hilft nur weggehen, umdrehen, Ruhe bewähren,
Verhalten ignorieren -und neu trainieren s.o.
Alternativ können Sie ihn in mir Ihrem Körper blockieren (vor ihn stellen) scharf NEIN sagen und warten bis er sich entspannt- dann Lob und weiter.
In vielen Fällen ist ein sog, HALTI (eine Art Kopfhalfter für Hunde) für eine gewisse Übergangszeit sehr hilfreich, damit Sie sich leichter durchzusetzen könne- gerade bei einem großen Hund.
Oft hilft es sehr, wenn er sich seine Tagesration Trockenfutter für diese Übungen und andere Unterodnungsübungen auf dem Spaziergang erarbeiten muss.
Hunger ist ein guter Lehrmeister und es stärkt Ihre Chefposition.
Strafen sind kontraproduktiv, führen aber oft zu falschen Verknüpfungen und machen dann die Aggression noch schlimmer.
Brauchen Sie zusätzlich Hilfe vor Ort, helfe ich Ihnen gerne über Ihre PLZ.
Viel Erfolg! Falls keine Fragen mehr sind, bitte die Bewertung nicht vergessen. Danke XXXXX XXXXX
Dr.M.Wörner-Lange
Tierärztin und Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de


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Dr.M.Wörner-Lange