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Sit-HappensDE
Sit-HappensDE, Hundeverhaltensberater nSB ®
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 601
Erfahrung:  Hundeverhaltensberater nSB® mit Abschluss und Leiter der Sit Happens - Hundepsychlogischen Beratung. Autor des Ratgebers das Alpha Prinzip - 14 goldene Regeln für Hundehalter.
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Unser 2-jähriger Jack Rusell ist zwar lieb, faucht uns jedoch

Diese Antwort wurde bewertet:

Unser 2-jähriger Jack Rusell ist zwar lieb, faucht uns jedoch grundlos hin und wieder an.
Sieht manchesmal gefährlich aus!
Was kann hierfür die Ursache sein? Wie sollen wir uns in dieser Situation verhalten?
Hallo und willkommen hier bei Just Answer. Ich freue mich darauf, Ihre Fragen zum Thema Hund beantworten zu dürfen.

Können Sie einmal eine Situation genauer beschreiben, wenn er Sie "ohne Grund" anfaucht?

Ein Hund knurrt nicht einfach ohne Grund.Daher wäre es lieb, wenn Sie mir vorab ein mal schildern könnte, was sie zuvor getan haben. Wie der ablauf war, bevor er anfing zu knurren.
Daraufhin kann ich Ihnen gern eine Antwort erteilen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
z.B. : Wir waren im Kurzurlaub (Hotelaufenthalt), nach einer Wanderung
wollte ich Hera im Hotelzimmer das Geschirrchen ausziehen. Folge, sie
ging an mir " gefährlich" hoch. Oder sie lag auf dem Boden, ich beugte
mich über sie, um eine Lampe auszuschalten.

vielen Dank für Ihre Rückantwort.

Wie ich eingangs erwähnte, knurrt kein Hund ohne Grund. Nur ist dieser für uns vielleicht manchmal nicht so einfach ersichtlich. Das nur mal vorweg.

Knurren kann sehr viele Ursachen haben einige z.B davon sind das er seine Ruhe haben will oder es passt ihm etwas nicht. Es kann auch sein, dass er Schmerzen hat.

Nun aber zu Ihrer Schilderung:
Sie haben ein Dominanzproblem!!

Ein über den Hund beugen, bedeutet für den Hund, dass er von ihnen dominiert wird. Er sieht dieses als Bedrohung an.
Ist die Randordnung innerhalb des Rudels gegeben, würde er es über sich ergehen lassen. In Ihrem Fall jedoch, denkt Hera sie sei der Chef im Haus und lässt es sich natürlich nicht gefallen, wenn ihr Gefolge (nämlich Sie) plötzlich sich über sie beugen.
"Wo kommen wir denn dahin, dass Sie dem Chef Anweisungen geben" ;)

Auch über sie steigen oder den Kopf streicheln wird sie wahrscheinlich nicht zu lassen.

Hier liegt also ganz klar ein Rangordnungsproblem vor, welches Sie so lösen könnten:

Treten Sie immer und überall, als Chef auf. Sie bestimmen, wann Ihre Hera von ihrem Platz aufstehen und sich bewegen darf und wann nicht.
Schränken Sie sich also in ihrem handeln ein.

Hat Sie immer Zugang zu ihrem Futter? Nehmen Sie das Futter weg. Hier Hund muss wieder lernen, Sie als Ressource anzuerkennen. Durch Sie bekommt er Wasser, Futter, Zuneigung. Also werden Sie in den Augen des Hundes eine wichtige überlebens Ressource. Hat Hera aber dieses immer und zu jeder Sekunde, warum soll Sie sich da noch auf Sie verlassen?

Der futternapf geht also weg. Und wird ihr nur hingestellt, wenn es Fütterungszeit ist. Hierbei stellen Sie ihr aber nicht nur den Futternapf hin, sondern füttern sie direkt aus der Hand.

Schicken Sie sie auf Ihren Platz und bestimmen Sie, wann Sie wieder davon sich entfernen darf.
Sie entscheiden auch, wann Sie Zuneigung von Ihnen bekommt und wann gespielt wird. Nichts geht mehr von Hera aus.
Auf das Sofa oder ins Bett, wenn sie das bisher durfte, ist vorerst TABU.

Beugen Sie sich auch nicht über den Hund, knien Sie sich hin und befestigen Sie das Geschirr zum Beispiel von der Seite über den Hund.
Das Knien bedeutet für den Hund keine Gefahr und signalisiert "Ich will Dir nichts böses".

Egal was Sie tun, sein Sie konsequent in Ihren Handlungen. Sie wird so schnell wieder lernen, wer das Sagen im Haus hat und wird die niedrigere Rangfolge wieder einnehmen.



Ich hoffe ich konnte Ihre Frage beantworten. Bei Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Sascha Berninger
Sit Happens - Hundepsychologische Beratung
www.sit-happens.de


Hinweis zur Online-Beratung:
Bitte haben Sie Verständis dafür, dass eine Online-Beratung keine individuelle Beratung ersetzt. Da ich als Hundetrainer & Verhaltensberater mir kein Gesamtbild des Hundes, des Halters & dessen Umgebung machen kann, kann ich Ihre Frage nur allgemein bezogen beantworten.
Bewerten Sie bitte meine Arbeit, wenn Sie keine Fragen mehr haben. Ich stehe Ihnen gern bei Rückfragen zur Verfügung.
Sehr geehrter Fragesteller,

Meine Antwort haben sie gelesen - haben Sie noch Fragen? Wenn Sie
noch mehr Erklärungen wünschen oder sich aus meiner Antwort neue Fragen ergeben haben, zögern Sie bitte nicht, dies zu schreiben. Gerne gebe ich Ihnen weitere Antworten. Falls ich Ihre Frage bereits beantwortet habe, bewerten Sie doch bitte meine Antwort.


Vielen Dank

Sascha Berninger
Sit Happens - Hundepsychologische Beratung
www.sit-happens.de
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir werden gegenüber Hera strengere
Konzequenz einsetzen.
Wir sind sehr zufrieden mit Ihrer Aufklärung, haben jedoch noch folgende
Frage: Wie verhalten wir uns bei einem hoffentlich nicht mehr auftretenden
Knurren / Fauchen. Schlagen (mit Zeitung) wollen wir nicht.

Gerne warten wir Ihre neue Nachricht.
Hallo,

darf ich fragen, warum Sie mich NEGATIV bewertet haben?

Wenn Hera wieder einmal knurrt, dann gibt es von Ihrer Seite aus, ein kurzes und knappes "Lass es" und dann ignorieren Sie sie für eine gewisse Zeit. Das ist mitunter das schlimmste, was Sie einem Hund antun können. Ihn zu ignorieren.

Bitte schlagen Sie Hera niemals. Egal mit was auch immer. Schlagen Sie Hera mit der Zeit, bekommen Sie gleich 2 Neue Probleme. 1. Hera wird künftig erst gar nicht mehr knurren, sondern direkt zu beißen. Denn das Knurren ist bisher noch immer nur eine Warnung. 2. Hera wird eine Aggression gegen die Zeitung entwickeln, dass kann so weit führen, dass wenn sie nur jemanden sieht, der etwas in der Hand hält was auch nur ansatzweise wie eine Zeitung aussieht, dass Hera dann zum Angriff übergehen wird.
Und hat sie dann auch noch ein Erfolgserlebnis, wird es eine längere Therapie mit einem Trainer bedeuten.

Setzen Sie Hera künftig klare Regeln und schränken Sie ihr Verhalten ein, wie ich es bereits geschrieben habe. Wenn Sie dies konsequent Tag für Tag durchziehen, wird Hera schnell lernen, dass Sie der Chef zuhause sind. Denn ein Hund möchte nicht wirklich alle Entscheidungen selber treffen müssen, er möchte lieber folgen. Und das kann er, sobald das Herrchen/Frauchen die Rolle des Alphas übernimmt.

Besten Gruß,

Ihr Sascha Berninger
Sit Happens - Hundepsychologische Beratung
www.sit-happens.de
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.
Entschuldigung ! Wir wollten Ihre Antwort wirklich nicht Negativ bewerten.
Vermutlich haben wir einen faschen Knopf gedrückt. Wir melden uns noch einmal! VielenDank !
Kein Problem, ich erwarte Ihre Nachricht .

Mit freundlichen Grüßen,

Sascha Berninger
Sit Happens - Hundepsychologische Beratung
www.sit-happens.de
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