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Dr.M.Wörner-Lange
Dr.M.Wörner-Lange, Tierärztin für Verhaltenstherapie
Kategorie: Hundetrainer
Zufriedene Kunden: 8363
Erfahrung:  prakt. Tierärztin, Verhaltenstraining und -Therapie
57206590
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Dr.M.Wörner-Lange ist jetzt online.

Mein 2ter Rauhaarteckel ist ein Resourcenverteidiger. Er tobt

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein 2ter Rauhaarteckel ist ein Resourcenverteidiger. Er tobt wenn ich an fremden Rüden vorbei will oder diese auf ihn zukommen. Abstand ca 20meter. Wenn ich mit dem anderen etwas alleine unternehme und wiederkomme ist er sauer( knurren fixieren ) Er ist gut erzogen und hat klare verhaltensregeln bei uns. habe verucht ihn abzulenken mit 1.Leckerlie 2. Spielen 3. Unterordnung 4. Wasser auf die schnautze wenn er tobt.
Was kann ich tun?
Lieber Nutzer,
ich gehe davon aus, dass Ihr "2ter" der ranghöhere Rüde ist-deshalb ist es für ihn unverständlich, wenn Sie allein mit dem rangniedrigen gehen.
Zumindest sollten Sie immer zuerst mit "IHM" gehen, denn es ist denkbar, dass er u.a. genau deshalb tobt, um seine Ranghöhe unter Beweis zu stellen.
Oft wird daraus dann ein gelerntes Verhalten.
Zum einen ist es also wichtig, dass alle Zuwendung immer zuerst ihm zukommt
(Fressen, Spielen, Schmusen, Rausgehen).
Zusätzlich hilft folgendes Verhaltenstraining, um draussen sein Verhalten gezielt "umzuschulen",
Sie können über Desensibilsierung und Gegenkonditionierung eine Verhaltensänderung Ihres Hundes erreichen:
-anfangs auf grosse Entfernung BEVOR er aggresiv wird, fixiert o.ä. - ihn über Spielzeug oder Lecker auf sich konzentrieren.
Anfangs muss die Entfernung zu anderen Hunde vermutlich über 20m betragen, so dass er sich nicht aufregt.
(Dazu müssen Sie bei Begegnungen evtl zurückgehen, in einen Eingang, Sichtschutz suchen etc.)
Im Laufe von Wochen können Sie dann langsam die Entfernung verringern-solange Ihr Hund ruhig auf SIE konzentriert bleibt.
Oft hilft es, einen Teil des Futters ausschließlich bei solche Übungen aus der Hand zu füttern.
So entsteht im Kopf des Hundes langsam eine andere,positive Verknüpfung:
Was ihn bisher aggressiv gemacht hat, verschafft ihm jetzt beim Anblick von Artgenossen ein angenehmes Gefühl.
Zusammen mit Ihrem veränderten Verhalten hinsichtlich der Rangordnung zwischen beiden Hunden sollte es so langsam klappen.
Es bedarf sicher vieler Übungseinheiten, um das unerwünschte Verhalten zu verändern, aber dann hält es auch!!
Strafen sind kontraproduktiv-sie können die Aggressivität erhöhen und führen evtl sogar zu einem Vertrauensverlust.

Viel Erfolg!
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Dr.Wörner-Lange
Tierärztin Verhaltenstherapie
www.problem-tier.de
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